Fritz Reiner, Chicago Symphony Orchestra – Prokofiev: Lieutenant Kije / Stravinsky: Song of the Nightingale

82,00 € inkl. MwSt.

Mastering Engineer
The Mastering Lab
Geschwindigkeit
45 RPM
2 LPs
Gewicht
180 Gramm
Presswerk
Quality Record Pressings
Genre
Classical

Lieferbar

✓ Versand meist in 1–2 Werktagen

LabelAnalogue Productions (RCA Living Stereo)
KatalognummerAAPC 2150-45
GenreClassical
Anzahl Platten2

Was die Wäsche bringt

Auf Wunsch waschen wir deine Platte vor dem Versand in unserer Klaudio-Ultraschallmaschine und prüfen sie danach mit dem Auge. Nach meiner Erfahrung lohnt sich das auch bei neuen Platten: Beim Pressen können Rückstände bleiben, und eine saubere Rille schont deinen Tonabnehmer.

Dafür öffnen wir die Folie – die Platte kommt gewaschen in deinem Paket an. Ab 5 € pro Platte, je nach Album.

Mir ist bewusst und ich stimme zu, dass die Platte aus der Originalfolie genommen wird (die Folie liegt der Lieferung bei).

Artikelnummer: AAPC 2150-45 Kategorien: , , , , ,

Prokofiev: Lieutenant Kijé / Stravinsky: Song of the Nightingale

Ein Offizier, den es nie gegeben hat. Ein Vogel, dessen Gesang sich nicht durch ein Uhrwerk ersetzen lässt. Hinter dieser Living-Stereo-Kopplung stehen zwei Geschichten über Täuschung – und zwei Komponisten, die daraus sehr unterschiedliche Orchesterwelten entwickeln. Fritz Reiner und das Chicago Symphony Orchestra verbinden Prokofievs Lieutenant Kijé mit Stravinskys Song of the Nightingale. Wer bei dieser Platte zuerst an große Dynamik denkt, findet einen ebenso guten Grund, sich auf ihre kleinen Charaktere einzulassen.

Illustration des Dirigenten Fritz Reiner in den 1950er-Jahren
Fritz Reiner

Eine erfundene Biografie und zwei Arten von Gesang

Der Witz von „Lieutenant Kijé“ liegt nicht allein in der Ausgangslage. Die fünf Sätze müssen dem Mann auch die Stationen eines glaubwürdigen Lebens geben: Geburt, Romanze, Hochzeit, Troika und Begräbnis. Die Musik erfindet Gefühle für eine Person, die nur auf dem Papier existiert. Das Tenorsaxophon gehört dabei zu den ungewöhnlichen Farben der Suite. Wer nur die bekannte Schlittenfahrt erwartet, verpasst die leise Absurdität der übrigen Lebensgeschichte.

Anders gelagert ist Stravinskys Gegensatz zwischen dem lebenden und dem künstlichen Vogel. „Song of the Nightingale“ stammt aus einer Oper; auf dieser Platte fehlen jedoch die Sänger. Das Orchester muss selbst vermitteln, was lebendig, was mechanisch und was höfisches Schauspiel ist. Zum Instrumentarium gehören auch Klavier, Celesta und zwei Harfen. Diese Kombination ermöglicht nicht nur große Tuttis, sondern kurze, scharf umrissene Klangereignisse.

Darin liegt der gemeinsame Nenner der beiden Werke: Klangfarbe übernimmt eine erzählerische Aufgabe. Eine Melodie ist nicht von ihrer Besetzung zu trennen. Bei Reiners Kopplung lohnt deshalb gerade der Wechsel zwischen beiden Partituren – von Prokofievs grotesker Militärwelt zu Stravinskys Märchen, in dem eine Maschine zwar singen, aber das Lebendige nicht ersetzen kann.

Illustration der mechanischen Nachtigall aus Stravinskys Gesang der Nachtigall
Stravinsky · Die Nachtigall

Stravinskys Vogel hat eine Vorgeschichte

Song of the Nightingale ist hier ein Orchesterwerk, keine Opernaufnahme. Stravinsky gewann die 1917 abgeschlossene Tondichtung aus den späteren Akten seiner Oper Le Rossignol. Die zugrunde liegende Andersen-Geschichte stellt einen lebenden Vogel einem mechanischen gegenüber. Hören lässt sich diese Gegenüberstellung als Spiel mit beweglichen Linien, scharf umrissenen Figuren und wechselnden Instrumentalfarben.

Das Stück führte auch ein Bühnenleben: Die Balanchine Foundation dokumentiert eine Ballettfassung von 1925 mit Ausstattung von Henri Matisse. Diese Verbindung macht die Kopplung besonders reizvoll: Musik, die ursprünglich zu bewegten Bildern oder einer Handlung gehörte, funktioniert hier ganz ohne sichtbare Bühne. Den Szenenwechsel übernimmt das Orchester.

Diese Ausgabe

Analogue Productions · RCA Living Stereo · AAPC 2150-45

Zwei LPs mit 45 RPM, jeweils 180 Gramm, gepresst bei Quality Record Pressings (QRP). Als Quelle nennt Acoustic Sounds die originalen Dreispurbänder.

Prokofiev liegt auf der ersten LP; Stravinskys Song of the Nightingale verteilt sich auf beide Seiten der zweiten. Damit ist auch vor dem Auflegen klar, wo der Seitenwechsel dieses Orchesterstück unterbricht.

Auch als SACD: Prokofiev: Lieutenant Kije / Stravinsky: Song of the Nightingale

Mehr von Fritz Reiner: Spain · Tchaikovsky: 1812 Overture

Künstlerseite: Alle Titel von Fritz Reiner

Kundenfrage: Analogue Productions in Europa kaufen

Beteiligte Musiker

Dokumentierte Auswahl der beteiligten Musiker. Die Besetzung kann je Titel wechseln; die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

  • Fritz ReinerDirigat
  • Chicago Symphony OrchestraOrchester

Zusätzliche Informationen

Gewicht 0,7 kg

Rezensionen

Es gibt noch keine Rezensionen.

Schreibe die erste Rezension für „Fritz Reiner, Chicago Symphony Orchestra – Prokofiev: Lieutenant Kije / Stravinsky: Song of the Nightingale“

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website ist durch reCAPTCHA geschützt und es gelten die Datenschutzbestimmungen und Nutzungsbedingungen von Google

Beteiligte Musiker

Dokumentierte Auswahl der beteiligten Musiker. Die Besetzung kann je Titel wechseln; die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

  • Fritz ReinerDirigat
  • Chicago Symphony OrchestraOrchester

LP 1 Side A
1. The Birth Of Kije
2. Romance
LP 1 Side B
1. The Wedding Of Kije
2. Troika
3. The Burial Of Kije
LP 2 Side A
1. Song Of The Nightingale (Part 1)
LP 2 Side B
1. Song Of The Nightingale (Concluded)