The Festival Quartet – Schubert: Trout Quintet

82,00 € inkl. MwSt.

Mastering Engineer
The Mastering Lab
Geschwindigkeit
45 RPM
2 LPs
Quelle
Originale Masterbänder
Gewicht
180 Gramm
Presswerk
Quality Record Pressings
Genre
Classical

Vorbestellbar

LabelAnalogue Productions (RCA Living Stereo)
KatalognummerAAPC 2147-45
GenreClassical
Anzahl Platten2

Was die Wäsche bringt

Auf Wunsch waschen wir deine Platte vor dem Versand in unserer Klaudio-Ultraschallmaschine und prüfen sie danach mit dem Auge. Nach meiner Erfahrung lohnt sich das auch bei neuen Platten: Beim Pressen können Rückstände bleiben, und eine saubere Rille schont deinen Tonabnehmer.

Dafür öffnen wir die Folie – die Platte kommt gewaschen in deinem Paket an. Ab 5 € pro Platte, je nach Album.

Mir ist bewusst und ich stimme zu, dass die Platte aus der Originalfolie genommen wird (die Folie liegt der Lieferung bei).

Artikelnummer: AAPC 2147-45 Kategorien: , , , , ,

Ein Quartett bekommt eine fünfte Stimme

Auf dem Cover steht Festival Quartet, doch Schuberts Forellenquintett braucht fünf Musiker. Szymon Goldberg spielt Violine, William Primrose Viola, Nikolai Graudan Cello und Victor Babin Klavier. Für diese Aufnahme von 1957 kommt Stuart Sankey am Kontrabass hinzu. Der Name des Ensembles bezeichnet also ein Klavierquartett; er ist keine vollständige Besetzungsangabe für das eingespielte Werk.

Gerade die zusätzliche Stimme ist wichtig. Schubert schreibt für Klavier, Violine, Viola, Cello und Kontrabass. Die zweite Violine eines gewöhnlichen Streichquartetts fehlt. Stattdessen erweitert der Kontrabass die Besetzung nach unten und verändert die Aufgaben der übrigen Instrumente. Hör darauf, wann er das Fundament bildet und wie frei sich das Cello darüber bewegen kann. Die ungewöhnliche Zusammenstellung ist ein guter Schlüssel zum ganzen Stück.

Szymon Goldberg · 1957 – Zeichnung zu Schubert: Forellenquintett
Szymon Goldberg · 1957

Eine Sommerreise und ein gewünschtes Lied

1819 reiste der 22-jährige Schubert nach Steyr. Dort gehörte der Amateurcellist Sylvester Paumgartner zu seinem musikalischen Umfeld. Er gab den Anstoß zum Quintett und wünschte sich Variationen über Schuberts Lied „Die Forelle“. Das Liedthema erscheint im vierten von fünf Sätzen; es ist also weder der Beginn des Werks noch dessen Schluss.

Das Quintett wurde erst 1829, nach Schuberts Tod, veröffentlicht. Heute kann sein Beiname leicht dazu führen, vor allem auf den Variationssatz zu warten. Die vorangehenden Sätze haben jedoch eigene Aufgaben: Sie stellen die Besetzung in unterschiedlichen Bewegungen vor und schaffen den Rahmen, in dem die bekannte Melodie später auftritt. Es lohnt sich, beim ersten Durchgang die Verteilung der Stimmen zu verfolgen, statt nur nach dem namensgebenden Thema zu suchen.

William Primrose · 1957 – Zeichnung zu Schubert: Forellenquintett
William Primrose · 1957

Vier Lebensläufe und ein gemeinsamer Tisch

Die Musiker des Festival Quartet waren mit dem Musikleben von Aspen verbunden. Goldberg hatte als Konzertmeister der Berliner Philharmoniker gearbeitet, Graudan dort als Solocellist. Primrose war Mitglied des NBC Symphony Orchestra gewesen; Babin war außerdem durch sein Klavierduo mit Vitya Vronsky bekannt. Für Schubert kommen diese unterschiedlichen Erfahrungen in einer Kammermusikbesetzung zusammen.

Im Variationssatz wandert die Aufmerksamkeit zwischen den Instrumenten. Frage dich beim Hören, wer gerade das Thema trägt und wer dessen Umgebung verändert. Auch wenn eine Melodie wiedererkennbar bleibt, können Lage, Begleitung und Aufgabenverteilung ihren Charakter verschieben. Sankeys Kontrabass gehört dabei zum musikalischen Gespräch und nicht bloß zur Ergänzung der Teilnehmerzahl. Das anschließende Finale führt aus dem Variationssatz weiter; das Werk endet nicht mit seinem bekanntesten Abschnitt. Die fünf Sätze als Ganzes zu hören macht diese Proportionen deutlich.

Fünf Sätze auf vier Plattenseiten

Diese Stereoausgabe von Analogue Productions erscheint auf zwei 180-Gramm-LPs mit 45 RPM, gepresst bei Quality Record Pressings und mit Einleger. Der Hersteller nennt Matthew Lutthans bei The Mastering Lab für den Schnitt von den originalen Masterbändern. Satz I steht auf Seite A, Satz II auf Seite B, Scherzo und Variationssatz gemeinsam auf Seite C, das Finale auf Seite D. Kein Satz wird geteilt. Die Katalognummer lautet AAPC 2147-45.

Michael 45 hält die Platten in Deutschland und verschickt sie aus Hilden, sodass Kunden keinen eigenen US-Import organisieren und nicht auf die Zollabfertigung warten müssen.

Mehr aus der Reihe: RCA Living Stereo Series

Kundenfrage: Analogue Productions in Europa kaufen

Beteiligte Musiker

Dokumentierte Auswahl der beteiligten Musiker. Die Besetzung kann je Titel wechseln; die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Name Instrument / Rolle
The Festival Quartet Ensemble
Szymon Goldberg Violine
William Primrose Viola
Nikolai Graudan Violoncello
Victor Babin Klavier
Stuart Sankey Kontrabass

Zusätzliche Informationen

Gewicht 0,7 kg

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Beteiligte Musiker

Dokumentierte Auswahl der beteiligten Musiker. Die Besetzung kann je Titel wechseln; die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

NameInstrument / Rolle
The Festival QuartetEnsemble
Szymon GoldbergVioline
William PrimroseViola
Nikolai GraudanVioloncello
Victor BabinKlavier
Stuart SankeyKontrabass

LP 1 Side A
1. First Movement: Allegro vivace
LP 1 Side B
1. Second Movement: Andante
LP 2 Side A
1. Third Movement: Scherzo; Presto
2. Fourth Movement: Tema; Andantino
LP 2 Side B
1. Fifth Movement: Finale; Allegro guisto