Stone Temple Pilots – Purple

(1 Kundenrezension)

77,00 € inkl. MwSt.

Mastering Engineer
Sterling Sound
Geschwindigkeit
45 RPM
2 LPs
Quelle
Originale Masterbänder
Gewicht
180 Gramm
Presswerk
Quality Record Pressings
Genre
Alternative

Lieferbar

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LabelAnalogue Productions (Atlantic 75 Series)
KatalognummerAAPA 029-45
GenreAlternative
Anzahl Platten2

Was die Wäsche bringt

Auf Wunsch waschen wir deine Platte vor dem Versand in unserer Klaudio-Ultraschallmaschine und prüfen sie danach mit dem Auge. Nach meiner Erfahrung lohnt sich das auch bei neuen Platten: Beim Pressen können Rückstände bleiben, und eine saubere Rille schont deinen Tonabnehmer.

Dafür öffnen wir die Folie – die Platte kommt gewaschen in deinem Paket an. Ab 5 € pro Platte, je nach Album.

Mir ist bewusst und ich stimme zu, dass die Platte aus der Originalfolie genommen wird (die Folie liegt der Lieferung bei).

Artikelnummer: AAPA 029-45 Kategorien: , , ,

Schutz für diese Ausgabe

Gatefold · 2 LPs

Das aufklappbare Cover lässt sich auf zwei Arten schützen:

Für die zwei Platten: zwei Innenhüllen. Außenhüllen schützen das Cover; Innenhüllen schützen jeweils eine Schallplatte. Bereits passende Innenhüllen kannst du weiterverwenden.

Mehr Farben hinter der schweren Gitarre

Auf Purple lassen Stone Temple Pilots ihren Songs mehr Bewegungsfreiheit. Das zweite Album von 1994 besitzt weiterhin die schweren Gitarren, die schon Core geprägt hatten, öffnet daneben aber Platz für akustische Passagen, ungewöhnliche Akkordfolgen und einen Sänger, der seine Rolle von Stück zu Stück verändert. „Meatplow“ und „Vasoline“ können den Eindruck einer geschlossenen Front vermitteln. Spätestens „Interstate Love Song“ zeigt, wie viel melodische Beweglichkeit sich hinter dieser Oberfläche verbirgt. Die Band erweitert ihre Sprache, ohne ihre Besetzung zu vergrößern.

Scott Weiland singt, Dean DeLeo spielt Gitarre, Robert DeLeo Bass und Eric Kretz Schlagzeug. Als Produzent kehrte Brendan O’Brien zurück. Den Großteil des Albums nahm die Gruppe in Atlanta auf; einzelne Stücke waren bereits früher entstanden. Diese Entstehung aus mehreren Etappen hört sich nicht wie eine Materialsammlung an. Wiederkehrende Klangfarben und die Handschrift der vier Musiker verbinden die Stücke, während die Arrangements bewusst unterschiedliche Wege einschlagen. Gerade der Wechsel zwischen Dichte und Offenheit hält die Platte in Bewegung.

Scott Weiland – Zeichnung zu Purple
Scott Weiland

Ein Radiosong mit ungewöhnlichem Ursprung

Robert DeLeo erinnerte sich an „Interstate Love Song“ als eine Idee, die auf einer Nylonsaitengitarre im Wohnmobil zunächst etwas von Bossa nova hatte. Das ist ein nützlicher Hinweis für das Hören: Unter dem griffigen Gitarrenmotiv steckt eine harmonische Bewegung, die nicht allein aus schweren Rockriffs stammt. Weiland setzt eine Gesangslinie darüber, die diese Wendungen mitnimmt. Der Song ist unmittelbar zugänglich, aber seine Selbstverständlichkeit entsteht aus sorgfältig ineinandergreifenden Teilen.

„Big Empty“ war bereits auf dem Soundtrack zu The Crow erschienen. Seine zurückgenommenen Passagen und der kräftige Refrain zeigen eine andere Art, Spannung aufzubauen. „Pretty Penny“ wiederum stellt die akustische Seite der Gruppe in den Vordergrund. Wer Purple nur über „Vasoline“ kennt, bekommt hier eine zusätzliche Perspektive. Laut und leise sind keine getrennten Lager auf diesem Album: Die ruhigeren Momente verändern auch die Wirkung der schweren Stücke, weil sie dem Ohr einen anderen Bezugspunkt geben.

Elektrische und akustische Gitarre – Zeichnung zu Purple
Elektrische und akustische Gitarre

Vier Musiker, viele kleine Entscheidungen

Dean DeLeos Gitarrenspiel liefert nicht nur Gewicht, sondern auch bewegliche Figuren und unterschiedliche Texturen. Robert DeLeos Bass ist ein guter zweiter Orientierungspunkt: Achte darauf, wann er eine Gitarrenbewegung unterstützt und wann er einen eigenen Weg darunter legt. Eric Kretz hält diese Teile zusammen, während Weiland zwischen erzählender Zurückhaltung und stärkerem Nachdruck wechselt. Der Charakter der Band liegt in diesen Beziehungen ebenso wie in den sofort erkennbaren Melodien. Die Songs bleiben auch dann interessant, wenn die Refrains längst vertraut sind.

Ein Gast setzt einen gezielten Akzent: Paul Leary von den Butthole Surfers spielt das abschließende Gitarrensolo in „Lounge Fly“. Das passt zu einer Platte, deren Neugier sich eher in Einzelheiten als in großen stilistischen Ansagen zeigt. „Still Remains“, „Silvergun Superman“ und „Kitchenware & Candybars“ erweitern das Bild über die Singles hinaus. Wenn du das Album am Stück hörst, wird aus einer Reihe bekannter Rocktitel ein abwechslungsreicher Ablauf, in dem sich Härte, Melodie und akustische Farben gegenseitig schärfen.

Diese Ausgabe

Die Atlantic-75-Ausgabe von Analogue Productions trägt die Katalognummer AAPA 029-45. Sie umfasst zwei 180-Gramm-LPs mit 45 U/min. Ryan K. Smith masterte bei Sterling Sound direkt vom originalen Masterband; so beschreibt der Herausgeber die Quelle und den Arbeitsgang. Die Platten werden bei Quality Record Pressings gepresst und stecken in einem Tip-On-Gatefold von Stoughton Printing. Das Album verteilt sich hier auf vier Seiten.

Auch als SACD: Purple

Kundenfragen: Atlantic 75: welche Titel lohnen sich? · Analogue Productions in Europa kaufen

Beteiligte Musiker

Dokumentierte Auswahl der beteiligten Musiker. Die Besetzung kann je Titel wechseln; die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Name Instrument / Rolle
Scott Weiland Perkussion, Gesang, Gitarre
Dean DeLeo Slide-Gitarre, Perkussion
Robert DeLeo Perkussion, Gitarre, Bass
Eric Kretz Perkussion, Schlagzeug

So hört Michael diese Ausgabe

Höreindruck · sinngemäß zusammengefasst

Gegenüber seiner US-Erstpressung hört Michael mehr Offenheit und Druck. Selbst die dichten Klangwände bleiben für ihn strukturiert; bei Interstate Love Song hebt er die ruhigere, klar getrennte Darstellung hervor. Insgesamt bevorzugt er die Atlantic-75-Ausgabe deutlich.

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Zusätzliche Informationen

Gewicht 0,8 kg

Internationale Kundenstimmen

1 Rezension für Stone Temple Pilots – Purple

  1. Ralf Doerner –

    Beim zuhören meint man im Konzert dabei zu sein. Eine hervorragende Pressung die unglaublich viel Spaß macht, obwohl ich kein Crunge Fan bin. 😍🥰

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Beteiligte Musiker

Dokumentierte Auswahl der beteiligten Musiker. Die Besetzung kann je Titel wechseln; die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

NameInstrument / Rolle
Scott WeilandPerkussion, Gesang, Gitarre
Dean DeLeoSlide-Gitarre, Perkussion
Robert DeLeoPerkussion, Gitarre, Bass
Eric KretzPerkussion, Schlagzeug

Side 1

  • Meatplow
  • Vasoline
  • Lounge Fly

Side 2

  • Interstate Love Song
  • Still Remains
  • Pretty Penny

Side 3

  • Silvergun Superman
  • Big Empty
  • Unglued

Side 4

  • Army Ants
  • Kitchenware & Candybars