Pierre Monteux, Boston Symphony Orchestra – Tchaikovsky: Symphony No. 4

82,00 € inkl. MwSt.

Mastering Engineer
Geschwindigkeit
45 RPM
2 LPs
Quelle
Originale Masterbänder
Gewicht
180 Gramm
Presswerk
Quality Record Pressings
Genre
Classical

Vorbestellbar

LabelAnalogue Productions (RCA Living Stereo)
KatalognummerAAPC 2369-45
GenreClassical
Anzahl Platten2

Was die Wäsche bringt

Auf Wunsch waschen wir deine Platte vor dem Versand in unserer Klaudio-Ultraschallmaschine und prüfen sie danach mit dem Auge. Nach meiner Erfahrung lohnt sich das auch bei neuen Platten: Beim Pressen können Rückstände bleiben, und eine saubere Rille schont deinen Tonabnehmer.

Dafür öffnen wir die Folie – die Platte kommt gewaschen in deinem Paket an. Ab 5 € pro Platte, je nach Album.

Mir ist bewusst und ich stimme zu, dass die Platte aus der Originalfolie genommen wird (die Folie liegt der Lieferung bei).

Artikelnummer: AAPC 2369-45 Kategorien: , , , , ,

Rückkehr nach Boston

Als Pierre Monteux am 28. Januar 1959 mit dem Boston Symphony Orchestra Tschaikowskis Vierte aufnahm, kehrte er an eine frühere Wirkungsstätte zurück. Von 1919 bis 1924 hatte er das Orchester geleitet. Nun stand er, 83 Jahre alt, wieder in der Symphony Hall vor ihm. John Pfeiffer produzierte die Aufnahme, John Crawford verantwortete die Technik.

Zwischen diesen Bostoner Jahren lag ein großer Teil von Monteux' Laufbahn. Schon zuvor hatte er die Uraufführungen von Strawinskys Petruschka und Le Sacre du printemps sowie Ravels Daphnis et Chloé dirigiert. Bei dieser Platte geht es um eine andere Partitur: eine Sinfonie, die aus wenigen wiederkehrenden musikalischen Gedanken einen umfangreichen dramatischen Verlauf bildet. Der historische Abstand zur ersten Amtszeit macht die Sitzung zu einer späten Wiederbegegnung mit dem Orchester.

Pierre Monteux · 1959 – Zeichnung zu Tschaikowski: Sinfonie Nr. 4
Pierre Monteux · 1959

Ein Signal, das wiederkehrt

Tschaikowski schrieb die Vierte 1877 und 1878. Er widmete sie seiner Mäzenin Nadeschda von Meck, ohne ihren Namen in der Widmung zu nennen. Die Uraufführung dirigierte Nikolai Rubinstein am 22. Februar 1878 in Moskau. Der eröffnende Bläserruf ist einer der Bezugspunkte des Werks; Tschaikowski brachte ihn in seiner Erläuterung gegenüber von Meck mit dem Schicksal in Verbindung.

Du musst daraus kein starres Programm für jede Passage ableiten. Konkreter ist es, die Wiederkehr dieses Gedankens zu verfolgen und darauf zu achten, was unmittelbar davor und danach geschieht. Der erste Satz nimmt viel Raum ein und führt durch unterschiedliche Bewegungs- und Ausdrucksbereiche. Er passt bei dieser Ausgabe nicht auf eine einzelne Seite: Nach Seite A wird derselbe Satz auf Seite B fortgesetzt.

Pjotr Iljitsch Tschaikowski · um 1878 – Zeichnung zu Tschaikowski: Sinfonie Nr. 4
Pjotr Iljitsch Tschaikowski · um 1878

Oboe, gezupfte Saiten und ein Volkslied

Der zweite Satz beginnt mit einer Oboenmelodie. Das Scherzo setzt anschließend auf gezupfte Streicher und wechselt zwischen verschiedenen Orchestergruppen. Dadurch verschiebt sich die Aufmerksamkeit von der langen melodischen Linie auf kurze Impulse und ihre Verteilung. Diese beiden Sätze bilden zusammen die dritte Plattenseite und lassen sich ohne Umdrehen nacheinander hören.

Im Finale verarbeitet Tschaikowski das russische Volkslied „Auf dem Felde stand eine Birke“. Auch der Gedanke vom Anfang meldet sich wieder. Hör darauf, wie dieser Rückbezug in den Verlauf des letzten Satzes eingreift. Die Sinfonie gewinnt ihren Zusammenhang nicht allein aus dem Wechsel von vier Tempi, sondern aus Beziehungen zwischen weit auseinanderliegenden Stellen. Monteux und das Bostoner Orchester sind hier die Interpreten einer Partitur, deren Verknüpfungen sich mit jedem erneuten Durchgang genauer verfolgen lassen.

Der erste Satz liegt auf zwei Seiten

Analogue Productions legt die Stereoaufnahme als zwei 180-Gramm-LPs mit 45 RPM vor, gepresst bei Quality Record Pressings und mit Einleger. Der Hersteller nennt Bernie Grundman für das Mastering von den originalen Masterbändern. Die Aufteilung lautet: Satz I auf den Seiten A und B, Sätze II und III auf Seite C, Satz IV auf Seite D. Der Seitenwechsel innerhalb des ersten Satzes gehört deshalb zur Abwägung dieses Formats. Katalognummer: AAPC 2369-45.

Michael 45 hält die Platten in Deutschland und verschickt sie aus Hilden, sodass ein eigener US-Import und die damit verbundene Wartezeit beim Zoll entfallen.

Mehr aus der Reihe: RCA Living Stereo Series

Kundenfrage: Analogue Productions in Europa kaufen

Beteiligte Musiker

Dokumentierte Auswahl der beteiligten Musiker. Die Besetzung kann je Titel wechseln; die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Name Instrument / Rolle
Pierre Monteux Dirigat
Boston Symphony Orchestra Orchester

Zusätzliche Informationen

Gewicht 0,7 kg

Rezensionen

Es gibt noch keine Rezensionen.

Schreibe die erste Rezension für „Pierre Monteux, Boston Symphony Orchestra – Tchaikovsky: Symphony No. 4“

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website ist durch reCAPTCHA geschützt und es gelten die Datenschutzbestimmungen und Nutzungsbedingungen von Google

Beteiligte Musiker

Dokumentierte Auswahl der beteiligten Musiker. Die Besetzung kann je Titel wechseln; die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

NameInstrument / Rolle
Pierre MonteuxDirigat
Boston Symphony OrchestraOrchester

LP 1 Side A
1. First Movement: Andante sostenuto (Part 1)
LP 1 Side B
1. First Movement: Andante sostenuto (Concluded)
LP 2 Side A
1. Second Movement: Andantino in modo di canzone
2. Third Movement: Scherzo: Pizzicato ostinato
LP 2 Side B
1. Fourth Movement: Finale: Allegro con fuoco