Künstler · Rock & Pop
Van Morrison. Drei Alben, eine Stimme.
Von 1968 bis 1970: „Astral Weeks“ mit Musikern aus dem Jazz, „Moondance“ mit eigener Band und zwei Bläsern, „His Band and the Street Choir“ mit Bläsern und Chor. Jedes Mal steht dieselbe Stimme im Mittelpunkt. Alle drei Alben gibt es bei uns als Doppel-LP mit 45 Umdrehungen aus der Acoustic Sounds 40th Anniversary Series, dazu „Astral Weeks“ und „Moondance“ als Hybrid-SACD; „His Band and the Street Choir“ kannst du als Hybrid-SACD vorbestellen.
Tipp auf ein Cover – du springst zum Album.
01 / Die Trilogie
Astral Weeks, Moondance, Street Choir
Drei Alben zwischen Herbst 1968 und 1970, drei Besetzungen – und jedes Mal steht die Stimme vorn. Michael 45 nennt sie eine Van-Morrison-Trilogie; im Vinyl Room ging die Frage „Astral Weeks oder Moondance?“ fifty-fifty aus. Hier stehen die drei nebeneinander: wo sie entstanden, wer spielt, worauf du hören kannst – und was Michael zur 45er-Ausgabe sagt.
„Jetzt haben wir quasi eine Van-Morrison-Trilogie: Moondance, mein Favorit Astral Weeks und jetzt His Band and the Street Choir. Drei Wahnsinnsplatten – und Analogue Productions beschert uns dazu drei aus meiner Sicht ultimative Pressungen.“
„Welche ist die bessere Platte, Astral Weeks oder Moondance? Im Vinyl Room war das ein Fifty-fifty-Ding. Ich persönlich tendiere zu Astral Weeks, andere zu Moondance – bei zwei so herausragenden Scheiben ist das fast nicht zu entscheiden.“
Astral Weeks

Herbst 1968 · Century Sound, New York · Produzent: Lewis Merenstein
Van Morrisons erstes Album für Warner Bros., eingespielt mit Musikern aus dem Jazz: Richard Davis am Kontrabass, Jay Berliner an der Gitarre, Connie Kay am Schlagzeug, Warren Smith Jr. an Vibrafon und Perkussion. Acht Songs, die sich Zeit lassen.
Hör auf den Bass: Richard Davis zieht Linien, die weit mehr tun, als die Harmonie zu markieren.
Einstieg: „Sweet Thing“, dann „Cyprus Avenue“
„Meiner Meinung nach ein fantastisches Reissue. Vor allem die Stimme kommt extrem schön zur Geltung: So, wie Van Morrison sie auf Astral Weeks einsetzt, ist sie für mich das stärkste Instrument auf dieser Platte. Brillant, dieser Gesang.“
Moondance

Anfang 1970 · aufgenommen 1969 in New York · Produzent: Van Morrison
Zehn kompakte Songs mit eigener Band: Jef Labes an den Tasten, John Platania an der Gitarre, dazu zwei Bläser, Jack Schroer und Collin Tilton. Jazz, Rhythm and Blues, Folk und Gospel treffen sich.
Hör auf die Bläser: Ihre Antworten geben den Songs Kontur und lassen Raum um die Stimme.
Einstieg: „And It Stoned Me“ und der Titelsong – die erste Plattenseite dieser Ausgabe
„Zwei Jahre später, 1970, das nächste Brett: Moondance. Vor allem ‚Glad Tidings‘ und der Titelsong – herausragende Stücke.“
His Band and the Street Choir

1970 · Demos in Woodstock, Aufnahmen in den A&R Studios, New York · Produzent: Van Morrison
Im selben Jahr wie „Moondance“: Rhythm and Blues, Soul und gemeinsamer Gesang rücken in die Mitte. Auf dem Album singt der Street Choir mit; in „Crazy Face“ spielt Van Morrison selbst Tenorsaxofon, in „If I Ever Needed Someone“ singen Cissy Houston, Judy Clay und Jackie Verdell.
Hör auf die Antwort: Wer nimmt nach jeder Gesangsphrase den Schwung auf – die Gitarre, ein kurzer Bläsereinsatz, ein Klavierakzent?
Einstieg: „Domino“, dann „Blue Money“
„Was wirklich fasziniert, ist die Stimme von Van Morrison: diese Feinheiten, diese Phrasierungen, die Art, wie er singt. Das kommt auf keiner der anderen Pressungen so spektakulär rüber wie auf dieser. Diese Stimme zieht mich ständig in ihren Bann.“
Von „Moondance“ zu „Street Choir“ bleibt der Kern der Band: John Platania an der Gitarre, John Klingberg am Bass, Jack Schroer am Saxofon – und Cissy Houston, Judy Clay und Jackie Verdell singen auf beiden Alben. Auf „Astral Weeks“ prägen dagegen Richard Davis, Jay Berliner und Connie Kay das Ensemble.
02 / Alle Alben
Alle 3 Alben, von 1968 bis 1970
In der Reihenfolge ihres Entstehens: jedes Album als Doppel-LP mit 45 Umdrehungen, dazu „Astral Weeks“ und „Moondance“ als Hybrid-SACD und „His Band and the Street Choir“ als Hybrid-SACD zum Vorbestellen. Preise und Lieferstatus kommen live aus dem Shop.
1968–1970 · Drei Alben
Von den Aufnahmen mit Jazzmusikern für „Astral Weeks“ über die Band mit zwei Bläsern bis zum Street Choir.

aufgenommen 1968
Astral Weeks
Van Morrison
Unter anderem: Richard Davis, Jay Berliner, Connie Kay, Warren Smith Jr., John Payne, Larry Fallon
Im September und Oktober 1968 in New York aufgenommen, mit Musikern aus dem Jazz um den Bassisten Richard Davis: acht Songs, in denen Stimme, Gitarren und Kontrabass lange Bögen ziehen – von „Sweet Thing“ bis „Madame George“.
Schallplatte · 45 RPM2 LPs · 180 g
SACD

erschienen 1970
Moondance
Van Morrison
Unter anderem: Jef Labes, John Platania, John Klingberg, Gary Mallaber, Jack Schroer, Collin Tilton, Cissy Houston, Judy Clay, Jackie Verdell
Anfang 1970 erschienen und von Van Morrison selbst produziert: zehn kompakte Songs mit Band und zwei Bläsern, darunter „Crazy Love“, „Caravan“ und „Into the Mystic“.
Schallplatte · 45 RPM2 LPs · 180 g
SACD

erschienen 1970
His Band and the Street Choir
Van Morrison
Unter anderem: John Platania, John Klingberg, Jack Schroer, Dahaud Shaar, Alan Hand, Keith Johnson, Cissy Houston, Judy Clay, Jackie Verdell
Im selben Jahr wie „Moondance“ erschienen: Rhythm and Blues, Soul und gemeinsamer Gesang rücken in die Mitte – mit „Domino“, „Blue Money“ und dem Street Choir; in „Crazy Face“ spielt Van Morrison selbst Tenorsaxofon.
Schallplatte · 45 RPM2 LPs · 180 g
SACD
Kein Album passt zu diesen Filtern.
03 / Wegweiser
Wo fängst du an?
Die drei Alben entstanden zwischen Herbst 1968 und 1970: „Astral Weeks“ mit Musikern aus dem Jazz in New York, „Moondance“ mit eigener Band und zwei Bläsern, „His Band and the Street Choir“ mit Bläsern und Chor. Bei uns gibt es sie als Doppel-LP mit 45 Umdrehungen aus der Acoustic Sounds 40th Anniversary Series, dazu „Astral Weeks“ und „Moondance“ als Hybrid-SACD; „His Band and the Street Choir“ kannst du als Hybrid-SACD vorbestellen. Wo du einsteigst, hängt davon ab, was du hören willst.
Du willst der Stimme ganz nah sein

Dann beginnst du mit „Astral Weeks“. Van Morrison entwickelt Worte und Motive über wiederkehrenden Figuren; eine Phrase muss beim ersten Mal nicht fertig sein, sie kann mit anderem Gewicht zurückkommen. „Sweet Thing“ ist ein zugänglicher Einstieg, „Madame George“ und „Ballerina“ geben dieser Art zu singen viel Raum.
Du willst Songs mit Bläsern und Gospel
Dann ist „Moondance“ dein Album: zehn kompakte Songs, in denen zwei Bläser auf die Stimme antworten. In „Crazy Love“ und „Brand New Day“ singen Cissy Houston, Judy Clay und Jackie Verdell im Hintergrund – hier wird die Nähe zum Gospel besonders deutlich. „Caravan“ spielte Van Morrison 1976 mit The Band in „The Last Waltz“.
Du willst eine Band, die mitsingt

Dann nimm „His Band and the Street Choir“. Rhythm and Blues und Soul rücken in die Mitte, der Street Choir singt auf dem Album mit, und in „Crazy Face“ spielt Van Morrison selbst Tenorsaxofon. Hör beim ersten Durchgang darauf, was direkt nach jeder Gesangsphrase passiert: Wer nimmt den Schwung auf, wer hält sich zurück? „Domino“, „Blue Money“ und „Call Me Up in Dreamland“ laden sofort ein.
Du willst wissen, wie die drei zusammenhängen
Mit „Moondance“ übernimmt Van Morrison selbst die Produktion – bei „Astral Weeks“ war es Lewis Merenstein – und arbeitet mit einer Band aus Rhythmusgruppe, Tasten und zwei Bläsern. Von „Moondance“ zu „His Band and the Street Choir“ bleibt der Kern – John Platania, John Klingberg, Jack Schroer. Beide Alben erschienen 1970; Ideen und Demos entstanden in Woodstock, aufgenommen wurde in New York.
Welche Ausgabe passt zu dir?
Alle drei Doppel-LPs gehören zur Acoustic Sounds 40th Anniversary Series von Analogue Productions: zwei 180-Gramm-Platten mit 45 Umdrehungen. Für „Astral Weeks“ und „Moondance“ nennt der Hersteller eine flache Überspielung der Masterbänder mit 24 Bit/192 kHz, danach analog über die Röhrenkette von The Mastering Lab entzerrt; Matthew Lutthans schnitt die Lackfolien, gepresst wird bei Quality Record Pressings, im Stoughton-Klappcover mit zwei Taschen. Als Hybrid-SACD gibt es „Astral Weeks“ und „Moondance“, in DSD gemastert von Matthew Lutthans in The Mastering Lab; „His Band and the Street Choir“ kannst du als Hybrid-SACD vorbestellen. Die CD-Schicht läuft auf jedem CD-Spieler, die SACD-Schicht braucht einen SACD-Spieler.
Häufige Fragen
Kurz beantwortet
Mit welchem Van-Morrison-Album fange ich an?
Das hängt davon ab, was du suchst: „Astral Weeks“ (1968) ist offen angelegt und lässt sich Zeit, mit Musikern aus dem Jazz und langen Bögen; „Moondance“ (1970) bringt zehn kompakte Songs mit Band und zwei Bläsern; „His Band and the Street Choir“ (1970) setzt auf Bläser und gemeinsamen Gesang. Im Vinyl Room ging „Astral Weeks oder Moondance?“ fifty-fifty aus – Michael 45 selbst tendiert zu „Astral Weeks“.
Wer spielt auf „Astral Weeks“?
Musiker aus dem Jazz: Richard Davis am Kontrabass – er stellte die Gruppe maßgeblich zusammen –, Jay Berliner an der Gitarre, Connie Kay am Schlagzeug und Warren Smith Jr. an Vibrafon und Perkussion. John Payne spielt Sopransaxofon und Flöte, Larry Fallon schrieb die Streicherarrangements. Produziert hat Lewis Merenstein, aufgenommen wurde im Herbst 1968 bei Century Sound in New York.
Was ist der Street Choir?
Die Sängerinnen und Sänger, die auf „His Band and the Street Choir“ mitsingen – laut Besetzung Larry Goldsmith, Janet Planet, Andrew Robinson, Ellen Schroer und Martha Velez. Cissy Houston, Judy Clay und Jackie Verdell singen außerdem im Hintergrund von „If I Ever Needed Someone“. Der gemeinsame Gesang ist hier kein Titelschmuck, sondern Teil des Ausdrucks.
Welche Van-Morrison-Alben gibt es als SACD?
„Astral Weeks“ und „Moondance“ gibt es als Hybrid-SACD aus der Acoustic Sounds 40th Anniversary Series, in DSD gemastert von Matthew Lutthans in The Mastering Lab. „His Band and the Street Choir“ kannst du als Hybrid-SACD vorbestellen. Die CD-Schicht läuft auf jedem CD-Spieler, die SACD-Schicht auf einem SACD-Spieler.
Was bringt die Doppel-LP mit 45 Umdrehungen?
Das Album verteilt sich auf vier Plattenseiten: Bei „Astral Weeks“ stehen zwei Stücke auf jeder Seite, bei „Moondance“ enthält die erste Seite nur „And It Stoned Me“ und den Titelsong. Die Reihenfolge des Albums bleibt, das Umdrehen bringt kurze Pausen dazu. Alle drei Doppel-LPs gehören zur Acoustic Sounds 40th Anniversary Series von Analogue Productions.
Was sagt Michael 45 zu den drei Alben?
Für ihn gehören sie zu Van Morrisons wichtigsten Alben, und die 45er-Ausgaben bringen sie in großartiger Qualität – er nennt sie eine Van-Morrison-Trilogie. Bei „Astral Weeks oder Moondance?“ tendiert er zu „Astral Weeks“, und in seinen Videos hebt er immer wieder die Stimme hervor: Auf „Astral Weeks“ ist sie für ihn das stärkste Instrument der Platte.
Angaben aus unseren Produkttexten; Jahreszahl bei „Astral Weeks“ = Aufnahmejahr, sonst Erscheinungsjahr (Stand 19.09.2026). Preis und Lagerstand live aus dem Shop.