Analogue Productions · Atlantic 75
Atlantic 75.
Ein Label. Ein halbes Jahrhundert. Jazz, Soul und Rock.
75 Alben auf 180-Gramm-Vinyl mit 45 RPM, von Charles Mingus 1956 bis Death Cab for Cutie 2005.
Atlantic war nie nur ein Jazz-, Soul- oder Rocklabel. Tom Dowd nahm Charles Mingus auf, arbeitete mit Aretha Franklin und produzierte Dusty Springfield. Später erschienen hier auch Yes und Stone Temple Pilots, in den USA außerdem Genesis. Analogue Productions feiert 75 Jahre Atlantic mit dieser Serie.
Kurz gesagt
Die Atlantic 75 Series von Analogue Productions feiert 75 Jahre Atlantic Records, das 1947 von Ahmet Ertegun und Herb Abramson gegründete Label. Die Serie umfasst 75 Titel mit den Nummern AAPA 001-45 bis AAPA 075-45: Jazz von John Coltrane und Charles Mingus, Soul von Aretha Franklin, Otis Redding und Ray Charles, Folk-Rock von Crosby, Stills & Nash, Rock von Bad Company und Foreigner sowie Prog-Rock von Genesis und Yes. Jede Ausgabe läuft mit 45 RPM auf 180-Gramm-Vinyl, als Doppel-LP, The Lamb Lies Down on Broadway auf vier LPs, im Tip-on-Klappcover von Stoughton Printing, gepresst bei Quality Record Pressings (einzelne spätere Auflagen bei RTI). Gemastert haben unter anderem Kevin Gray, Ryan K. Smith, Bernie Grundman und Chris Bellman. 66 Titel gibt es bei Michael 45 zusätzlich als Hybrid-SACD. Michael 45 versendet in die ganze EU, in die Schweiz, nach Norwegen und Großbritannien.
01 / Zeitreise
Ein halbes Jahrhundert Atlantic
Jede Platte steht in ihrem Erscheinungsjahr. Wähle eine Richtung oder einen Menschen hinter den Aufnahmen und sieh, wie sich Atlantic von 1956 bis 2005 bewegt.
1950er
1960er
- 1960
- 1961
- 1962
- 1964
- 1965
- 1966
- 1967
- 1968
- 1969
1970er
- 1970
- 1971
- 1972
- 1973
- 1974
- 1975
- 1976
- 1977
- 1978
- 1979
1980er
1990er
2000er
Im selben Jahr
- 1969 erschienen Dusty in Memphis (Dusty Springfield), Crosby, Stills & Nash, Boz Scaggs und Swiss Movement (Les McCann & Eddie Harris).
- 1970 erschienen Déjà Vu (Crosby, Stills, Nash & Young), Loaded (The Velvet Underground), Everything Is Everything (Donny Hathaway) und Stephen Stills.
- 1971 erschienen John Prine, Fragile (Yes), If I Could Only Remember My Name (David Crosby), Nursery Cryme (Genesis), Donny Hathaway, The Yes Album (Yes) und Songs for Beginners (Graham Nash).
- 1973 erschienen Selling England by the Pound (Genesis), In the Right Place (Dr. John), Shotgun Willie (Willie Nelson), Abandoned Luncheonette (Daryl Hall & John Oates), Killing Me Softly (Roberta Flack) und Spectrum (Billy Cobham).
02 / Die Menschen hinter Atlantic
Wer die Platten möglich machte
Dieselben Produzenten und Toningenieure verbinden die Serie quer durch die Richtungen. Wähle einen Namen: Zeitreise und Katalog zeigen seine Platten.
Gründer
Ahmet Ertegun
Gründete Atlantic 1947 zusammen mit Herb Abramson.
3 Platten · Von What’d I Say (1959) bis Dr. John’s Gumbo (1972)
- Soul & R&B
- Blues & New Orleans
Produzent
Nesuhi Ertegun
Ahmets Bruder verantwortete bei Atlantic den Jazz.
10 Platten · Von Pithecanthropus Erectus (1956) bis Swiss Movement (1969)
- Jazz
- Soul & R&B
- Blues & New Orleans
Produzent
Jerry Wexler
Produzent und Partner bei Atlantic, prägte den Soul des Labels.
12 Platten · Von What’d I Say (1959) bis Shotgun Willie (1973)
- Soul & R&B
- Blues & New Orleans
- Folk-Rock & Songwriter
Toningenieur und Produzent
Tom Dowd
Nahm für Atlantic Jazz, Soul und Pop auf und produzierte später selbst.
12 Platten · Von What’d I Say (1959) bis Young, Gifted and Black (1972)
- Jazz
- Soul & R&B
Arrangeur und Produzent
Arif Mardin
Arrangierte und produzierte bei Atlantic Soul, Songwriter-Alben und Pop.
9 Platten · Von Aretha Now (1968) bis Face Value (1981)
- Soul & R&B
- Blues & New Orleans
- Folk-Rock & Songwriter
- Rock & Pop
Weitere Namen aus den Aufnahmen
03 / Gegen das Original
Michael 45 hört gegen frühe Pressungen
In seinen Videos vergleicht Michael 45 Atlantic-75-Ausgaben mit frühen Pressungen aus seiner Sammlung. Das sind seine Urteile, jeweils mit Link zur Stelle im Video.
„Die Neuauflage, diese 45-RPM-Version, stellt das Original in den Schatten. Einen so großen Unterschied zwischen Neuauflage und Original hatte ich noch nie – und die Neuauflage ist die klar bessere Version.“
„Die Atlantic-75-Neuauflage von The Lamb Lies Down on Broadway ist deutlich besser als das Original: viel mehr Details, viel mehr Dynamik.“
„Der Porky-Schnitt klingt auch großartig – aber diese Atlantic-75-Neuauflage spielt in einer ganz anderen Liga.“
„Die 45-RPM-Ausgabe von Analogue Productions ist detailreicher, hat die bessere Bühne und wirkt insgesamt geschlossener.“
„Das Original klang umwerfend … aber auch die Atlantic 75 ist eine großartig klingende Platte.“
„Wie eine kleine Zeitmaschine: Du erlebst, wie es war, diese Platte 1961 zu kaufen, auszupacken und auf den Plattenspieler zu legen.“
„Was bei My Favorite Things und Giant Steps so auffällt: Klanglich sind sie mit den Originalen identisch – eine unglaubliche Leistung – und bringen noch etwas mehr Information und Details.“
„Insgesamt ist diese Ausgabe so viel, so viel besser als die Erstpressung.“
„Kurz gesagt: Diese Neuauflage macht aus einer brillanten Platte eine unglaubliche.“
04 / Du magst …
Welche Platte passt als Nächstes?
Die Vorschläge folgen denselben Menschen hinter den Aufnahmen, demselben Jahrgang oder derselben Richtung. Oft führen sie in ein ganz anderes Genre.

Gleiche Hände
Oh Yeah
Charles Mingus · 1962
Tom Dowd bei beiden: Oh Yeah (Toningenieur) und Lady Soul (im Aufnahmeteam).
Zu Oh Yeah →
Mehr von Aretha Franklin
Aretha Now
Aretha Franklin · 1968
Ebenfalls von Aretha Franklin, erschienen 1968.
Zu Aretha Now →
Gleicher Jahrgang
Gris-Gris
Dr. John · 1968
Erschien ebenfalls 1968, aus der Richtung Blues & New Orleans.
Zu Gris-Gris →05 / Alle Platten
Alle 75 Titel
Filtere nach Richtung, Jahrzehnt oder den Menschen hinter den Aufnahmen. Preise und Lieferstatus kommen live aus dem Shop.

Charles Mingus lässt sich auf Blues & Roots auf eine scheinbar einfache Aufgabe ein: ein Album, das seine Musik deutlich mit dem Blues verbindet.
Hör mal rein „Moanin’“ – hat auf dieser 45er-Ausgabe die zweite Seite für sich.
Hinter der Aufnahme
- Produzent
- Toningenieur
„Eine der am besten klingenden Jazzplatten, die ich je gehört habe.“

Selling England by the Pound zeigt Genesis dabei, Progressive Rock zugleich groß und eigentümlich lokal wirken zu lassen.
Hör mal rein „Firth of Fifth“ – beginnt mit Tony Banks’ Klaviereinleitung und gibt Steve Hackett Raum für eine lange Gitarrenmelodie.
„Der Porky-Schnitt klingt auch großartig – aber diese Atlantic-75-Neuauflage spielt in einer ganz anderen Liga.“

Mit Face Value tritt Phil Collins 1981 unter eigenem Namen vor sein Publikum.
Hör mal rein „In The Air Tonight“ – eröffnet Seite A – hör über den berühmten Schlagzeugeinsatz hinaus.
Hinter der Aufnahme
- Streicher-Arrangements
- Produktion, mit Phil Collins
„Die Neuauflage, diese 45-RPM-Version, stellt das Original in den Schatten. Einen so großen Unterschied zwischen Neuauflage und Original hatte ich noch nie – und die Neuauflage ist die klar bessere Version.“

John Prine ist Mitte zwanzig, als sein erstes Album 1971 bei Atlantic erscheint.
Hör mal rein „Illegal Smile“ – eröffnet das Programm mit Sinn für Eigenheiten.
Hinter der Aufnahme
- Produzent
„Eine schöne, großartig klingende Platte.“

Mit The Dock Of The Bay verbindet sich ein Bild von Ruhe: Wasser, vorbeiziehende Schiffe, ein Mensch, der für einen Augenblick aus der Bewegung seines Lebens heraustritt.
Hör mal rein „The Dock Of The Bay“ – das Titellied lässt Sehnsucht und Stillstand nebeneinander bestehen.
Hinter der Aufnahme
- Keyboards
- Keyboards
- Produzent, Gitarre

Manche Zusammenarbeit wirkt so selbstverständlich, dass man leicht vergisst, wie viele eigene Geschichten darin aufeinandertreffen.
Hör mal rein „Qualified“ – von Rebennack mit Jessie Hill geschrieben – hier nimmt sich die Platte mehr Zeit.
Hinter der Aufnahme
- Mischung, mit Jimmy Douglass
„Ein fantastisch klingendes Album.“

1957 erschien bei Atlantic ein Album, dessen Titel zunächst kaum mehr sagte als Ray Charles.
Hör mal rein „I Got a Woman“ – aus der Session vom 18. November 1954 in Atlanta – Stimme und Band werden zu einem gemeinsamen Vorwärtsdrang.

Feels Like the First Time eröffnet ein Debüt, hinter dem bereits viel Erfahrung steht.
Hör mal rein „Starrider“ – die Flöte öffnet einen Raum jenseits der Gitarren der ersten Stücke.
„Für mich die bisher größte Überraschung.“

Ein Debüt kann klingen wie eine erste Begegnung oder wie das Ergebnis vieler bereits gesammelter Erfahrungen.
Hör mal rein „Seagull“ – der akustische Schluss: Paul Rodgers spielt die Instrumente selbst.
Hinter der Aufnahme
- Aufnahme und Mischung
„Das Original klang umwerfend … aber auch die Atlantic 75 ist eine großartig klingende Platte.“

Giant Steps zeigt, wie John Coltrane harmonische Forschung in eine vollständige künstlerische Aussage verwandelt.
Hör mal rein „Naima“ – für Coltranes damalige Frau geschrieben – das Gegengewicht des Albums.
„Was bei My Favorite Things und Giant Steps so auffällt: Klanglich sind sie mit den Originalen identisch – eine unglaubliche Leistung – und bringen noch etwas mehr Information und Details.“

My Favorite Things markiert eine entscheidende Erweiterung in John Coltranes Musik.
Hör mal rein „Summertime“ – eine bekannte Melodie, auf dem Tenor dunkler und schwerer.
„Wie eine kleine Zeitmaschine: Du erlebst, wie es war, diese Platte 1961 zu kaufen, auszupacken und auf den Plattenspieler zu legen.“

Der freundliche Titel täuscht ein wenig. Hello, I Must Be Going! enthält Musik, die Nähe sucht, sich zurückzieht und mitunter sehr entschieden auf Abstand geht.
Hör mal rein „I Don’t Care Anymore“ – eröffnet mit einer Haltung, die der Höflichkeit des Albumtitels direkt widerspricht.
Hinter der Aufnahme
- Toningenieur, Produktion
„Die 45-RPM-Ausgabe von Analogue Productions ist detailreicher, hat die bessere Bühne und wirkt insgesamt geschlossener.“

The Lamb Lies Down on Broadway zeigt Genesis auf dem Höhepunkt ihrer Ambitionen: ein Doppel-Konzeptalbum, das New York City in den Eingang zu einer surrealen Innenwelt verwandelt.
Hör mal rein „The Carpet Crawlers“ – eine sanfte, kreisende Begleitung trägt einen der einprägsamsten Refrains des Albums.
„Die Atlantic-75-Neuauflage von The Lamb Lies Down on Broadway ist deutlich besser als das Original: viel mehr Details, viel mehr Dynamik.“

Fragile zeigt Yes in einer besonderen Balance: Vier längere Bandstücke stehen neben fünf kürzeren Beiträgen, die jeweils von der Idee eines einzelnen Mitglieds ausgehen.
Hör mal rein „Mood For A Day“ – Steve Howe tritt mit Flamenco-Gitarre nach vorn.
Hinter der Aufnahme
- Produzent, mit Yes
„Vielleicht einer der am sehnlichsten erwarteten Titel der ganzen Atlantic-75-Serie.“

Eine Einladung kann ausgesprochen unheimlich sein. Auf Welcome To My Nightmare begrüßt Alice Cooper sein Publikum nicht einfach zum nächsten Rockalbum: Er führt es in eine Welt, deren Regeln sich mit jedem Stück verschieben.
Hör mal rein „Devil’s Food“ – hier spricht Vincent Price die Rolle des „Curator“.

Aretha Franklins erstes Atlantic-Album beginnt mit „Respect“. Das Stück stammt von Otis Redding, doch Franklin entwickelt daraus eine eigene Perspektive.
Hör mal rein „Respect“ – achte auf die Antworten von Carolyn und Erma Franklin – und auf King Curtis’ Saxofonsolo.
Hinter der Aufnahme
- Beginn der Zusammenarbeit mit Aretha Franklin

Dusty Springfield sucht bei Atlantic die Zusammenarbeit mit Jerry Wexler.
Hör mal rein „Breakfast in Bed“ – folge erst Dusty Springfield, dann den Antworten der Instrumente.
Hinter der Aufnahme
- Produzent, mit Jerry Wexler und Tom Dowd
- Produzent, mit Arif Mardin und Tom Dowd
- Produzent, mit Jerry Wexler und Arif Mardin
„Ein zeitloser Klassiker: Dusty in Memphis.“

Als David Crosby, Stephen Stills und Graham Nash 1969 ihr gemeinsames Debüt veröffentlichten, brachten sie bereits drei sehr unterschiedliche Bandgeschichten mit.
Hör mal rein „Suite: Judy Blue Eyes“ – eröffnet das Album in mehreren verbundenen Teilen.
Hinter der Aufnahme
- Toningenieur

David Crosby nimmt If I Could Only Remember My Name 1970 nach dem Tod seiner Freundin Christine Hinton auf.
Hör mal rein „Laughing“ – Jerry Garcia an der Pedal Steel, Joni Mitchell singt mit.

Déjà Vu bringt vier etablierte Songwriter in eine Gruppe, deren Einheit davon abhängt, ihre Unterschiede zu bewahren.
Hör mal rein „4 + 20“ – nur Stephen Stills und die akustische Gitarre.

CSN ist das Album von 1977 mit dem Boot auf dem Cover. Zwischen ihm und dem Trio-Debüt lagen acht Jahre, eine gemeinsame Tour mit Neil Young und mehrere gescheiterte Versuche, wieder ein Studioalbum zusammenzubringen.
Hör mal rein „Just a Song Before I Go“ – Graham Nash schrieb es auf Hawaii – nach seiner Erinnerung in etwa zwanzig Minuten.
„Besser kann eine Platte meiner Meinung nach nicht klingen.“

Daylight Again bringt Crosby, Stills und Nash in ein anderes musikalisches Jahrzehnt, ohne die vokalen Beziehungen aufzugeben, die im Zentrum ihrer Identität stehen.
Hör mal rein „Southern Cross“ – Stills’ Gesang weitet sich zu einem großen Refrain; die Seereise wird zum Bild für Liebeskummer.

Buffalo Springfield stellt eine Band vor, die mehr Songwriter-Identitäten besitzt, als ein Debüt bequem verbergen kann.
Hör mal rein „For What It’s Worth“ – wirkt durch Raum: Flageolett der Gitarre, ruhiger Rhythmus, wachsamer Gesang.

Buffalo Springfield Again klingt wie mehrere bemerkenswerte Songwriter, die eine Band gleichzeitig in unterschiedliche Richtungen drängen.
Hör mal rein „Expecting to Fly“ – Neil Youngs Orchestertraum, weit weg vom Klang einer Gitarrenband.

The Exciting Wilson Pickett verbindet zwei Orte, die den amerikanischen Soul der sechziger Jahre entscheidend prägten.
Hör mal rein „In The Midnight Hour“ – Wilson Pickett und Steve Cropper schrieben es in Memphis.
Hinter der Aufnahme
- im Studio bei „In the Midnight Hour“
- Klavier, Keyboards
- Gitarre, Co-Autor von „In the Midnight Hour“

Nursery Cryme ist das erste Genesis-Album mit Phil Collins und Steve Hackett.
Hör mal rein „For Absent Friends“ – Phil Collins singt hier zum ersten Mal lead auf einem Genesis-Album.
Hinter der Aufnahme
- Toningenieur

Foxtrot zeigt Genesis bei der Entdeckung, wie weit sich ein Rockalbum ausdehnen kann, ohne seinen erzählerischen Schwung zu verlieren.
Hör mal rein „Horizons“ – Steve Hacketts Solo auf der akustischen Gitarre – direkt vor „Supper’s Ready“.

Bevor die Gitarren von „Dead & Bloated“ einsetzen, gehört der Anfang Scott Weilands Stimme.
Hör mal rein „Plush“ – zeigt, wie viel Melodie diese Besetzung tragen kann.
Hinter der Aufnahme
- Produzent
„Das ist ein Wahnsinnsalbum – eine Wahnsinnsausgabe und ein fantastisch klingendes Album.“

Auf Purple lassen Stone Temple Pilots ihren Songs mehr Bewegungsfreiheit.
Hör mal rein „Interstate Love Song“ – laut Robert DeLeo begann es auf einer Nylonsaitengitarre in einem Wohnmobil – mit Bossa-nova-Gefühl.
Hinter der Aufnahme
- Produzent
„Insgesamt ist diese Ausgabe so viel, so viel besser als die Erstpressung.“

Als Cracked Rear View 1994 erschien, hatten Hootie & the Blowfish ihre Songs bereits durch Jahre gemeinsamer Auftritte getragen.
Hör mal rein „Let Her Cry“ – nimmt sich Zeit für die Geschichte – Darius Rucker als Erzähler.

Yourself or Someone Like You erschien 1996 als erstes Album von Matchbox Twenty, damals auch als Matchbox 20 geschrieben.
Hör mal rein „Back 2 Good“ – mit einer eigenen Holzbläsergruppe: Fagott, Flöte, Oboe, Klarinette.

Kick ist INXS im Jahr 1987: Michael Hutchence, die drei Farriss-Brüder, Kirk Pengilly und Garry Gary Beers verbinden eine Rockband-Besetzung mit dem Denken in Grooves und präzisen Popformen.
Hör mal rein „Need You Tonight“ – Andrew Farriss programmierte den Groove auf einem Roland TR-707.
„Kurz gesagt: Diese Neuauflage macht aus einer brillanten Platte eine unglaubliche.“

„Chain of Fools“ eröffnet Lady Soul mit einer musikalischen Idee, die sofort verständlich ist: Eine einzelne Stimme steht im Austausch mit den Antworten um sie herum.
Hör mal rein „(You Make Me Feel Like) A Natural Woman“ – geschrieben von Gerry Goffin, Carole King und Jerry Wexler.
Hinter der Aufnahme
- Produzent
- im Aufnahmeteam

New York, 1970: Zwischen April und August entsteht Loaded in den Atlantic Studios.
Hör mal rein „Who Loves The Sun“ – eröffnet das Album – gesungen von Doug Yule, der hier auch Bass und viele weitere Instrumente spielt.
„Das ist die ultimative Version – wieder einmal mit 45 RPM.“

Otis Blue entstand in einer Phase, in der Otis Redding seinen Ausdruck auf Albumlänge bündelte.
Hör mal rein „I’ve Been Loving You Too Long“ – gemeinsam mit Jerry Butler geschrieben.
Hinter der Aufnahme
- Toningenieur
- Keyboards, Klavier
- Klavier, Keyboards
- Gitarre

Complete & Unbelievable: The Otis Redding Dictionary of Soul trägt einen selbstbewussten Titel.
Hör mal rein „Try A Little Tenderness“ – ein Lied von 1932 – bei Redding wird es zum Mittelpunkt.
Hinter der Aufnahme
- Keyboards, Orgel
- Keyboards, Klavier
- Gitarre

Bad Company hätten nach ihrem erfolgreichen Debüt auf Sicherheit setzen können.
Hör mal rein „Feel Like Makin’ Love“ – Paul Rodgers begann es als junger Sänger bei Free; Mick Ralphs steuerte den Refrain bei.
Hinter der Aufnahme
- Aufnahme und Mischung
„Mitreißender, gitarrengetriebener Bluesrock vom Feinsten.“

Bad Company nimmt Run with the Pack im September 1975 in Grasse auf. Das Rolling Stones Mobile bringt die Aufnahmetechnik nach Südfrankreich.
Hör mal rein „Young Blood“ – einst durch die Coasters bekannt geworden.
Hinter der Aufnahme
- Aufnahme
„Das ist Rock vom Feinsten.“

Am 6. November 1961 nimmt Charles Mingus in den Atlantic Studios in New York Oh Yeah auf.
Hör mal rein „Devil Woman“ – ein sicherer Einstieg, um Mingus als Sänger zu hören.
Hinter der Aufnahme
- Produzent
- Toningenieur
„Dieser freie Geist von Charles Mingus … ist ein atemberaubendes Erlebnis für jeden Jazzfan.“

Keine fünf Monate nach Lady Soul erschien im Juni 1968 Aretha Now. Die zehn Titel zeigen, wie viel Musik Aretha Franklin in dieser Phase mit ihrem Atlantic-Team erarbeitete.
Hör mal rein „I Say a Little Prayer“ – von Burt Bacharach und Hal David – vorher durch Dionne Warwick bekannt.
Hinter der Aufnahme
- Arrangements, mit Tom Dowd
- Produzent
- Arrangements, mit Arif Mardin

Am 24. Oktober 1960 nimmt John Coltrane in den Atlantic Studios in New York sechs Stücke auf, die später Coltrane Plays The Blues bilden.
Hör mal rein „Blues To Elvin“ – von Elvin Jones geschrieben – es eröffnet das Album.
Hinter der Aufnahme
- Produzent
- Toningenieur
„Eine wunderbare, sehr, sehr interessante Jazzplatte.“

Für Abacab schaffen sich Genesis zuerst einen eigenen Arbeitsort. Ende 1980 kauft die Band The Farm in Surrey und lässt einen ehemaligen Kuhstall zum Studio umbauen.
Hör mal rein „No Reply at All“ – bringt die Phenix Horns von Earth, Wind & Fire ins Genesis-Studio.
Hinter der Aufnahme
- Toningenieur
„Wer Face Value mag, wird Abacab lieben.“

Im Frühjahr 1983 trafen sich Tony Banks, Phil Collins und Mike Rutherford in ihrem eigenen Studio, der Farm in Surrey.
Hör mal rein „Mama“ – entstand aus einem Drumcomputer-Muster von Mike Rutherford.
Hinter der Aufnahme
- Aufnahme und Produktion
„Eine wunderbare, dynamische, kraftvolle, schöne Version dieses Rock-Pop-Klassikers der 80er.“

Close to the Edge besteht aus nur drei Kompositionen. Das Titelstück füllte 1972 eine ganze LP-Seite, „And You and I“ und „Siberian Khatru“ die andere.
Hör mal rein „Close to the Edge“ – Rick Wakemans Kirchenorgel wurde in der Kirche St Giles-without-Cripplegate in London aufgenommen.
„Natürlich mein liebstes Yes-Album. Fragile ist wohl leichter zugänglich, aber Close to the Edge ist ein Meisterwerk.“

Shotgun Willie erscheint 1973 in einer entscheidenden Phase von Willie Nelsons Laufbahn.
Hör mal rein „Whiskey River“ – David Bromberg an der E-Gitarre – später ein vertrauter Eröffnungssong bei Nelsons Konzerten.
Hinter der Aufnahme
- Produzent
- Mitproduzent
„So ein eingängiges, wunderschönes Album.“

Gris-Gris entstand in Los Angeles, doch seine musikalische Erinnerung führt nach New Orleans.
Hör mal rein „I Walk On Guilded Splinters“ – der Schluss, der später weit über das Album hinaus wanderte – auf dieser Ausgabe mit einer ganzen eigenen Seite.
Hinter der Aufnahme
- Produktion, Musiker
„Völlig verrückter, großartiger Swamp Blues vom Feinsten.“

„The Genius Sings the Blues“ erschien im Oktober 1961 bei Atlantic. Die zwölf Aufnahmen entstanden zwischen 1952 und 1960; das Album bündelt also Musik aus mehreren Jahren.
Hör mal rein „I’m Movin’ On“ – Hank Snows Country-Song mitten im Blues – schon vor Ray Charles’ Country-Album von 1962.
„Für uns Sammler ist es großartig, dass Chad und sein Team diese Lücke jetzt mit der Atlantic-75-Serie schließen.“

What’d I Say erschien 1959, doch seine Aufnahmen reichen bis 1952 zurück.
Hör mal rein „What’d I Say“ – Ray Charles erfand es im Dezember 1958 auf der Bühne, als das Programm vor Ende des Auftritts ausgegangen war.
Hinter der Aufnahme
- Produzent, mit Jerry Wexler
- Produzent, mit Ahmet Ertegun
- Aufnahme des Titelstücks

Mit Double Vision veröffentlicht Foreigner 1978 das zweite Studioalbum.
Hör mal rein „Double Vision“ – Lou Gramm hörte den Ausdruck bei einem Eishockeyspiel im Fernsehen.
„Das ist ein neues Hörerlebnis.“

Im Frühjahr 1973 nehmen Daryl Hall und John Oates ihr zweites Album in New York auf.
Hör mal rein „She’s Gone“ – von Hall und Oates gemeinsam – ein Hit, der Zeit brauchte.
Hinter der Aufnahme
- Produzent, Streicher- und Bläserarrangements

Donny Hathaways zweites Studioalbum erschien 1971 unter seinem Namen. Acht der neun Stücke waren Kompositionen anderer Autoren.
Hör mal rein „A Song For You“ – Leon Russells Lied war damals noch ganz neu.
Hinter der Aufnahme
- Produzent und Arrangeur, mit Jerry Wexler
- Produzent, mit Arif Mardin
„So eine kraftvolle, brillant klingende Platte.“

Donny Hathaway bringt auf seinem 1970 veröffentlichten Debüt Gospel, Soul und Jazz zusammen.
Hör mal rein „The Ghetto“ – mit Leroy Hutson geschrieben – E-Piano und Perkussion bekommen Raum.
„Ein Meisterwerk von einem Soulalbum.“

T-Bone Blues führt zu einem Musiker, dessen Bedeutung weit über ein einzelnes Album hinausreicht.
Hör mal rein „Two Bones And A Pick“ – mehrere Gitarrenpersönlichkeiten im selben Stück.
Hinter der Aufnahme
- Produzent der Chicago-Titel, mit Jerry Wexler
- Produzent der Chicago-Titel, mit Ahmet Ertegun
- Produzent
„Dieser Mono-Schnitt ist nicht von dieser Welt.“

Roberta Flack begegnet „Killing Me Softly with His Song“ zunächst als Hörerin.
Hör mal rein „Jesse“ – Janis Ians Lied: eine andere Art von Nähe – eine Ansprache an jemanden, der fehlt.

Pain in My Heart erscheint 1964 als Otis Reddings erstes Album. Es bündelt Aufnahmen aus den Jahren 1962 und 1963 und zeigt einen Sänger, der eigene Songs neben bereits bekannten Stücken platziert.
Hör mal rein „These Arms of Mine“ – Otis Reddings erste Volt-Single – ein Kernstück seiner frühen Jahre.
Hinter der Aufnahme
- Klavier, Orgel
- Gitarre, Klavier
„Wunderbare, wunderbare, wunderbare Soulmusik.“

Mit Dr. John’s Gumbo wendet sich Mac Rebennack 1972 der Musik zu, mit der er aufgewachsen ist.
Hör mal rein „Tipitina“ – führt zu Professor Longhair – hör davor „Big Chief“ und achte, wie sich das Gewicht zwischen Klavier, Bläsern und Rhythmusgruppe verschiebt.
Hinter der Aufnahme
- schrieb „Mess Around“
- Produzent, mit Harold Battiste
- Produzent, mit Jerry Wexler; Arrangements
„Ich bin mir ziemlich sicher: Du bekommst hier die am besten und feinsten klingende Platte, die es auf dem Markt gibt.“

Für ihr viertes Studioalbum reisen Bad Company im Sommer 1976 ins Château d'Hérouville.
Hör mal rein „Knapsack“ – kurz, abgeleitet von „The Happy Wanderer“ – eine Überraschung.
„Darauf ist mein liebster Bad-Company-Song: das Titelstück.“

Vier Alben in vier Jahren, dazu Tourneen: Bad Company hatten seit ihrem Debüt 1974 ein hohes Tempo gehalten.
Hör mal rein „Oh, Atlanta“ – von Mick Ralphs – Alison Krauss nahm es 1995 auf.

Charles Mingus beschrieb die Arbeit seines Jazz Workshop als ein Verfahren, bei dem die Musik zunächst über das Ohr weitergegeben wurde.
Hör mal rein „Profile Of Jackie“ – ein Porträt von Jackie McLean, damals 24 Jahre alt.
Hinter der Aufnahme
- Produktionsleitung

Charles Mingus wollte mit The Clown auch etwas klarstellen. In den Begleitnotizen erklärte er, bewusst vier Stücke ausgewählt zu haben, die seinen Sinn für Swing zeigen sollten.
Hör mal rein „The Clown“ – das Titelstück, mit dem Radioerzähler Jean Shepherd.
Hinter der Aufnahme
- Produzent

Young, Gifted and Black trägt einen Gedanken im Namen, der schon vor Aretha Franklins Album durch die Musik ging.
Hör mal rein „To Be Young, Gifted and Black“ – Nina Simone und Weldon Irvine schrieben es zum Gedenken an Lorraine Hansberry.
Hinter der Aufnahme
- Produzent, mit Jerry Wexler und Tom Dowd
- Produzent, mit Tom Dowd und Arif Mardin
- Produzent, mit Jerry Wexler und Arif Mardin
„Die Queen of Soul, Aretha Franklin – endlich in einer audiophilen Ausgabe, die diesen Namen verdient.“

Coltrane Jazz erscheint 1961, doch die Musik stammt aus zwei unterschiedlichen Phasen.
Hör mal rein „Like Sonny“ – ein Gruß an Sonny Rollins – schon im Titel.
Hinter der Aufnahme
- Produzent
- im Aufnahmeteam

Am 15. Januar 1959 trafen Milt Jackson und John Coltrane in den Atlantic Studios in New York aufeinander.
Hör mal rein „Be-Bop“ – füllt auf dieser 45er-Ausgabe eine ganze Seite.
Hinter der Aufnahme
- Produzent
- Toningenieur
„Für jeden John-Coltrane-Fan, vielleicht sogar für jeden Jazzfan, ist das ein Muss.“

Mit The Yes Album veröffentlichten Yes 1971 ihr drittes Studioalbum – und das erste, dessen Programm vollständig aus eigenen Kompositionen bestand.
Hör mal rein „Clap“ – Steve Howe allein an der akustischen Gitarre, live am 17. Juli 1970 im Londoner Lyceum aufgenommen.
Hinter der Aufnahme
- Produzent, mit Yes
„Atemberaubend, unwirklich. Das klingt unwirklich.“

90125 beginnt als Projekt einer Gruppe namens Cinema. Chris Squire und Alan White arbeiten mit Gitarrist Trevor Rabin und Keyboarder Tony Kaye an neuer Musik; Trevor Horn übernimmt die Produktion.
Hör mal rein „Owner of a Lonely Heart“ – eröffnet die Platte und wurde in den USA eine Nummer-eins-Single.
„Rock, Prog-Rock hat nie so satt, offen und räumlich geklungen.“

Auf The Genius of Ray Charles von 1959 begegnen sich zwei Orchesterwelten.
Hör mal rein „Two Years of Torture“ – hier hört man Paul Gonsalves.
Hinter der Aufnahme
- Produktion, mit Nesuhi Ertegun
- Produktion, mit Jerry Wexler
- im Aufnahmeteam

Graham Nash veröffentlichte Songs for Beginners 1971, nach seinen Jahren mit den Hollies und der Arbeit mit Crosby, Stills, Nash & Young.
Hör mal rein „Military Madness“ – eröffnet das Album – am Klavier Joel Bernstein, der auch die Fotos machte.

Als „Head Games“ im September 1979 erschien, war Foreigner noch ein Sextett.
Hör mal rein „The Modern Day“ – hier singt Mick Jones die Leadstimme.
„Für mich wirklich eines der Highlights – ein überraschendes Highlight der Serie.“

1981 steckt in dem schlichten Titel 4 mehr als eine laufende Nummer. Foreigner haben sich vom Sextett zum Quartett verkleinert: Lou Gramm, Mick Jones, Rick Wills und Dennis Elliott bilden den Kern einer Band, die ihre Songs neu konzentriert.
Hör mal rein „Waiting For A Girl Like You“ – Thomas Dolby schuf die schwebende Einleitung.
„Lou Gramms Stimme … schneidet hindurch wie ein heißes Messer durch Butter.“

Das selbstbetitelte Album von Boz Scaggs führt 1969 nach Alabama, in ein gerade eröffnetes Studio mit erfahrenen Musikern.
Hör mal rein „Loan Me A Dime“ – das längste Stück, mit viel Raum für Duane Allman – auf dieser Ausgabe mit einer eigenen Seite.

Montreux, 21. Juni 1969.
Hör mal rein „Compared to What“ – Les McCann singt – geschrieben von Gene McDaniels.
Hinter der Aufnahme
- Produzent, mit Bob Emmer

Spectrum ist Billy Cobhams Debüt unter eigenem Namen, aber kein Album, auf dem eine Begleitband bloß den nächsten Schlagzeugauftritt vorbereitet.
Hör mal rein „Taurian Matador“ – während Tommy Bolins Solo riss seine hohe E-Saite.
„Sie gehört zu meinen Top Five der Atlantic-75-Serie. Sie klingt unglaublich.“

Als Genesis im Herbst 1975 in den Londoner Trident Studios an A Trick Of The Tail arbeiteten, war eine grundlegende Frage offen: Wie würde die Gruppe nach Peter Gabriels Abschied weitergehen?
Hör mal rein „Ripples“ – verbindet Mike Rutherfords Gitarrenideen mit Tony Banks’ langem Mittelteil.
Hinter der Aufnahme
- Produzent, mit Genesis
„Dieses Meisterwerk – zumindest für mich ist es ein Meisterwerk.“

Stephen Stills’ erstes Soloalbum von 1970 ist ein guter Ort, um den Musiker hinter den großen Gruppennamen kennenzulernen.
Hör mal rein „Love the One You’re With“ – Stephen Stills spielt hier auch Steel Drums.
Hinter der Aufnahme
- Produzent, mit Stephen Stills
Plans
Death Cab for Cutie
Plans erschien am 30. August 2005 bei Atlantic Records als fünftes Studioalbum von Death Cab for Cutie, mit den Singles „Soul Meets Body“, „Crooked Teeth“ und „I Will Follow You into the Dark“.
Bald bei Michael 45 · AAPA 075-45
Keine Platte passt zu dieser Auswahl.
Aus Michaels Videos
Was Michael 45 über die Serie sagt
„Das ist das Schöne an dieser Serie: eine meisterhafte, wunderbare Vielfalt an Genres und Titeln.“
„Sie haben die ganze Idee des Originals bewahrt … verbessert, wo es möglich und manchmal auch nötig war … aber die Klangidee dieser Alben haben sie erhalten.“
„Wie hoch wird der Anspruch sein? Jetzt wissen wir es: sehr, sehr hoch.“
„Ich liebe es, wenn jede Lieferung Abwechslung bringt … eine Rockplatte, eine Bluesplatte und eine Jazzplatte.“
„Für mich verändern diese Atlantic-75-Ausgaben die Spielregeln.“
Die Serie
75 Jahre Atlantic auf 45 RPM
Ein Label ohne Grenzen
Ahmet Ertegun und Herb Abramson gründeten Atlantic 1947 in New York. Aus dem kleinen Label wurde eines der wichtigsten der Musikgeschichte, und das über Genregrenzen hinweg. Nesuhi Ertegun verantwortete den Jazz und produzierte Charles Mingus, John Coltrane und Milt Jackson. Jerry Wexler prägte den Soul, von Ray Charles bis Aretha Franklin.
Mit Atco, Cotillion und dem Vertrieb von Volt kamen weitere Stimmen hinzu: Otis Redding, Dr. John, The Velvet Underground. Ab Ende der 1960er kamen Crosby, Stills & Nash und Yes hinzu, in den USA erschienen auch Genesis-Alben bei Atlantic und Atco. Die Serie reicht bis ins Jahr 2005: über Stone Temple Pilots, Hootie & the Blowfish und Matchbox Twenty bis zu Death Cab for Cutie.
Dieselben Hände, ganz verschiedene Musik
Was diese Vielfalt zusammenhält, sind oft dieselben Menschen. Tom Dowd ist auf 12 Platten der Serie belegt: als Toningenieur bei Mingus und Coltrane, als Produzent bei Dusty Springfield und Aretha Franklin. Arif Mardin arrangierte für Aretha Franklin, produzierte John Prine und Hall & Oates und arrangierte die Streicher für zwei Stücke auf Phil Collins’ Face Value. Jerry Wexler taucht auf 12 Platten auf, von Ray Charles bis Willie Nelson.
Wie die Serie klingt und aussieht
Jede Ausgabe läuft mit 45 RPM auf 180-Gramm-Vinyl, 74 als Doppel-LP, The Lamb Lies Down on Broadway auf vier LPs. Die höhere Geschwindigkeit gibt der Musik mehr Platz in der Rille. Gepresst wird bei Quality Record Pressings, einzelne spätere Auflagen auch bei RTI. Die Tip-on-Klappcover mit Doppeltasche kommen von Stoughton Printing.
Gemastert haben unter anderem Kevin Gray bei Cohearent Audio, Ryan K. Smith bei Sterling Sound, Bernie Grundman und Chris Bellman. Welche Bandquelle für eine Ausgabe verwendet wurde, steht auf der jeweiligen Produktseite. Michael 45 hat viele Titel in seinen Videos vorgestellt und mehrere gegen frühe Pressungen gehört.
Mono, Stereo und SACD
7 Titel der Serie erscheinen in Mono: Ray Charles: Ray Charles, Ray Charles: The Genius Sings the Blues, Ray Charles: What’d I Say, T-Bone Walker: T-Bone Blues, Otis Redding: Pain in My Heart, Charles Mingus: Pithecanthropus Erectus und Charles Mingus: The Clown. Von den 74 Titeln bei Michael 45 gibt es 66 auch als Hybrid-SACD – direkt bei der Platte verlinkt.
Häufige Fragen
Fragen zur Atlantic 75 Series
Was ist die Atlantic 75 Series?
Eine Reihe von Analogue Productions zum 75. Geburtstag von Atlantic Records. Sie bringt Alben aus Jazz, Soul, Folk-Rock, Rock und Prog auf 180-Gramm-Vinyl mit 45 RPM neu heraus. Sie umfasst 75 Titel mit den Nummern AAPA 001-45 bis AAPA 075-45.
Laufen alle Platten mit 45 RPM?
Ja. Alle 75 Titel laufen mit 45 RPM auf 180-Gramm-Vinyl. 74 kommen als Doppel-LP, The Lamb Lies Down on Broadway auf vier LPs.
Welche Titel eignen sich für den Einstieg?
Michael 45 stellt seine Empfehlungen in der Kundenfrage „Atlantic 75 Series: Welche Titel lohnen sich?“ vor. Auf dieser Seite hilft „Du magst …“: Du wählst eine Platte und bekommst drei passende Vorschläge.
Wer hat die Platten gemastert?
Unter anderem Kevin Gray (Cohearent Audio), Ryan K. Smith (Sterling Sound), Bernie Grundman, Chris Bellman und Matthew Lutthans. Die Angabe für jede Ausgabe steht auf der Produktseite.
Welche Titel sind in Mono?
Ray Charles: Ray Charles, Ray Charles: The Genius Sings the Blues, Ray Charles: What’d I Say, T-Bone Walker: T-Bone Blues, Otis Redding: Pain in My Heart, Charles Mingus: Pithecanthropus Erectus und Charles Mingus: The Clown.
Gibt es die Titel auch als SACD?
Ja: Von den 74 Titeln bei Michael 45 gibt es 66 auch als Hybrid-SACD. Den Link findest du direkt bei der Platte. Die SACD ist ein eigenes Produkt.
Hat Michael 45 die Ausgaben mit Originalpressungen verglichen?
Ja, unter anderem Face Value, The Lamb Lies Down on Broadway, Selling England by the Pound, My Favorite Things, Purple und Kick. Seine Urteile stehen im Abschnitt „Gegen das Original“, jeweils mit Link zum Video.
Wohin versendet Michael 45?
In die ganze EU, in die Schweiz, nach Norwegen und Großbritannien.
Angaben zu Besetzung, Produktion und Aufnahme aus den Produkttexten von Michael 45; Pressungsdaten laut Analogue Productions.






































































