Analogue Productions · Prestige
Prestige.
Wer spielte mit wem?
50 Platten, eine Stammbesetzung und die halbe Jazzgeschichte.
Folge den Musikern von Session zu Session.
Zwischen Mitte der 1950er und Anfang der 1960er trafen sich bei Prestige immer wieder dieselben Musiker in neuen Konstellationen. Paul Chambers und Art Taylor spielen auf je 14 dieser 50 Platten, John Coltrane und Red Garland auf je 13. Wer einem von ihnen folgt, entdeckt die ganze Serie.






Sechs Musiker, 50 Platten.
Kurz gesagt
Die Analogue Productions Prestige Serie bringt 50 Alben aus dem Katalog von Prestige Records zurück auf Vinyl, dem 1949 von Bob Weinstock gegründeten Jazzlabel: 25 in Mono, 25 in Stereo. Kevin Gray hat sie von den originalen analogen Masterbändern gemastert, die Mono-Titel von den originalen Mono-Mastern. Gepresst werden sie bei Quality Record Pressings, in Tip-on-Hüllen nach dem Original. Aufgenommen hat die meisten Prestige-Sessions Rudy Van Gelder. Zu hören sind unter anderem Miles Davis, John Coltrane, Sonny Rollins, Eric Dolphy, Jackie McLean und Lightnin’ Hopkins. Michael 45 führt alle 50 Titel und versendet in die ganze EU, in die Schweiz, nach Norwegen und Großbritannien.
01 / Die Stammbesetzung
Wer spielte am häufigsten?
Wähle einen Musiker: Du siehst seine Platten und mit wem er am häufigsten auf denselben Platten zu hören ist.
Die häufigsten Weggefährten
- Art Taylor – 14 Platten, am häufigsten zusammen auf Platten mit Donald Byrd (7), Doug Watkins (6) und Hank Mobley (5).
- Paul Chambers – 14 Platten, am häufigsten zusammen auf Platten mit John Coltrane (11), Red Garland (10) und Philly Joe Jones (6).
- John Coltrane – 13 Platten, am häufigsten zusammen auf Platten mit Red Garland (12), Paul Chambers (11) und Philly Joe Jones (5).
- Red Garland – 13 Platten, am häufigsten zusammen auf Platten mit John Coltrane (12), Paul Chambers (10) und Art Taylor (5).
- Donald Byrd – 10 Platten, am häufigsten zusammen auf Platten mit Art Taylor (7), Jackie McLean (4) und Doug Watkins (4).
- Doug Watkins – 8 Platten, am häufigsten zusammen auf Platten mit Art Taylor (6), Donald Byrd (4) und Hank Mobley (4).
- Hank Mobley – 6 Platten, am häufigsten zusammen auf Platten mit Art Taylor (5), Donald Byrd (4) und Doug Watkins (4).
- Philly Joe Jones – 6 Platten, am häufigsten zusammen auf Platten mit Paul Chambers (6), John Coltrane (5) und Red Garland (4).
- Tommy Flanagan – 6 Platten, am häufigsten zusammen auf Platten mit Ray Barretto (2), Doug Watkins (2) und Art Taylor (2).
- Eric Dolphy – 5 Platten, am häufigsten zusammen auf Platten mit Roy Haynes (4), Jaki Byard (2) und George Duvivier (2).
02 / Von Session zu Session
Wie weit ist es von einem Musiker zum anderen?
Jeder Schritt ist eine Platte, auf der beide Musiker zu hören sind.
Beispiele
- Sonny Rollins → Eric Dolphy
- Sonny Rollins und John Coltrane auf Tenor Madness
- John Coltrane und Mal Waldron auf Coltrane (Prestige)
- Mal Waldron und Eric Dolphy auf At The Five Spot, Vol. 1
- Miles Davis → Booker Ervin
- Miles Davis und Paul Chambers auf Cookin' With The Miles Davis Quintet
- Paul Chambers und Tommy Flanagan auf Quiet Kenny
- Tommy Flanagan und Booker Ervin auf The Song Book
- Gene Ammons → Jackie McLean
- Gene Ammons und Doug Watkins auf Nice An' Cool
- Doug Watkins und Jackie McLean auf Lights Out!
03 / Eine Platte führt zur nächsten
Du magst …
Die Empfehlungen folgen den Musikern: Wer auf deiner Platte zu hören ist, ist auch hier dabei.

Gemeinsame Musiker
Relaxin' With The Miles Davis Quintet
Miles Davis Quintet
Miles Davis, John Coltrane, Red Garland und 2 weitere sind auf beiden Platten zu hören.
Relaxin' With The Miles Davis Quintet im Shop ↗
Gemeinsame Musiker
Steamin' With The Miles Davis Quintet
Miles Davis
Miles Davis, John Coltrane, Red Garland und 2 weitere sind auf beiden Platten zu hören.
Steamin' With The Miles Davis Quintet im Shop ↗
Gemeinsame Musiker
Tenor Madness
Sonny Rollins
John Coltrane, Red Garland, Paul Chambers und ein weiterer sind auf beiden Platten zu hören.
Tenor Madness im Shop ↗04 / Alle 50 Platten
Analogue Productions Prestige:
alle Platten entdecken.
Bei jeder Platte siehst du Besetzung, Lieferstatus und Preis. Ein Klick auf einen Namen zeigt alle Platten dieses Musikers.

Willie's Blues
Willie Dixon & Memphis Slim
Willie’s Blues bietet Willie Dixon eine seltene Plattform über die Länge eines ganzen Albums als Sänger, Songwriter und Kontrabassist.
Hör mal rein „Built for Comfort“ – eine von Dixons prägenden Ansagen – das gemächliche Tempo macht die Prahlerei erst richtig überzeugend.
Besetzung
- Gesang, Bass
- Klavier
- Gitarre
- Tenorsaxofon
- Schlagzeug
„Diese Platte verdient wirklich mehr Aufmerksamkeit.“

Lightnin'
Lightnin' Hopkins
Lightnin’ zeigt Lightnin’ Hopkins in einem kleinen Trio mit Bassist Leonard Gaskin und Schlagzeuger Belton Evans.
Hör mal rein „Katie Mae“ – ein Lied aus seinen frühesten Erfolgen, hier gelebtes Repertoire statt Nostalgie.
Besetzung
- Gesang, Gitarre
- Bass
- Schlagzeug

Goin' Away
Lightnin' Hopkins
Goin’ Away stellt Lightnin’ Hopkins’ Gitarre und Stimme in ein sparsam besetztes Trio mit Bassist Leonard Gaskin und Schlagzeuger Herbie Lovelle.
Hör mal rein „Little Sister’s Boogie“ – leicht und treibend – wie viel Bewegung er aus kleinen Änderungen im Anschlag holt.
Besetzung
- Gesang, Gitarre
- Bass
- Schlagzeug

Ballads By Cobb
Arnett Cobb
Ballads by Cobb offenbart die lyrische Autorität hinter Arnett Cobbs Ruf als kraftvoller Texas-Tenor.
Hör mal rein „Willow Weep for Me“ – viel Raum um Cobbs erste Aussage; gebogene Töne und Atem erzählen die Geschichte.
Besetzung
- Tenorsaxofon
- Klavier, Celesta
- Bass
- Schlagzeug

Nice An' Cool
Gene Ammons
Gene Ammons konnte eine vertraute Melodie neu und persönlich erscheinen lassen, und Nice An’ Cool gibt dieser Gabe ein ganzes Album zur Entfaltung.
Hör mal rein „Little Girl Blue“ – Verletzlichkeit und die ganze Breite des Tenors zugleich.
Besetzung
- Tenorsaxofon
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug

The Soulful Moods Of Gene Ammons
Gene Ammons
The Soulful Moods of Gene Ammons stellt einen der mitteilsamsten Tenorspieler des Jazz in ein Programm, das größtenteils Standards und Balladen gewidmet ist.
Hör mal rein „Skylark“ – Hoagy Carmichaels lange Melodie lädt zu besonders viel Raum ein.
Besetzung
- Tenorsaxofon
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug

Bluesey Burrell
Kenny Burrell
Bluesy Burrell stellt Kenny Burrells Gitarre in ein Programm, in dem Zurückhaltung ebenso viel Gewicht besitzt wie Virtuosität.
Hör mal rein „Tres Palabras“ – eröffnet die erste Seite – hier spielen alle sechs Musiker zusammen, mit Coleman Hawkins am Tenorsaxofon.
Besetzung
- Gitarre
- Tenorsaxofon
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug
- Congas

Woodlore
Phil Woods Quartet
Woodlore präsentiert Phil Woods in einem Quartett mit dem Pianisten John Williams, dem Bassisten Teddy Kotick und dem Schlagzeuger Nick Stabulas.
Hör mal rein „Strollin’ with Pam“ – zeigt Phil Woods als Komponisten mit Gespür für knappe, spielbare Linien.
Besetzung
- Altsaxofon
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug

Jazz For The Carriage Trade
George Wallington Quintet
Jazz for the Carriage Trade zeigt George Wallington als Leiter eines Quintetts mit Donald Byrd an der Trompete und Phil Woods am Altsaxofon.
Hör mal rein „Together We Wail“ – Phil Woods schrieb es – eines von zwei Stücken, die er zum Album eines anderen beisteuerte.
Besetzung
- Klavier
- Trompete
- Altsaxofon
- Bass
- Schlagzeug

Lights Out!
Jackie McLean
Lights Out! präsentiert Jackie McLeans Altsaxofon in einer frühen Phase als Bandleader, bereits gekennzeichnet durch seinen durchdringenden Ansatz, die drängende Tonhöhe und die Weigerung, neutral zu klingen.
Hör mal rein „Lorraine“ – von Donald Byrd geschrieben, mit lyrischerem Verlauf.
Besetzung
- Altsaxofon
- Trompete
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug

Informal Jazz
Elmo Hope
Informal Jazz gibt dem Pianisten und Komponisten Elmo Hope ein bemerkenswertes Sextett und eine Reihe von Themen, die robust genug sind, um dessen individuelle Stimmen freizusetzen.
Hör mal rein „Weejah“ – Donald Byrds Trompete mit den gegensätzlichen Tenören von John Coltrane und Hank Mobley.
Besetzung
- Klavier
- Trompete
- Tenorsaxofon
- Tenorsaxofon
- Bass
- Schlagzeug

Tenor Madness
Sonny Rollins
Tenor Madness zeigt Sonny Rollins 1956 mit Red Garland, Paul Chambers und Philly Joe Jones, der damals mit Miles Davis verbundenen Rhythmusgruppe.
Hör mal rein „Tenor Madness“ – die einzige offiziell veröffentlichte Aufnahme, auf der Rollins und Coltrane gemeinsam solieren.
Besetzung
- Tenorsaxofon
- Tenorsaxofon
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug
„Absoluter Wahnsinn – eins seiner ganz, ganz großen Alben.“

4, 5, and 6
Jackie McLean
Der Titel 4, 5 and 6 beschreibt die wechselnden Ensemblegrößen auf dem Album, doch die Konstante ist Jackie McLeans unverkennbares Altsaxofon.
Hör mal rein „Sentimental Journey“ – eröffnet das Album – ein bekanntes Lied als Bühne für Improvisation.
Besetzung
- Altsaxofon
- Trompete
- Tenorsaxofon
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug

Mobley's Message
Hank Mobley
Mobley’s Message präsentiert Hank Mobley 1956 mit dem Trompeter Donald Byrd, dem Pianisten Barry Harris, dem Bassisten Doug Watkins und dem Schlagzeuger Art Taylor; bei einer Darbietung kommt der Altsaxofonist Jackie McLean hinzu.
Hör mal rein „Au Privave“ – für Charlie Parkers Blues kommt Jackie McLeans Altsaxofon dazu – drei Bläser im Wechsel.
Besetzung
- Tenorsaxofon
- Trompete
- Altsaxofon
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug

Jackie's Pal
Jackie McLean
Jackie’s Pal führt den Altsaxofonisten Jackie McLean mit dem Trompeter Bill Hardman in einem Quintett zusammen, das von Mal Waldron, Paul Chambers und Philly Joe Jones angetrieben wird.
Hör mal rein „Just for Marty“ – eines von zwei Stücken, die der 23-jährige Bill Hardman beisteuerte.
Besetzung
- Altsaxofon
- Trompete
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug

All Night Long
The Prestige All Stars
All Night Long fängt den großzügigen Geist einer Jazzsession ein, die auf starken individuellen Stimmen und genügend Raum beruht, damit jede von ihnen einen Gedanken entwickeln kann.
Hör mal rein „All Night Long“ – das Titelstück: ein breiter Blues mit Donald Byrd, Hank Mobley und Jerome Richardson vorn.
Besetzung
- Trompete
- Tenorsaxofon
- Holzblasinstrumente
- Gitarre
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug

Tenor Conclave
The Prestige All Stars
Tenor Conclave führt vier unverwechselbare Stimmen des Tenorsaxofons in einem Ensemble zusammen: John Coltrane, Hank Mobley, Al Cohn und Zoot Sims.
Hör mal rein „Bob’s Boys“ – Hank Mobleys Blues eröffnet Seite A – vier Tenorsaxofone.
Besetzung
- Tenorsaxofon
- Tenorsaxofon
- Tenorsaxofon
- Tenorsaxofon
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug
„Tenor Conclave – Hank Mobley, Al Cohn, John Coltrane, Zoot Sims. Prestige, Analogue Productions … Die sind alle ganz wichtig zu haben, finde ich.“

Saxophone Colossus
Sonny Rollins
Saxophone Colossus zeigt Sonny Rollins im Jahr 1956, als sein gewaltiger Tenorklang, seine kompositorische Vorstellungskraft und seine Freude an rhythmischer Variation eine neue Konzentration erreicht hatten.
Hör mal rein „Blue 7“ – der lange Blues am Schluss – achte auf die kleinen Veränderungen der Motive.
Besetzung
- Tenorsaxofon
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug
„Saxophone Colossus: absolut herausragend.“

The Young Bloods
Phil Woods and Donald Byrd
The Young Bloods führt Phil Woods und Donald Byrd in einem Quintett zusammen, dessen Titel echte aufstrebende Autorität widerspiegelt.
Hör mal rein „Dewey Square“ – eine echte Parker-Komposition eröffnet – danach folgen die Stücke von Phil Woods, der vier der sechs schrieb.
Besetzung
- Altsaxofon
- Trompete
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug

Mobley's 2nd Message
Hank Mobley
Mobley’s 2nd Message gibt Hank Mobleys Tenorsaxofon eine ideale Hard-Bop-Umgebung: starke Themen, ein aufmerksames Quintett und genügend Raum, damit seine rhythmische Feinheit zur Geltung kommt.
Hör mal rein „Xlento“ – eines von Mobleys typischen eigenen Stücken; das Thema lädt zu melodischer Entwicklung ein.
Besetzung
- Tenorsaxofon
- Trompete
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug

Cookin' With The Miles Davis Quintet
Miles Davis
Cookin’ with the Miles Davis Quintet verdankt seinen Titel der Fähigkeit der Gruppe, ins Studio zu gehen und das Material mit der Sicherheit einer eingespielten Band darzubieten.
Hör mal rein „My Funny Valentine“ – Miles Davis mit Harmon-Dämpfer und viel Raum um die Melodie.
Besetzung
- Trompete
- Tenorsaxofon
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug

Rollins Plays For Bird
Sonny Rollins
Rollins Plays for Bird zeigt Sonny Rollins bei einer Würdigung von Charlie Parker, ohne dass er versucht, Parkers Klang nachzuahmen.
Hör mal rein „Bird Medley“ – mehrere Lieder aus Charlie Parkers Welt in einem durchgehenden Stück.
Besetzung
- Tenorsaxofon
- Trompete
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug

Coltrane (Prestige)
John Coltrane
Coltrane ist John Coltranes erstes Album, das unter seiner alleinigen Leitung erschien; es wurde 1957 aufgenommen, als seine musikalische Identität nicht mehr zu übersehen war.
Hör mal rein „Straight Street“ – Coltranes eigenes Stück: ein Moll-Thema, dessen Spannung zu langen, suchenden Linien führt.
Besetzung
- Tenorsaxofon
- Trompete
- Baritonsaxofon
- Klavier
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug
„Welcher Jazzsammler möchte nicht den Coltrane auf Prestige haben? Ein großartiges Album.“

Bags Groove
Miles Davis
Bags Groove führt zwei Sessions von Miles Davis zusammen und macht deren Unterschiede zu einem Teil der Faszination des Albums.
Hör mal rein „Airegin“ – eines der Stücke von Sonny Rollins – knappe Themen, die direkt in die Improvisation führen.
Besetzung
- Trompete
- Vibrafon
- Klavier
„Miles Davis mit Sonny Rollins, Milt Jackson, Thelonious Monk, Horace Silver, Percy Heath und Kenny Clarke – Bags’ Groove. Wow.“

Taylor's Wailers
Art Taylor
Schlagzeuger Art Taylor leitet Taylor’s Wailers mit der Wachheit eines Musikers, der weiß, wie man eine Session aus dem Inneren der Rhythmusgruppe heraus formt.
Hör mal rein „Batland“ – von Lee Sears; eröffnet die erste Seite mit fast zehn Minuten.
Besetzung
- Schlagzeug
- Trompete
- Altsaxofon
- Tenorsaxofon
- Tenorsaxofon
- Klavier
- Klavier
- Bass
- Bass

Gil Evans and Ten
Gil Evans
Gil Evans and Ten bezeugt eine vollständig ausgeprägte Vorstellungskraft für Arrangements.
Hör mal rein „Ella Speed“ – eine Erzählung aus der Volksmusik im Jazzgewand – direkt und erdig.
Besetzung
- Arrangement
- Sopransaxofon
„Ein Highlight – ein absolutes Highlight.“

With The Red Garland Trio
John Coltrane
With The Red Garland Trio stellt John Coltrane in eine kompakte Rhythmusgruppe und lässt seine wachsende Autorität den Raum füllen.
Hör mal rein „Bass Blues“ – Paul Chambers bekommt eine ungewohnt sichtbare Melodierolle.
Besetzung
- Tenorsaxofon
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug

Relaxin' With The Miles Davis Quintet
Miles Davis Quintet
Relaxin’ with the Miles Davis Quintet stammt aus den gefeierten Sessions von 1956, in denen Miles Davis, John Coltrane, Red Garland, Paul Chambers und Philly Joe Jones einen großen Teil ihres eingespielten Repertoires aufnahmen.
Hör mal rein „If I Were a Bell“ – beginnt mit Miles Davis’ gesprochenem Einsatz.
Besetzung
- Trompete
- Tenorsaxofon
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug

All Mornin' Long
The Red Garland Quintet
All Mornin’ Long beginnt mit einer Titeldarbietung, die eine ganze Seite einnimmt und den Blues als offenes Feld für ein anhaltendes Gespräch behandelt.
Hör mal rein „Our Delight“ – rückt die schnellen Konturen von Tadd Damerons Schreiben in den Mittelpunkt.
Besetzung
- Klavier
- Tenorsaxofon
- Trompete
- Bass
- Schlagzeug

Overseas
Tommy Flanagan
Overseas hält Tommy Flanagan am Beginn seiner Laufbahn als Bandleader fest, als er bereits jene Ausgeglichenheit zeigte, die ihn zu einem der geschätztesten Pianisten des Jazz machen sollte.
Hör mal rein „Chelsea Bridge“ – Billy Strayhorns Stück: Flanagan lässt die ungewöhnliche Harmonik atmen.
Besetzung
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug
„Eine absolute Wahnsinnsplatte.“

Soultrane
John Coltrane
Soultrane erfasst John Coltrane in einer Phase erstaunlichen Wachstums, bereits unverwechselbar und doch noch dabei zu erproben, wie weit sich ein Standard, eine Ballade oder ein schnelles Stück von innen heraus öffnen ließ.
Hör mal rein „Russian Lullaby“ – der mitreißende Tempotest des Albums.
Besetzung
- Tenorsaxofon
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug

Party Time
Arnett Cobb
Arnett Cobb spielt auf Party Time Tenorsaxofon mit einer gebieterischen körperlichen Präsenz, doch das Vergnügen des Albums entsteht ebenso sehr aus seinem Timing und seinem direkten melodischen Gespür.
Hör mal rein „Slow Poke“ – wie wirkungsvoll Cobb im gemächlichen Tempo ist.
Besetzung
- Tenorsaxofon
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug
- Congas

Boss Tenor
Gene Ammons
Boss Tenor gibt Gene Ammons genau jene Umgebung, in der seine Persönlichkeit unüberhörbar wird.
Hör mal rein „Close Your Eyes“ – Ammons macht einen Standard zu persönlicher Rede.
Besetzung
- Tenorsaxofon
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug
- Congas

Lush Life
John Coltrane
Lush Life versammelt Darbietungen von John Coltrane aus einer Zeit, in der sich seine Sprache rasch erweiterte, und stellt zwei aufschlussreiche Ensemblebesetzungen nebeneinander.
Hör mal rein „Lush Life“ – das anspruchsvolle Titelstück, im Quintett.
Besetzung
- Tenorsaxofon
- Trompete
- Klavier
„Klassischer John Coltrane: Lush Life – wunderschön, wunderschön … ein fantastisches, fantastisches Album. Coltrane spielt darauf mit Trio, Quartett und Quintett.“

The Tenor Scene
Eddie 'Lockjaw' Davis & Johnny Griffin Quintet
The Tenor Scene dokumentiert Eddie „Lockjaw“ Davis und Johnny Griffin live im Minton’s Playhouse am 6.
Hör mal rein „Straight, No Chaser“ – Monks kantiges Thema – jeder Tenor biegt den Blues in seine Richtung.
Besetzung
- Tenorsaxofon
- Tenorsaxofon
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug

Steamin' With The Miles Davis Quintet
Miles Davis
Steamin’ with the Miles Davis Quintet schöpft aus denselben Prestige-Sessions von 1956, aus denen drei weitere Alben hervorgingen, besitzt aber eine ganz eigene Persönlichkeit.
Hör mal rein „Salt Peanuts“ – Philly Joe Jones’ Akzente treiben das Stück an.
Besetzung
- Trompete
- Tenorsaxofon
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug
„Ich liebe dieses Prestige-Label – es ist so schön … Ich kann dir sagen: Das ist herausragend, wunderschön anzuhören, eine traumhafte Aufnahme … Sehr zu empfehlen.“

Out Of The Forrest
Jimmy Forrest
Jimmy Forrest bringt einen großen, im Blues verwurzelten Tenorklang in Out of the Forrest ein, doch das Album ist weit vielfältiger als eine einfache Blowing Session.
Hör mal rein „Bolo Blues“ – eine knappe Figur und sofort Bewegung.
Besetzung
- Tenorsaxofon
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug

Standard Coltrane
John Coltrane
Standard Coltrane stammt aus einer Session von 1958 und stellt John Coltrane mit dem Trompeter Wilbur Harden, dem Pianisten Red Garland, dem Bassisten Paul Chambers und dem Schlagzeuger Jimmy Cobb zusammen.
Hör mal rein „Spring Is Here“ – langsamer – Coltranes Respekt vor der Melodie.
Besetzung
- Tenorsaxofon
- Trompete
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug
„Und jetzt natürlich ein weiteres Highlight: John Coltrane, Standard Coltrane – eine wunderschöne, großartige Platte.“

Exultation!
Booker Ervin
Exultation! gibt Booker Ervins Tenorsaxofon mit Frank Stroziers Alt einen Partner in der Frontline, und ihre gegensätzlichen Stimmen beleben das Album vom ersten Thema an.
Hör mal rein „Black and Blue“ – emotionale Direktheit und lange, sich entwickelnde Phrasen.
Besetzung
- Tenorsaxofon
- Altsaxofon
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug

The Freedom Book
Booker Ervin
The Freedom Book gibt Booker Ervin ein Quartett, das seiner Intensität begegnen kann, ohne sie einzugrenzen.
Hör mal rein „A Lunar Tune“ – eröffnet das Album mit einem starken, kantigen Thema.
Besetzung
- Tenorsaxofon
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug
„Von Anfang bis Ende analog – genau das wollen wir.“

Evenin' Blues
Jimmy Witherspoon
Jimmy Witherspoon singt Evenin’ Blues mit der Autorität eines Geschichtenerzählers, der weiß, dass die kleinste Veränderung des Timings eine vertraute Zeile verwandeln kann.
Hör mal rein „Money’s Gettin’ Cheaper“ – Humor und harte Erfahrung zusammen.
Besetzung
- Gesang
- Holzblasinstrumente
- Keyboards

The Song Book
Booker Ervin
Booker Ervin nähert sich The Song Book als Tenorsaxofonist mit einem leidenschaftlich persönlichen Klang, der die Welt vertrauter Standards betritt.
Hör mal rein „The Lamp Is Low“ – eröffnet die erste Seite; das Lied geht auf Ravels Pavane pour une infante défunte zurück.
Besetzung
- Tenorsaxofon
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug

Soul Blues
Lightnin' Hopkins
Lightnin’ Hopkins macht Soul Blues zu einer Folge von Geschichten, Warnungen und privaten Scherzen, vorgetragen mit dem Timing eines Menschen, der sich nie beeilen muss.
Hör mal rein „Black Ghost Blues“ – ein übernatürliches Bild wird unmittelbar und persönlich.
Besetzung
- Gesang, Gitarre
„Diese Platte ist herausragend – wirklich herausragend.“

Groovin' with Golson
Benny Golson
Benny Golsons Groovin’ with Golson vereint die Eigenschaften, die ihn zu einem so vollständigen Jazzmusiker machen: eine unverwechselbare Tenorstimme, einprägsame Kompositionen und das Gespür eines Arrangeurs dafür, wie Instrumente zusammenpassen.
Hör mal rein „The Stroller“ – genau die entspannte Zuversicht, die der Titel verspricht.
Besetzung
- Tenorsaxofon
- Posaune
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug

Quiet Kenny
Kenny Dorham
Quiet Kenny verwechselt Zurückhaltung nicht mit fehlendem Feuer.
Hör mal rein „Lotus Blossom“ – Kenny Dorhams eigenes Stück eröffnet mit einem eleganten Thema, dessen Intervalle zur Entwicklung einladen.
Besetzung
- Trompete
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug
„Eines der absoluten Highlights ist Quiet Kenny.“

Outward Bound
Eric Dolphy
Eric Dolphys erstes Album als Bandleader, Outward Bound, enthält bereits jene Mischung, die seine Musik so fesselnd macht: den Schwung des Hard Bop, ungewöhnliche Intervalle, schnellen Humor und die Bereitschaft, eine Melodie über ihre erwartete Form hinauszutreiben.
Hör mal rein „G.W.“ – eröffnet mit einem knappen, kantigen Thema.
Besetzung
- Altsaxofon, Bassklarinette, Flöte
- Trompete
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug

Screamin' the Blues
Oliver Nelson
Oliver Nelsons Screamin’ the Blues ist aus kraftvollen Themen, scharf voneinander abgesetzten Bläserfarben und dem Instinkt eines Arrangeurs gebaut, eine kleine Gruppe größer als ihre Besetzung klingen zu lassen.
Hör mal rein „Alto-Itis“ – zwei Holzbläser im lebendigen Kontrast.
Besetzung
- Altsaxofon, Tenorsaxofon
- Altsaxofon, Bassklarinette
- Trompete
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug

Out There
Eric Dolphy
Out There zeigt Eric Dolphy, wie er aus Holzbläsern, Cello, Bass und Schlagzeug ein kammermusikalisches Quartett schafft.
Hör mal rein „Eclipse“ – von Charles Mingus – Dolphys Bassklarinette in einem dunklen, singenden Register.
Besetzung
- Holzblasinstrumente
- Cello
- Bass
- Schlagzeug

At The Five Spot, Vol. 1
Eric Dolphy
At The Five Spot, Vol. 1 zeigt Eric Dolphy und den Trompeter Booker Little in einem Livequintett, in dem Struktur und Risiko einander fortwährend schärfen.
Hör mal rein „Fire Waltz“ – beginnt mit Mal Waldrons einprägsamem Thema.
Besetzung
- Holzblasinstrumente
- Trompete
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug
„Musikalisch einer meiner absoluten Favoriten.“

Far Cry
Eric Dolphy
Far Cry zeigt Eric Dolphy mit einer Band, die von der Präzision des Hard Bop zu offenem Ausdruck wechseln kann, ohne eine Grenze dazwischen anzukündigen.
Hör mal rein „Left Alone“ – wie tief Dolphy eine Ballade bewohnen kann.
Besetzung
- Holzblasinstrumente
- Trompete
- Klavier
- Bass
- Schlagzeug
Keine Platte gefunden. Setze die Auswahl zurück.
Aus Michaels Videos
Was Michael 45 über die Serie sagt
„Wenn du diese Serie durchgehst: durchweg großartig.“
„Sie klingen unglaublich gut – das perfekte Gesamtpaket.“
„Die ganze Prestige-Serie ist atemberaubend.“
„Die Hüllen sind richtig gut gemacht – bei dieser Serie haben sie ganze Arbeit geleistet: stabil, schwer, glänzend, alles, was du dir wünschst.“
05 / Ein Label und seine Musiker
Ein Label, ein Tontechniker,
eine Generation.
Prestige: gegründet 1949
Bob Weinstock gründete Prestige 1949. Rudy Van Gelder nahm die meisten Prestige-Sessions auf. Das Label arbeitete mit einem festen Kreis von Musikern, die in immer neuen Besetzungen ins Studio kamen: Auf dieser Seite spielen Paul Chambers und Art Taylor auf je 14 Platten, John Coltrane und Red Garland auf je 13, Donald Byrd auf 10.
Aus den Sessions des Miles Davis Quintet von 1956 mit John Coltrane, Red Garland, Paul Chambers und Philly Joe Jones stammen Cookin’, Relaxin’ und Steamin’. Auf dem Titelstück von Sonny Rollins’ Tenor Madness spielt John Coltrane mit – die einzige offiziell veröffentlichte Aufnahme der beiden zusammen.
Die Serie von Analogue Productions
Analogue Productions hat 50 Prestige-Titel neu aufgelegt, 25 in Mono und 25 in Stereo. Kevin Gray hat alle von den originalen analogen Masterbändern gemastert, die Mono-Titel von den originalen Mono-Mastern. Gepresst und galvanisiert werden sie bei Quality Record Pressings, die Hüllen sind Nachbildungen der originalen Tip-on-Hüllen aus dickem Karton.
Michael 45 hat die Serie in eigenen Videos vorgestellt: alle 25 Stereo-Titel und seine zehn Highlights aus beiden Reihen. Seine Aussagen stehen direkt bei den Platten.
Mono oder Stereo?
Beides gehört zur Serie. Die Mono-Reihe versammelt Aufnahmen wie Saxophone Colossus, Tenor Madness und die Quintett-Alben von Miles Davis, die Stereo-Reihe unter anderem Quiet Kenny, die Alben von Eric Dolphy und Booker Ervin sowie die Blues-Platten von Lightnin’ Hopkins. Mit dem Filter im Katalog siehst du jede Reihe für sich.
Wo anfangen?
Michael 45 nennt in seinen Videos unter anderem Quiet Kenny, Tenor Madness, Saxophone Colossus, At The Five Spot, Vol. 1, Gil Evans and Ten, Soul Blues und Willie’s Blues als Highlights. Oder du beginnst bei einem Musiker, den du schon kennst, und folgst ihm von Session zu Session.
Gut zu wissen
Fragen zur Prestige-Serie
Wie viele Platten hat die Analogue Productions Prestige Serie?
50: 25 in Mono und 25 in Stereo. Michael 45 führt alle 50, jede mit aktuellem Lieferstatus auf dieser Seite.
Wer hat die Platten gemastert?
Kevin Gray, von den originalen analogen Masterbändern. Bei den Mono-Titeln sind es die originalen Mono-Master. Gepresst werden die Platten bei Quality Record Pressings.
Wie funktioniert die Suche nach Musikern?
Jede Platte nennt die Musiker, die ihr Produkttext im Shop ausdrücklich erwähnt. Ein Klick auf einen Namen oder auf ein Porträt der Stammbesetzung zeigt alle Platten, auf denen dieser Musiker zu hören ist. Nicht jede Besetzung ist vollständig: Wo der Produkttext Mitspieler nicht namentlich nennt, fehlen sie auch hier.
Was ist der Session-Pfad?
Er verbindet zwei Musiker über Platten, auf denen jeweils beide zu hören sind – nicht zwingend im selben Stück. Von Sonny Rollins zu Eric Dolphy führt der Weg zum Beispiel über John Coltrane und Mal Waldron.
Hat Michael 45 die Serie vorgestellt?
Ja, in mehreren Videos auf dem YouTube-Kanal 45 RPM Audiophile, darunter ein Überblick über alle 25 Stereo-Titel. Seine Aussagen stehen bei den Platten und oben auf dieser Seite.
Wo sehe ich Preis und Lieferstatus?
Direkt bei jeder Platte, live aus unserem Shop. Wir versenden in die ganze EU, in die Schweiz, nach Norwegen und Großbritannien.
Die Porträts sind Illustrationen, keine Fotografien. Die Originalcover stammen von den Ausgaben im Shop.