Analogue Productions · 45 RPM Vinyl
RCA Living Stereo Große Aufnahmen.
Unverwechselbare Persönlichkeiten.
Reiner. Munch. Heifetz. Rubinstein. Entdecke die Menschen hinter den Aufnahmen – und finde deinen eigenen Weg durch 25 Klassiker auf 45 RPM.



Kurz gesagt
RCA Living Stereo steht für die klassischen Stereoaufnahmen von RCA: ab 1954 aufgenommen, ab 1958 auf Stereo-LP erschienen. Analogue Productions bringt 25 dieser Aufnahmen als Doppel-LPs mit 45 RPM auf 180 g, gepresst bei Quality Record Pressings – mit Fritz Reiner und dem Chicago Symphony Orchestra, Charles Munch und dem Boston Symphony Orchestra, Jascha Heifetz, Artur Rubinstein und vielen mehr. Michael 45 führt alle 25 Titel und das Bundle und versendet in die ganze EU, in die Schweiz, nach Norwegen und Großbritannien.
Wem möchtest du zuhören?
Keine passende Aufnahme. Setze die Auswahl zurück oder ändere deine Suche.
Porträt wählen · passende Platten entdecken
Alle 48 Kurzprofile lesen
Dirigenten
- Fritz Reiner Chicago
- Von Bartók und Strauss zu den Konzerten mit Heifetz und Rubinstein: Reiner verbindet neun Alben dieser Auswahl.
- Charles Munch Boston
- Französisches Repertoire trifft auf Beethoven, Mendelssohn und Dvořák. Folge Munch und dem Boston Symphony Orchestra.
- Pierre Monteux Boston
- Tschaikowskis Vierte mit dem Boston Symphony Orchestra: eine große Sinfonie, getragen von wechselnden Orchestergruppen.
- Arthur Fiedler Boston Pops
- Gershwin mit den Boston Pops. Im Klavierkonzert und den I Got Rhythm Variations ist Earl Wild sein Partner.
- René Leibowitz Royal Philharmonic
- Mussorgskys Bilder einer Ausstellung und Eine Nacht auf dem kahlen Berge stehen auf The Power of the Orchestra.
- Walter Hendl Dallas · Chicago
- Hendl begleitet Heifetz in den Violinkonzerten von Rózsa und Glasunow. Die jeweiligen Kopplungen haben andere Besetzungen.
- Malcolm Sargent London
- Mit Heifetz führt der Weg zu Bruch, Vieuxtemps und Mozart. Zwei Alben, vier unterschiedliche Konzertwerke.
- Izler Solomon RCA Victor Orchestra
- Solomon dirigiert die Begegnung von Heifetz und Primrose in Mozarts Sinfonia concertante und Benjamins Romantic Fantasy.
- Enrique Jordá San Francisco
- In Fallas Nächten in spanischen Gärten begleitet Jordá Artur Rubinstein mit dem San Francisco Symphony Orchestra.
Solisten & Ensemble
- Jascha Heifetz Violine
- Sieben Alben, viele Begegnungen. Entdecke Heifetz mit Reiner, Munch, Sargent, Hendl, Solomon und William Primrose.
- Artur Rubinstein Klavier
- Brahms und Rachmaninoff führen nach Chicago zu Reiner; Falla verbindet Rubinstein mit Jordá in San Francisco.
- Gregor Piatigorsky Violoncello
- Im Dvořák-Konzert begegnet das Cello dem Boston Symphony Orchestra unter Charles Munch.
- Earl Wild Klavier
- Gershwins Concerto in F und I Got Rhythm Variations mit Arthur Fiedler und den Boston Pops.
- William Primrose Viola
- Die Bratsche im Mittelpunkt: mit Heifetz in Mozart und Benjamin, mit dem Festival Quartet in Schubert.
- Szymon Goldberg Violine · Festival Quartet
- Goldberg spielt die Violine im Festival Quartet. Für Schuberts Forellenquintett kommt Stuart Sankeys Kontrabass hinzu.
- Victor Babin Klavier · Festival Quartet
- Das Klavier gibt Schuberts Forellenquintett seine besondere Besetzung: zusammen mit Violine, Viola, Cello und Kontrabass.
- Nikolai Graudan Cello · Festival Quartet
- Graudan übernimmt den Cellopart im Festival Quartet. Hier hörst du ihn in Schuberts Forellenquintett.
- Stuart Sankey Kontrabass
- Sankey ergänzt das Festival Quartet für das Forellenquintett. Der Kontrabass verändert das Fundament dieser Kammermusik.
- Berj Zamkochian Orgel
- Die Orgel der Bostoner Symphony Hall ist sein Instrument in Saint-Saëns’ Dritter, mit Charles Munch und dem Boston Symphony Orchestra.
- Società Corelli Streicherensemble
- Vivaldis vier Jahreszeiten mit dreizehn Streichern ohne Dirigenten. Die Illustration steht für das Ensemble.
Komponisten
- Béla Bartók Komponist
- Zwei Reiner-Alben: Konzert für Orchester sowie Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta mit Ungarischen Skizzen.
- Maurice Ravel Komponist
- Munch führt durch Daphnis et Chloé, Boléro, La Valse und Rapsodie espagnole. Zwei unterschiedliche Blicke auf Ravels Orchester.
- Hector Berlioz Komponist
- Eine wiederkehrende musikalische Idee verbindet die fünf Sätze der Symphonie fantastique. Hier mit Charles Munch.
- Antonín Dvořák Komponist
- Das Cellokonzert mit Gregor Piatigorsky: ein Werk, in dem Solostimme und Orchester viel miteinander zu erzählen haben.
- Antonio Vivaldi Komponist
- Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Vier Konzerte, auf dieser Ausgabe jeweils eine Jahreszeit pro Plattenseite.
- Claude Debussy Komponist
- Das Prélude à l’après-midi d’un faune findest du auf Munchs Ravel-Album. Der Blick auf die Kopplung lohnt sich.
- George Gershwin Komponist
- Concerto in F, Cuban Overture und I Got Rhythm Variations: Gershwin mit Earl Wild, Arthur Fiedler und den Boston Pops.
- Sergej Prokofjew Komponist
- Lieutenant Kijé mit Reiner und das zweite Violinkonzert mit Heifetz und Munch: zwei Wege zu Prokofjew.
- Igor Strawinsky Komponist
- Song of the Nightingale steht auf Reiners Kopplung mit Prokofjews Lieutenant Kijé.
- Modest Mussorgsky Komponist
- Bilder einer Ausstellung und Eine Nacht auf dem kahlen Berge bilden das Programm von The Power of the Orchestra.
- Miklós Rózsa Komponist
- Sein Violinkonzert mit Jascha Heifetz, Walter Hendl und dem Dallas Symphony Orchestra.
- Arthur Benjamin Komponist
- Romantic Fantasy bringt Violine und Viola zusammen: Jascha Heifetz und William Primrose unter Izler Solomon.
- Camille Saint-Saëns Komponist
- Die Dritte mit Orgel führt zu Charles Munch und Berj Zamkochian in die Bostoner Symphony Hall.
- Max Bruch Komponist
- Scottish Fantasy und erstes Violinkonzert: Heifetz und Sargent sind auf beiden Alben die Partner.
- Henri Vieuxtemps Komponist
- Das fünfte Violinkonzert mit Heifetz und Sargent ist mit Bruchs Scottish Fantasy gekoppelt.
- Wolfgang Amadeus Mozart Komponist
- Das vierte Violinkonzert und die Sinfonia concertante zeigen unterschiedliche Seiten des solistischen Zusammenspiels.
- Enrique Granados Komponist
- Das Intermezzo aus Goyescas gehört zu Reiners Album Spain.
- Manuel de Falla Komponist
- Tänze und Intermezzi auf Spain; Nächte in spanischen Gärten mit Rubinstein. Zwei Alben erschließen Fallas Musik.
- Isaac Albéniz Komponist
- Navarra und Auszüge aus Iberia findest du auf Spain mit Reiner und dem Chicago Symphony Orchestra.
- Alexander Glasunow Komponist
- Das Violinkonzert mit Heifetz unter Walter Hendl teilt sich ein Album mit Mozarts Sinfonia concertante.
- Johannes Brahms Komponist
- Violine, Klavier, Orchester: Brahms ist mit zwei Konzerten und der Tragischen Ouvertüre auf der 1812-Kopplung vertreten.
- Ludwig van Beethoven Komponist
- Das D-Dur-Violinkonzert mit Jascha Heifetz, Charles Munch und dem Boston Symphony Orchestra.
- Richard Strauss Komponist
- Also sprach Zarathustra mit Fritz Reiner: vom berühmten Beginn aus weiter in die große sinfonische Dichtung.
- Sergej Rachmaninoff Komponist
- Die Paganini-Rhapsodie mit Rubinstein und Reiner verbindet Klavier und Orchester in einer Folge von Variationen.
- Felix Mendelssohn Bartholdy Komponist
- Das Violinkonzert mit Heifetz und Munch; Die Hebriden mit Reiner auf der 1812-Kopplung.
- Franz Schubert Komponist
- Das Forellenquintett mit dem Festival Quartet und Stuart Sankey. Fünf Instrumente führen ein gemeinsames Gespräch.
- Pjotr Iljitsch Tschaikowski Komponist
- Die Vierte mit Monteux und die 1812-Ouvertüre mit Reiner: zwei Aufnahmen, zwei Dirigenten, zwei Orchester.
- Franz Liszt Komponist
- Der Mephisto-Walzer mit Reiner steht auf dem Album mit Tschaikowskis 1812-Ouvertüre.
Deine nächste Living Stereo.
25 · 45 RPM25 Aufnahmen

Earl Wild · Arthur Fiedler · Boston Pops
Gershwin: Concerto in F / Cuban Overture / I Got Rhythm
Hör mal rein „I Got Rhythm“-Variationen – für Gershwins Konzertreise 1934 geschrieben und seinem Bruder Ira gewidmet.

Fritz Reiner · Chicago Symphony Orchestra
Prokofjew: Lieutenant Kijé / Strawinsky: Song of the Nightingale
Hör mal rein Troika – einer von fünf Sätzen, die dem erfundenen Leutnant ein Leben geben: Geburt, Romanze, Hochzeit, Troika und Begräbnis.

René Leibowitz · Royal Philharmonic Orchestra
Mussorgsky: The Power of the Orchestra
Hör mal rein „A Night on Bare Mountain“ – füllt auf dieser 45er-Ausgabe die erste Plattenseite; danach folgen die Bilder einer Ausstellung.

Heifetz · Primrose · Hendl / Solomon
Rózsa: Violinkonzert / Benjamin: Romantic Fantasy
Rózsa: Hendl · Benjamin: Solomon / Primrose
Hör mal rein Der Anfang – ein Ostinato der Klarinette beginnt den ersten Satz, und die Violine knüpft daran an.

Charles Munch · Berj Zamkochian · Boston Symphony Orchestra
Saint-Saëns: Sinfonie Nr. 3
Hör mal rein Die Orgel – auf sie wartet man in dieser Sinfonie – hier spielt Berj Zamkochian.

Jascha Heifetz · Malcolm Sargent
Bruch: Scottish Fantasy / Vieuxtemps: Violinkonzert Nr. 5
Hör mal rein Die Harfe – Osian Ellis spielt sie – in Bruchs Schottischer Fantasie ist sie Partnerin der Violine, kein Beiwerk.

Jascha Heifetz · Malcolm Sargent
Bruch: Violinkonzert Nr. 1 / Mozart: Violinkonzert Nr. 4
Hör mal rein „Vorspiel“ – so nennt Bruch den ersten Satz; er führt direkt ins Adagio.

Fritz Reiner · Chicago Symphony Orchestra
Spain
Hör mal rein „Triana“ – benannt nach dem Viertel von Sevilla.

Heifetz · Primrose · Hendl · Solomon
Glasunow: Violinkonzert / Mozart: Sinfonia concertante
Glasunow: Hendl · Mozart: Solomon / Primrose
Hör mal rein Die Kadenz – keine fremde Zutat – Glasunow schrieb sie selbst.

Jascha Heifetz · Fritz Reiner · Chicago Symphony Orchestra
Brahms: Violinkonzert
Hör mal rein Der langsame Satz – eine seiner zentralen Melodien gehört zuerst der Oboe.

Jascha Heifetz · Charles Munch · Boston Symphony Orchestra
Beethoven: Violinkonzert
Hör mal rein Der erste Satz – beginnt mit leisen Paukenschlägen; Heifetz spielt die Kadenz von Auer in seiner eigenen Fassung.

Fritz Reiner · Chicago Symphony Orchestra
Tschaikowski: Ouvertüre 1812 · Mendelssohn · Liszt · Brahms
1812 · Die Hebriden · Mephisto-Walzer · Tragische Ouvertüre
Hör mal rein Der leise Anfang – wer nur auf das Finale wartet, verpasst viel vom Drama.

Fritz Reiner · Chicago Symphony Orchestra
Richard Strauss: Also sprach Zarathustra
Hör mal rein Der Anfang – eine der bekanntesten Stellen der Orchestermusik – die Trompete spielt Bud Herseth.

Charles Munch · Boston Symphony Orchestra
Ravel: Daphnis et Chloé
Hör mal rein „Lever du jour“ – bekannt aus der zweiten Suite – hier mit der Musik, die dorthin führt: Munch spielt das ganze Ballett.

Artur Rubinstein · Fritz Reiner · Chicago Symphony Orchestra
Brahms: Klavierkonzert Nr. 1
Hör mal rein „Maestoso“ – der ausgedehnte erste Satz eröffnet das Werk – mit Artur Rubinstein und Fritz Reiner.

Artur Rubinstein · Fritz Reiner / Enrique Jordá
Rachmaninoff: Paganini-Rhapsodie / Falla: Nächte in spanischen Gärten
Rachmaninoff: Reiner · Falla: Jordá
Hör mal rein „En el Generalife“ – verweist auf die Gärten neben der Alhambra.

Charles Munch · Boston Symphony Orchestra
Berlioz: Symphonie fantastique
Hör mal rein „Un bal“ – ein Satz für sich – folge der wiederkehrenden Melodie, der „idée fixe“, die alle fünf Sätze verbindet.

Charles Munch · Boston Symphony Orchestra
Ravel: Boléro / La Valse / Rapsodie espagnole · Debussy: Prélude
Hör mal rein „Habanera“ – Ravel schrieb sie schon 1895 für zwei Klaviere – die übrigen Stücke kamen später dazu.

Fritz Reiner · Chicago Symphony Orchestra
Bartók: Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta / Ungarische Skizzen
Hör mal rein „Bear Dance“ – eine der fünf Ungarischen Skizzen auf der vierten Plattenseite.

Gregor Piatigorsky · Charles Munch · Boston Symphony Orchestra
Dvořák: Cellokonzert
Hör mal rein „Lasst mich allein“ – Material aus diesem Lied von Dvořák taucht im Konzert auf.

Fritz Reiner · Chicago Symphony Orchestra
Bartók: Konzert für Orchester
Hör mal rein „Elegia“ – der dritte Satz, die langsame Mitte des Werks.

Jascha Heifetz · Charles Munch · Boston Symphony Orchestra
Mendelssohn: Violinkonzert / Prokofjew: Violinkonzert Nr. 2
Hör mal rein Der Übergang – bei Mendelssohn hält ein Fagott die Verbindung zwischen erstem und zweitem Satz.

Pierre Monteux · Boston Symphony Orchestra
Tschaikowski: Sinfonie Nr. 4
Hör mal rein Das Finale – Tschaikowski verarbeitet hier das russische Volkslied „Auf dem Felde stand eine Birke“.

Società Corelli
Vivaldi: Die vier Jahreszeiten
Hör mal rein Frühling, langsamer Satz – ein bellender Hund gehört zur beschriebenen Szene.

Festival Quartet · Stuart Sankey
Schubert: Forellenquintett
Hör mal rein „Die Forelle“ – Sylvester Paumgartner regte das Quintett an und wünschte sich Variationen über dieses Lied.
Keine passende Aufnahme. Setze die Auswahl zurück oder ändere deine Suche.
Du musst noch keinen Lieblingsdirigenten haben
Drei Wege in die Musik.
Aus Michaels Videos
Was Michael 45 über die Reihe sagt
„Eine Dynamik, die nicht von dieser Welt ist. Das hat mich aus meinem Wohnzimmer geblasen. Atemberaubend.“
„Atemberaubend in seiner Schönheit, Perfektion und Dynamik. Da geht so viel Luft durch deinen Hörraum.“
„Die Dynamik dieser Aufnahme ist einfach atemberaubend.“
„Solche Platten verführen mich, immer tiefer in diese Klassik-Ausgaben einzutauchen. Inzwischen genieße ich sie so sehr.“
Die Geschichte hinter den Platten
Ein Orchester.
Ein Raum.
Ein Augenblick,
der bleibt.

Charles Munch · Boston Symphony Orchestra
Ein leiser Einsatz. Dann antwortet eine zweite Stimme, weiter hinten im Orchester. Aus einzelnen Instrumenten wird ein Zusammenhang. Genau dort beginnt die Faszination von RCA Living Stereo: bei der Begegnung zwischen einer Interpretation und dem Raum, in dem sie entsteht.
Die Namen auf diesen Hüllen erzählen von einer besonderen Konstellation. Fritz Reiner in Chicago, Charles Munch in Boston, Jascha Heifetz mit wechselnden Orchestern, Artur Rubinstein am Klavier. Dazu kommen Kompositionen, die den Musikern höchst unterschiedliche Aufgaben stellen. Berlioz entwirft ein Drama in fünf Sätzen. Bartók lässt ganze Instrumentengruppen solistisch hervortreten. Schubert bringt fünf Musiker zu einem Gespräch zusammen, in dem auch der Kontrabass eine eigene Rolle erhält.
Die Bänder waren der Schallplatte voraus
RCA nahm bereits 1954 in Stereo auf. Als 1958 die Stereo-LP im heimischen Wohnzimmer ankam, konnte das Label auf früher entstandene Aufnahmen zurückgreifen. Deshalb sind Aufnahmejahr und Erscheinungsjahr bei Living Stereo häufig zwei verschiedene Daten. Frühe Sitzungen wurden in zwei Kanälen festgehalten; viele spätere Aufnahmen nutzten drei Kanäle: links, Mitte und rechts. Diese Arbeitsweise gab den Verantwortlichen zusätzliche Möglichkeiten, die Balance für die Veröffentlichung zu gestalten.
Der Serienname bezeichnet eine Aufnahmegeschichte mit verschiedenen Orchestern, Sälen und Teams. Lewis Layton gehört zu ihren wichtigen Toningenieuren; bei den hier vorgestellten Bostoner Aufnahmen begegnet dir auch John Crawford. Hinter einem bekannten Logo steht kein einziges, unverändert angewandtes Rezept. Gerade die Unterschiede machen es spannend, von einer Platte zur nächsten weiterzuhören.
Die Menschen geben dir die Richtung
Du kannst bei einem Komponisten beginnen und seine Werke verfolgen. Oder du bleibst bei einem Interpreten. Mit Reiner führt der Weg vom großen Strauss-Orchester zu Bartók und weiter zu den Solokonzerten mit Rubinstein oder Heifetz. Munch verbindet französisches Repertoire mit Beethoven und Dvořák. Die Perspektive wechselt, während ein vertrauter Name die nächste Platte erschließt.
Besonders aufschlussreich sind die Begegnungen. Heifetz spielt Brahms hier mit Reiner und dem Chicago Symphony Orchestra, Beethoven dagegen mit Munch und dem Boston Symphony Orchestra. Auf Rubinsteins Kopplung von Rachmaninoff und Falla wechseln sogar Dirigent und Orchester innerhalb eines Albums. Die Porträts oben führen deshalb zu konkreten Aufnahmen. Ein Komponist steht für das Werk, ein Solist für seinen Part, ein Dirigent für die jeweilige Interpretation.
Große Musik findet auch im Kleinen statt
Living Stereo wird oft mit dem großen Orchester verbunden. Die Auswahl reicht aber weiter. Die Società Corelli spielt Vivaldis Jahreszeiten ohne Dirigenten. Das Festival Quartet wird für Schuberts Forellenquintett durch Stuart Sankey am Kontrabass ergänzt. Wer von einer Sinfonie zu diesen Aufnahmen wechselt, begegnet anderen Proportionen und einer anderen Verteilung der Aufmerksamkeit.
Das eröffnet mehrere Einstiege, ohne dass du vorher einen Kanon abarbeiten musst. Folge der Violine durch ein Konzert. Achte in Bartóks Orchesterwerken auf die wandernden Aufgaben der Gruppen. Oder höre in einer Schubert-Variation darauf, wer die Melodie trägt und wer ihre Umgebung verändert. Ein bekanntes Thema kann der Anfang sein; die ganze Platte erzählt weiter.
Die Aufnahme damals. Die Ausgabe heute.
Die hier gezeigten Analogue-Productions-Einzelausgaben bringen das Repertoire auf jeweils zwei 180-Gramm-LPs mit 45 RPM, gepresst bei Quality Record Pressings. Welche Bandquelle verwendet wurde und wer für das Mastering oder den Schnitt verantwortlich ist, gehört auf die jeweilige Produktseite. Bei Rubinsteins Paganini-Rhapsodie/Falla-Kopplung und Reiners Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta nennt der Hersteller ausdrücklich eine Bandkopie.
Auch das Format gehört zum Hören. 45 RPM bedeutet eine höhere Geschwindigkeit der Rille unter der Nadel, aber kürzere Spielzeit je Seite. Bei Vivaldi passt jeweils eine vollständige Jahreszeit auf eine Seite. In Monteux’ Tschaikowski-Vierter wird der erste Satz dagegen auf zwei Seiten verteilt. Solche Unterschiede sind für die Wahl einer Ausgabe ebenso konkret wie ihr Gewicht oder die Presserei.
Such dir einen Namen aus. Folge einer Melodie. Und entdecke, welche nächste Platte sich daraus ergibt.
Zurück zu den Platten ↑RCA nimmt bereits in Stereo auf. Die Bänder sind der Stereo-LP voraus.
Living Stereo erscheint auf Stereo-LP. Aufnahmejahr und Erscheinungsjahr können auseinanderliegen.
Die hier gezeigte Reissue-Reihe: zwei 180-Gramm-LPs pro Einzeltitel, gepresst bei QRP.
Gut zu wissen.
Welche Platte passt zum Einstieg?
Beginne bei einer Besetzung, die dich interessiert. Für Violine bieten sich Heifetz’ Konzertaufnahmen an, für Klavier Rubinstein oder Earl Wild. Für eine kleine Besetzung findest du Schuberts Forellenquintett. Die Porträts führen zu den zugehörigen Ausgaben.
Sind alle Living-Stereo-Ausgaben gleich gemastert?
Die Quelle und die Verantwortlichen unterscheiden sich nach Titel und Ausgabe. Deshalb stehen die belegten Angaben bei jeder Platte. Der Serienname allein verspricht weder ein originales Dreispurband noch einen bestimmten Mastering-Ingenieur.
Warum sind Komponisten und Interpreten getrennt?
Ein Komponist hat das Werk geschrieben. Dirigenten, Solisten und Ensembles gestalten die konkrete Aufnahme. Ein Album kann mehrere Komponisten und verschiedene Besetzungen verbinden. Deshalb findest du Debussys Prélude auch auf Munchs Ravel-Album – und Liszt auf Reiners 1812-Kopplung.
Was bedeutet 45 RPM beim Hören?
Die Platten drehen mit 45 Umdrehungen pro Minute. Die höhere Geschwindigkeit geht mit kürzeren Seiten einher. Ein Seitenwechsel kann innerhalb eines Werks liegen; die konkrete Aufteilung steht in unseren Produktgeschichten.
Sind die Aufnahmen in Stereo?
Ja, die hier gezeigten Ausgaben sind Stereoaufnahmen. Die Zahl der Spuren auf dem Aufnahmeband und die Quelle für die konkrete Wiederveröffentlichung sind davon getrennte Fragen.
Was ist der Unterschied zwischen Einzeltiteln und Bundle?
Das Bundle fasst die 25 Titel zu einer Bestellung zusammen. Den aktuellen Umfang, Preis und Lieferstatus findest du auf der Bundle-Seite.
Die Porträts sind Illustrationen, keine historischen Fotografien. Die Originalcover stammen von den Ausgaben im Shop.
Pierre MonteuxIllustrationBoston1 Aufnahme
Arthur FiedlerIllustrationBoston Pops1 Aufnahme
René LeibowitzIllustrationRoyal Philharmonic1 Aufnahme
Walter HendlIllustrationDallas · Chicago2 Aufnahmen
Malcolm SargentIllustrationLondon2 Aufnahmen
Izler SolomonIllustrationRCA Victor Orchestra2 Aufnahmen
Enrique JordáIllustrationSan Francisco1 Aufnahme
Artur RubinsteinIllustrationKlavier2 Aufnahmen
Gregor PiatigorskyIllustrationVioloncello1 Aufnahme
Earl WildIllustrationKlavier1 Aufnahme
William PrimroseIllustrationViola3 Aufnahmen
Szymon GoldbergIllustrationVioline · Festival Quartet1 Aufnahme
Victor BabinIllustrationKlavier · Festival Quartet1 Aufnahme
Nikolai GraudanIllustrationCello · Festival Quartet1 Aufnahme
Stuart SankeyIllustrationKontrabass1 Aufnahme
Berj ZamkochianIllustrationOrgel1 Aufnahme
Società CorelliIllustrationStreicherensemble1 Aufnahme
Béla BartókIllustrationKomponist2 Aufnahmen
Maurice RavelIllustrationKomponist2 Aufnahmen
Hector BerliozIllustrationKomponist1 Aufnahme
Antonín DvořákIllustrationKomponist1 Aufnahme
Antonio VivaldiIllustrationKomponist1 Aufnahme
Claude DebussyIllustrationKomponist1 Aufnahme
George GershwinIllustrationKomponist1 Aufnahme
Sergej ProkofjewIllustrationKomponist2 Aufnahmen
Igor StrawinskyIllustrationKomponist1 Aufnahme
Modest MussorgskyIllustrationKomponist1 Aufnahme
Miklós RózsaIllustrationKomponist1 Aufnahme
Arthur BenjaminIllustrationKomponist1 Aufnahme
Camille Saint-SaënsIllustrationKomponist1 Aufnahme
Max BruchIllustrationKomponist2 Aufnahmen
Henri VieuxtempsIllustrationKomponist1 Aufnahme
Wolfgang Amadeus MozartIllustrationKomponist2 Aufnahmen
Enrique GranadosIllustrationKomponist1 Aufnahme
Manuel de FallaIllustrationKomponist2 Aufnahmen
Isaac AlbénizIllustrationKomponist1 Aufnahme
Alexander GlasunowIllustrationKomponist1 Aufnahme
Johannes BrahmsIllustrationKomponist3 Aufnahmen
Ludwig van BeethovenIllustrationKomponist1 Aufnahme
Richard StraussIllustrationKomponist1 Aufnahme
Sergej RachmaninoffIllustrationKomponist1 Aufnahme
Felix Mendelssohn BartholdyIllustrationKomponist2 Aufnahmen
Franz SchubertIllustrationKomponist1 Aufnahme
Pjotr Iljitsch TschaikowskiIllustrationKomponist2 Aufnahmen
Franz LisztIllustrationKomponist1 Aufnahme