Fritz Reiner, Chicago Symphony Orchestra – Bartok: Music For Strings, Percussion And Celesta / Hungarian Sketches

82,00 € inkl. MwSt.

Mastering Engineer
The Mastering Lab
Geschwindigkeit
45 RPM
2 LPs
Gewicht
180 Gramm
Presswerk
Quality Record Pressings
Genre
Classical

Vorbestellbar

LabelAnalogue Productions (RCA Living Stereo)
KatalognummerAAPC 2374-45
GenreClassical
Anzahl Platten2

Was die Wäsche bringt

Auf Wunsch waschen wir deine Platte vor dem Versand in unserer Klaudio-Ultraschallmaschine und prüfen sie danach mit dem Auge. Nach meiner Erfahrung lohnt sich das auch bei neuen Platten: Beim Pressen können Rückstände bleiben, und eine saubere Rille schont deinen Tonabnehmer.

Dafür öffnen wir die Folie – die Platte kommt gewaschen in deinem Paket an. Ab 5 € pro Platte, je nach Album.

Mir ist bewusst und ich stimme zu, dass die Platte aus der Originalfolie genommen wird (die Folie liegt der Lieferung bei).

Artikelnummer: AAPC 2374-45 Kategorien: , , , , ,

Ein Schüler dirigiert seinen Lehrer

Fritz Reiner hatte an der Budapester Musikakademie Klavier bei Béla Bartók studiert. Als er Ende Dezember 1958 mit dem Chicago Symphony Orchestra die Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta aufnahm, verband ihn deshalb mehr als das Interesse eines Dirigenten mit dem Komponisten. Die Sitzung fand am 28. und 29. Dezember in der Orchestra Hall statt; Richard Mohr produzierte, Lewis Layton verantwortete die Tonaufnahme.

Die Einspielung brachte dem Chicago Symphony Orchestra 1961 seinen ersten Grammy ein. Auf dieser Platte steht das viersätzige Werk neben Bartóks Ungarischen Skizzen. Das Konzert für Orchester, eine andere bekannte Reiner-Aufnahme, gehört nicht zu diesem Programm.

Fritz Reiner · 1958 – Zeichnung zu Bartók: Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta / Ungarische Skizzen
Fritz Reiner · 1958

Die Aufstellung ist Teil der Komposition

Bartók schrieb das Werk 1936 für Paul Sacher und das Basler Kammerorchester. Sacher dirigierte im Januar 1937 die Uraufführung. Die Partitur teilt die Streicher in zwei Gruppen, die einander räumlich gegenüberstehen sollen. Ihr Verhältnis ist damit bereits eine kompositorische Entscheidung, lange bevor eine Stereoaufnahme daraus eine Aufgabe für die Tontechnik macht.

Der erste Satz beginnt als langsame Fuge. Eine musikalische Idee wird von weiteren Stimmen aufgenommen und in einen wachsenden Zusammenhang gestellt. Für das Hören bietet sich deshalb an, nicht sofort das ganze Geflecht erfassen zu wollen. Folge zunächst dem Eintritt einer Stimme und dann ihrem Verhältnis zur nächsten. Im zweiten und vierten Satz wird das Gegenüber der Gruppen auf andere Weise genutzt. Die wechselnde Bewegung zwischen ihnen gehört zum Aufbau des Werks.

Béla Bartók · um 1936 – Zeichnung zu Bartók: Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta / Ungarische Skizzen
Béla Bartók · um 1936

Nachtmusik und fünf kleinere Bilder

Zum Instrumentarium gehören neben Streichern auch Harfe, Klavier, Celesta und Schlagzeug. Der dritte Satz beginnt mit einem markanten Xylophonrhythmus und gehört zu Bartóks sogenannter Nachtmusik. Hier lohnt sich die Aufmerksamkeit auf die Abstände zwischen Ereignissen: auf einzelne Anschläge, ihre Wiederkehr und die Instrumente, die darauf folgen. Die Schlaginstrumente liefern mehr als eine zusätzliche rhythmische Schicht.

Auf der vierten Plattenseite stehen die fünf Ungarischen Skizzen: „An Evening in the Village“, „Bear Dance“, „Melody“, „Slightly Tipsy“ und „Swineherd’s Dance“. Nach dem großen viersätzigen Werk folgt damit eine Reihe kürzerer Stücke. Die Titel schaffen andere Anhaltspunkte, ohne dass du daraus eine feste Handlung ableiten musst. Gemeinsam ergeben beide Werke ein Programm, das große Form und kurze Charakterstücke nebeneinanderstellt. Reiner und das Chicago Symphony Orchestra verbinden die unterschiedlichen Dimensionen dieser Zusammenstellung.

Bandkopie und genaue Seitenfolge

AAPC 2374-45 ist eine Stereoausgabe auf zwei 180-Gramm-LPs mit 45 RPM, gepresst bei Quality Record Pressings. Acoustic Sounds nennt Matthew Lutthans bei The Mastering Lab und ausdrücklich eine Bandkopie als Quelle. Ein Einlegeblatt liegt bei. Die erste LP enthält auf Seite A den ersten Satz, auf Seite B den zweiten und dritten. Auf der zweiten LP folgen der vierte Satz und die Ungarischen Skizzen. Die vier Sätze des Hauptwerks bleiben jeweils ungeteilt.

Michael 45 hält die Platten in Deutschland und verschickt sie aus Hilden, sodass ein eigener US-Import und die damit verbundene Wartezeit beim Zoll entfallen.

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Beteiligte Musiker

Dokumentierte Auswahl der beteiligten Musiker. Die Besetzung kann je Titel wechseln; die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Name Instrument / Rolle
Fritz Reiner Dirigat
Chicago Symphony Orchestra Orchester

Zusätzliche Informationen

Gewicht 0,7 kg

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Beteiligte Musiker

Dokumentierte Auswahl der beteiligten Musiker. Die Besetzung kann je Titel wechseln; die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

NameInstrument / Rolle
Fritz ReinerDirigat
Chicago Symphony OrchestraOrchester

LP 1 Side A
1. First Movement: Andante Tranquillo
LP 1 Side B
1. Second Movement: Allegro
LP 2 Side A
1. Third movement: Adagio
LP 2 Side B
1. Fourth Movement: Allegro molto
2. An Evening In The Village
3. Bear Dance
4. Melody
5. Slightly Tipsy
6. Swineherd’s Dance