Bad Company – Bad Company

75,00 € inkl. MwSt.

Mastering Engineer
Geschwindigkeit
45 RPM
2 LPs
Quelle
Originale Masterbänder
Gewicht
180 Gramm
Presswerk
Quality Record Pressings
Genre
Pop/Rock

Lieferbar

✓ Versand meist in 1–2 Werktagen

LabelAnalogue Productions (Atlantic 75 Series)
KatalognummerAAPA 009-45
GenrePop/Rock
Anzahl Platten2

Was die Wäsche bringt

Auf Wunsch waschen wir deine Platte vor dem Versand in unserer Klaudio-Ultraschallmaschine und prüfen sie danach mit dem Auge. Nach meiner Erfahrung lohnt sich das auch bei neuen Platten: Beim Pressen können Rückstände bleiben, und eine saubere Rille schont deinen Tonabnehmer.

Dafür öffnen wir die Folie – die Platte kommt gewaschen in deinem Paket an. Ab 5 € pro Platte, je nach Album.

Mir ist bewusst und ich stimme zu, dass die Platte aus der Originalfolie genommen wird (die Folie liegt der Lieferung bei).

Artikelnummer: AAPA 009-45 Kategorien: , , ,

Schutz für diese Ausgabe

Gatefold · 2 LPs

Das aufklappbare Cover lässt sich auf zwei Arten schützen:

Für die zwei Platten: zwei Innenhüllen. Außenhüllen schützen das Cover; Innenhüllen schützen jeweils eine Schallplatte. Bereits passende Innenhüllen kannst du weiterverwenden.

Vier erfahrene Musiker, ein neuer Anfang

Ein Debüt kann klingen wie eine erste Begegnung oder wie das Ergebnis vieler bereits gesammelter Erfahrungen. Bei Bad Company gehören beide Seiten zusammen. Paul Rodgers und Simon Kirke kamen von Free, Mick Ralphs von Mott the Hoople, Boz Burrell von King Crimson. Als ihr gemeinsames erstes Album 1974 erschien, mussten sie ihre musikalischen Fähigkeiten nicht mehr beweisen. Die eigentliche Frage war, welche Sprache diese vier Persönlichkeiten zusammen finden würden. Die acht Songs geben darauf eine erstaunlich geschlossene Antwort: klar geformte Stücke, Platz für die Stimme und eine Rhythmusgruppe, deren Wirkung nicht von ständiger Betriebsamkeit abhängt.

Der Name des Albums, der Band und eines ihrer bekanntesten Songs ist derselbe. Diese dreifache Setzung passt zu einem Debüt, das seine Identität mit wenigen, kräftigen Mitteln formuliert. Dabei wäre es zu einfach, die Musik auf rauen Gitarrenrock zu reduzieren. Piano, akustische Gitarre, zusätzliche Gesangsstimmen und ein Saxophon erweitern die Palette. Entscheidend bleibt, wie selbstverständlich solche Farben in den einzelnen Song eingebunden werden. Sie lenken nicht von der Band ab, sondern machen ihre Ausdrucksmöglichkeiten deutlicher.

Manager Peter Grant und die Verbindung zu Swan Song gaben der neuen Gruppe einen gewichtigen organisatorischen Rahmen. In Großbritannien erschien das Debüt bei Island, in den USA bei Swan Song. Der Erfolg folgte rasch: Das Album erreichte die Spitze der amerikanischen Albumcharts. Für seine anhaltende Bedeutung sind jedoch die Beziehungen innerhalb der Musik interessanter als die bloße Erfolgsgeschichte. Rodgers’ Gesang und Ralphs’ Gitarrenarbeit können einander herausfordern, ohne um denselben Platz zu kämpfen; Kirke und Burrell geben ihnen dafür einen tragfähigen Boden.

Paul Rodgers · 1974 · historisch inspirierte Illustration
Paul Rodgers · 1974

Headley Grange und die Kunst, Raum zu lassen

Aufgenommen wurde im November 1973 in Headley Grange in Hampshire. Die technischen Möglichkeiten lieferte Ronnie Lane’s Mobile Studio, als Toningenieur betreute Ron Nevison Aufnahme und Mischung. Die Band produzierte selbst. Für den Mix nennen die Credits Olympic Studios in London und The Temple Goring; Ron Fawcus ist als Tape Operator aufgeführt. Hinter der vermeintlichen Einfachheit der Platte steht damit eine genau benennbare Zusammenarbeit zwischen Musikern, Aufnahmeort und Technik.

Headley Grange war ein Haus mit unterschiedlichen Räumen, kein neutraler Studiokasten. In Erinnerungen an die Sessions spielen diese räumlichen Möglichkeiten eine wichtige Rolle. Die Geschichte vom Gesang zum Titelstück unter freiem Himmel gehört zu Rodgers’ Rückblicken auf diese Zeit. Solche Erzählungen vermitteln etwas von der Atmosphäre, ersetzen aber kein vollständiges Aufnahmeprotokoll. Für die Musik selbst ist vor allem das Verhältnis von Präsenz und Freiraum bemerkenswert: Die Arrangements lassen erkennen, wie viel eine Band mit einer überschaubaren Anzahl bewusst gesetzter Stimmen erreichen kann.

Auch die Instrumentalcredits sind differenzierter, als das Bild einer reinen Viererbesetzung vermuten lässt. Rodgers spielt zusätzlich zweite Gitarre auf Can’t Get Enough sowie Piano auf Don’t Let Me Down und Bad Company. Ralphs übernimmt bei Ready For Love auch Keyboards. Burrell und Kirke bilden auf den ersten sieben Titeln die Rhythmusgruppe. Der akustische Schluss Seagull ist dagegen Rodgers’ eigener Instrumentalauftritt. Diese Ausnahme ist wichtig: Nicht einmal auf einem so geschlossenen Bandalbum bedeutet der gemeinsame Name, dass alle vier auf jedem Stück zu hören sind.

Mick Ralphs · 1974 · historisch inspirierte Illustration
Mick Ralphs · 1974

Bekannte Riffs und weniger offensichtliche Stärken

Can’t Get Enough ist ein denkbar prägnanter Einstieg. Mick Ralphs brachte das Stück aus seinem früheren Arbeitszusammenhang mit, und in der neuen Band fand es die passende Stimme. Sein Verhältnis von Gitarrenfigur und Gesang erklärt viel von Bad Companys unmittelbarer Zugänglichkeit. Rock Steady führt die Bewegung mit einer anderen Gewichtung fort. Für eine aufmerksame Begegnung lohnt es sich, nicht nur den Refrain zu verfolgen, sondern auch darauf zu achten, wie Bass und Schlagzeug die kleinen Abstände zwischen den Gesangszeilen gestalten.

Ready For Love war bereits 1972 auf Mott the Hooples All the Young Dudes erschienen. Die neue Aufnahme macht den Song zu einem Teil der gemeinsamen Sprache von Bad Company. Darin liegt mehr als die Übernahme eines bewährten Titels: Ein anderer Sänger und ein anderes Ensemble verändern die Perspektive. Don’t Let Me Down erweitert anschließend den vokalen Raum durch Sue Glover und Sunny Leslie, bekannt als Sue & Sunny. Ihre Begleitstimmen sind ein konkreter Beitrag zum Stück und werden deshalb neben den vier Bandmitgliedern ausdrücklich genannt.

Auf der zweiten Hälfte stehen das majestätisch angelegte Titelstück, The Way I Choose und das bewegliche Movin’ On, bevor Seagull die elektrische Spannung zurücknimmt. Mel Collins ist als Saxophonist am Album beteiligt; die ergänzende Titeldokumentation ordnet ihn The Way I Choose zu. Der Abschluss mit akustischer Gitarre zeigt schließlich, wie viel von dieser Musik auch ohne die volle Band bestehen bleibt. Für Sammler und Musikliebhaber liegt gerade in dieser Folge ein besonderer Reiz: Die Platte bestätigt ihre Identität, indem sie unterschiedliche Größenordnungen und Stimmungen zulässt.

Ryan K. Smiths Schnitt und die verwendete Bandkopie

Diese Neuauflage trägt die Katalognummer AAPA 009-45 und erscheint innerhalb der Atlantic-75-Serie von Analogue Productions. Ryan K. Smith bei Sterling Sound verantwortet Mastering und Lackfolienschnitt. Die präzise Quellenangabe des Herausgebers lautet Viertelzoll-Bandkopie des Originalmasters ohne zusätzliche Entzerrung, im englischen Original als „flat tape copy“ bezeichnet. Diese analoge Kopie ist die genannte Schnittquelle. Eine allgemeine Shopangabe über Originalmasterbänder darf diese genauere Beschreibung nicht ersetzen.

Das achtteilige Programm verteilt sich auf zwei 180-Gramm-Stereo-LPs mit 45 Umdrehungen pro Minute, jeweils zwei Titel pro Seite. Zur Ausstattung gehört das von Stoughton Printing gefertigte, folienlaminierte Tip-on-Gatefold. QRP ist das benannte Presswerk; unnummerierte Varianten können laut Ausgabedokumentation auch von RTI stammen. Der neue Sterling-Schnitt ist von historischen Masteringangaben auf übernommenen Coverteilen zu unterscheiden. So bekommt diese Edition ein klares Profil, ohne die Geschichte der Erstveröffentlichung mit der Fertigung der Neuauflage zu vermischen. Im Mittelpunkt stehen weiterhin acht Songs, deren Selbstbewusstsein aus dem Zusammenspiel erwächst: eine große Stimme, prägnante Gitarren und Musiker, die wissen, wann ein zusätzlicher Ton hilft und wann der vorhandene Raum genügt.

Du bestellst bei Michael 45 in Deutschland. Wir organisieren den US-Import und versenden aus Hilden.

Auch als SACD: Bad Company

Mehr von Bad Company: Burnin‘ Sky · Desolation Angels

Kundenfragen: Atlantic 75: welche Titel lohnen sich? · Analogue Productions in Europa kaufen

Beteiligte Musiker

Mitwirkende und dokumentierter Creditstand. Titelnummern beziehen sich auf die Tracklist.

  • Paul RodgersGesang; zweite Gitarre (1); Klavier (4, 5); alle Instrumente (8)Mitwirkung: 1–8
  • Mick RalphsLeadgitarre (1–7); Keyboards (3)Mitwirkung: 1–7
  • Boz BurrellBassMitwirkung: 1–7
  • Simon KirkeSchlagzeugMitwirkung: 1–7
  • Sue GloverBegleitgesang (Sue & Sunny)Mitwirkung: 4 · Don’t Let Me Down
  • Sunny LeslieBegleitgesang (Sue & Sunny)Mitwirkung: 4 · Don’t Let Me Down
  • Mel CollinsSaxofonMitwirkung: Albumcredit; Zuordnung zu Titel 6 nach ergänzender Diskografie

Produktion: Bad Company. Aufnahme und Mischung: Ron Nevison; Tape Operator: Ron Fawcus. Aufgenommen im November 1973 in Headley Grange mit Ronnie Lane’s Mobile Studio; gemischt bei Olympic Studios und The Temple Goring. Covergestaltung/Fotografie: Hipgnosis. Management: Peter Grant. Diese Ausgabe: Ryan K. Smith, Sterling Sound; QRP/RTI; Stoughton Printing.

So hört Michael diese Ausgabe

Höreindruck · sinngemäß zusammengefasst

Michael lobt Druck, Schlagzeug, klare Stimmen, Instrumententrennung und Klangbühne der Atlantic-75-Ausgabe. Seine US-Erstpressung klingt ebenfalls hervorragend; er beschreibt hier keinen deutlichen Abstand zugunsten der Neuauflage. Unter den drei in diesem Video besprochenen Alben ist Bad Company für ihn klanglich der stärkste Titel.

Michaels Videostelle ansehen · 6:22

Zusätzliche Informationen

Gewicht 0,8 kg

Rezensionen

Es gibt noch keine Rezensionen.

Schreibe die erste Rezension für „Bad Company – Bad Company“

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website ist durch reCAPTCHA geschützt und es gelten die Datenschutzbestimmungen und Nutzungsbedingungen von Google

Beteiligte Musiker

Mitwirkende und dokumentierter Creditstand. Titelnummern beziehen sich auf die Tracklist.

  • Paul RodgersGesang; zweite Gitarre (1); Klavier (4, 5); alle Instrumente (8)Mitwirkung: 1–8
  • Mick RalphsLeadgitarre (1–7); Keyboards (3)Mitwirkung: 1–7
  • Boz BurrellBassMitwirkung: 1–7
  • Simon KirkeSchlagzeugMitwirkung: 1–7
  • Sue GloverBegleitgesang (Sue & Sunny)Mitwirkung: 4 · Don’t Let Me Down
  • Sunny LeslieBegleitgesang (Sue & Sunny)Mitwirkung: 4 · Don’t Let Me Down
  • Mel CollinsSaxofonMitwirkung: Albumcredit; Zuordnung zu Titel 6 nach ergänzender Diskografie

Produktion: Bad Company. Aufnahme und Mischung: Ron Nevison; Tape Operator: Ron Fawcus. Aufgenommen im November 1973 in Headley Grange mit Ronnie Lane’s Mobile Studio; gemischt bei Olympic Studios und The Temple Goring. Covergestaltung/Fotografie: Hipgnosis. Management: Peter Grant. Diese Ausgabe: Ryan K. Smith, Sterling Sound; QRP/RTI; Stoughton Printing.


Seite A

  • A1 · Can’t Get Enough (4:10)
  • A2 · Rock Steady (3:46)

Seite B

  • B1 · Ready For Love (5:00)
  • B2 · Don’t Let Me Down (4:18)

Seite C

  • C1 · Bad Company (4:50)
  • C2 · The Way I Choose (5:05)

Seite D

  • D1 · Movin‘ On (3:20)
  • D2 · Seagull (4:06)