Crosby, Stills and Nash – Daylight Again

82,00 € inkl. MwSt.

Voraussichtlicher Versand: 31. Dezember 2026 (geschätzt – noch kein offizieller Erscheinungstermin).

Mastering Engineer
Bernie Grundman Mastering
Geschwindigkeit
45 RPM
2 LPs
Quelle
Originale Masterbänder
Gewicht
180 Gramm
Presswerk
Quality Record Pressings
Genre
Pop/Rock

Vorbestellbar

LabelAnalogue Productions (Atlantic 75 Series)
KatalognummerAAPA 022-45
GenrePop/Rock
Anzahl Platten2

Was die Wäsche bringt

Auf Wunsch waschen wir deine Platte vor dem Versand in unserer Klaudio-Ultraschallmaschine und prüfen sie danach mit dem Auge. Nach meiner Erfahrung lohnt sich das auch bei neuen Platten: Beim Pressen können Rückstände bleiben, und eine saubere Rille schont deinen Tonabnehmer.

Dafür öffnen wir die Folie – die Platte kommt gewaschen in deinem Paket an. Ab 5 € pro Platte, je nach Album.

Mir ist bewusst und ich stimme zu, dass die Platte aus der Originalfolie genommen wird (die Folie liegt der Lieferung bei).

Drei Namen, eine schwierige Rückkehr

Daylight Again bringt Crosby, Stills und Nash in ein anderes musikalisches Jahrzehnt, ohne die vokalen Beziehungen aufzugeben, die im Zentrum ihrer Identität stehen. Das Album begann als Projekt von Stephen Stills und Graham Nash, bevor David Crosby wieder ins Bild kam, und diese Geschichte ist in den wechselnden Perspektiven spürbar. Akustische Gitarren und enge Harmonien teilen sich nun den Raum mit ausgefeilten Keyboards und einer breiteren Studiopalette.

Zwischen dem Vorgängeralbum CSN von 1977 und Daylight Again liegen fünf Jahre. Die neue Arbeit begann 1980 und 1981 zunächst mit Stills und Nash. Dass Crosby erst später dazukam, ist mehr als eine Fußnote: Die Aufnahmen waren bereits mit weiteren Sängern gewachsen. Timothy B. Schmit und Art Garfunkel gehören deshalb zur Geschichte dieser Platte, ebenso der Keyboarder und Sänger Mike Finnigan. Man sollte die drei Namen auf dem Cover nicht als Versprechen verstehen, in jedem Stück dieselbe Dreierbesetzung zu hören.

Graham Nash beschreibt auf seiner offiziellen Albumseite, wie Atlantic auf Crosbys Beteiligung bestand. Zwei Aufnahmen wurden zu seinen besonderen Momenten: die eigene Komposition „Delta“ und „Might As Well Have a Good Time“, geschrieben von Craig Doerge und Judy Henske. Bei „Delta“ ergänzten Stills und Nash die bereits aufgenommenen Gesangsschichten ihres Kollegen. So entstand kein einheitlicher Neubeginn am selben Studiotag, sondern ein Album, das unterschiedliche Arbeitsphasen zusammenführt.

Gerade darin liegt sein Reiz im Gesamtwerk. Das vertraute Zusammenspiel der Stimmen begegnet einer Musik, die 1982 nicht mehr so klingen will wie 1969. Die kurzen Popsongs, elektrischen Instrumente und ausgearbeiteten Arrangements sind Teil dieser Entwicklung. Wer die frühen Platten liebt, kann hier verfolgen, welche Eigenschaften der drei Autoren bleiben und welche neue Gestalt annehmen.

Akustische Gitarre und Studiomikrofone – eine freie Illustration zur Verbindung von Songwriting und Gesang, keine Rekonstruktion der Sessions.

Akustische Gitarre und Studiomikrofone – eine freie Illustration zur Verbindung von Songwriting und Gesang, keine Rekonstruktion der Sessions.

Songs zwischen Aufbruch und Rückschau

„Turn Your Back on Love“ beginnt mit Dringlichkeit und nutzt geschichtete Stimmen nicht als Dekoration, sondern als Antrieb des Refrains. Nashs „Wasted on the Way“ ist leichter in der Bewegung und nachdenklicher in der Absicht, blickt auf verlorene Zeit zurück, während die Harmonien andeuten, dass Wiedergutmachung weiterhin möglich ist. „Southern Cross“ weitet sich von Stills’ Leadgesang zu einem breiten, einprägsamen Refrain aus; die Seereise wird zu einer Möglichkeit, über Herzschmerz, Distanz und Erholung nachzudenken. Crosbys „Delta“ verändert die Atmosphäre erneut. Der Rhythmus schwebt stärker, und seine Stimme bewegt sich mit jener nach innen gerichteten, ungewöhnlichen melodischen Logik durch das Arrangement, die nur er in das Trio einbringt. Zum Abschluss verbindet das Titelstück gegenwärtiges Unbehagen mit historischem Konflikt und fügt dann „Find the Cost of Freedom“ als kurze, nüchterne Coda an. Das Album gelingt, weil Reife nicht als Gewissheit dargestellt wird. Diese Stimmen tragen Geschichte, Uneinigkeit und Ausdauer in sich, wann immer sie zusammentreffen.

Die elf Titel lassen sich auch als Abfolge unterschiedlicher Erzählhaltungen entdecken. „Into the Darkness“ folgt unmittelbar auf „Southern Cross“ und zieht die Aufmerksamkeit wieder vom großen Horizont ins Innere. Nach „Delta“ beginnt mit „Since I Met You“ die ursprüngliche zweite Albumseite. „Too Much Love to Hide“, „Song for Susan“ und „You Are Alive“ zeigen, wie weit die Platte über ihre beiden bekanntesten Singles hinausreicht. Ein guter Zugang ist, zunächst dem jeweiligen Leadgesang zu folgen und erst beim nächsten Durchgang auf die Antworten aus dem Hintergrund zu achten.

„Southern Cross“ ist eine gemeinsame Komposition von Stephen Stills, Michael Curtis und Richard Curtis. Die Seefahrt gehört zum Bildvorrat des Songs; sie ist keine Beschreibung einer belegten Aufnahmesituation. Für das Album entstanden auch Musikvideos, und das Segelboot wurde im Video zu diesem Stück erneut zum Motiv. Unsere Illustration greift diese Verbindung von Reise und innerer Neuorientierung als eigenständiges Sinnbild auf.

Der Schluss führt noch einmal in eine andere Zeit. Nash führt die Entstehung von „Daylight Again“ auf Stills’ Gitarrenspiel zu Bühnenerzählungen über den amerikanischen Bürgerkrieg zurück. Der Übergang zu „Find the Cost of Freedom“ verbindet das neue Album mit einem Stück, das bereits 1970 als Rückseite von „Ohio“ erschienen war. Damit endet die Platte nicht einfach mit einem weiteren Refrain, sondern mit einer Frage, die über ihre eigene Entstehungszeit hinausweist.

Unterwegs mit „Southern Cross“ – eigenständige Illustration zum Reisemotiv des Songs.

Unterwegs mit „Southern Cross“ – eigenständige Illustration zum Reisemotiv des Songs.

Die Musiker hinter den Harmonien

Stills, Nash und Crosby sind die Hauptkünstler; um sie herum arbeitet ein großer Kreis erfahrener Musiker. Die Besetzungen wechseln von Titel zu Titel. Timothy B. Schmit übernimmt zusätzliche Gesangsstimmen und spielt bei „Song for Susan“ Bass. Art Garfunkel ist am abschließenden Titelstück beteiligt. Mike Finnigan verbindet Begleitgesang mit Orgel und weiteren Tasteninstrumenten. Diese Beiträge verdienen eigene Namen, weil der vokale Charakter der Platte gerade aus dem Zusammenwirken verschiedener Stimmen entsteht.

Auch die Rhythmusgruppen sind nicht austauschbar. „Wasted on the Way“ verbindet Bob Glaub am Bass mit Russ Kunkel am Schlagzeug; hinzu kommen unter anderem akustische Gitarre von Joel Bernstein und die Fiddle von Wayne Goodwin. Bei „Delta“ nennen die Credits Leland Sklar am Bass, Kunkel am Schlagzeug und Dean Parks an der elektrischen Gitarre. Jeff Porcaro spielt das Schlagzeug bei „Since I Met You“. Joe Vitale, George „Chocolate“ Perry und Joe Lala tragen weitere Stücke. Die Musikerübersicht hält diese Unterschiede fest, statt eine einzige Besetzung auf das ganze Album zu übertragen.

Ein eigener kleiner Kosmos ist „Song for Susan“: Nashs Klavier trifft auf akustische Gitarren, Orgel und drei Celli. Wayne Goodwin verantwortet das Celloarrangement; Roberleigh Barnhart, Ernie Ehrhardt und Miguel Martínez sind als Spieler genannt. Craig Doerge steuert auf dem Album verschiedene Tasteninstrumente bei und ist zugleich Mitautor von „Might As Well Have a Good Time“. Wer solchen Verbindungen folgt, hört die Produktion als Zusammenarbeit vieler Persönlichkeiten und nicht nur als Begleitung prominenter Sänger.

Daylight Again in der Atlantic 75 Series

Die hier angebotene Ausgabe trägt die Katalognummer AAPA 022-45 und gehört zur Atlantic 75 Series von Analogue Productions. Der Herausgeber nennt Chris Bellman bei Bernie Grundman Mastering für das Mastering direkt vom originalen Masterband. Gepresst wird laut Hersteller bei Quality Record Pressings auf 180-Gramm-Vinyl; Stoughton Printing fertigt das klassische Tip-on-Klappcover mit zwei Taschen. Diese Angaben beziehen sich auf genau diese Doppel-LP, nicht auf frühere Atlantic-Pressungen oder die gesondert angebotene SACD.

Die elf Originaltitel verteilen sich auf vier Seiten: zwei Stücke auf A, jeweils drei auf B, C und D. „Southern Cross“ eröffnet dadurch Seite B, „Since I Met You“ Seite C und „You Are Alive“ Seite D. Bonusstücke erweiterter CD-Veröffentlichungen sind nicht enthalten. Für die Wiedergabe muss der Plattenspieler auf 45 Umdrehungen pro Minute eingestellt sein. Die höhere Geschwindigkeit und die Verteilung auf zwei Platten gehören zur Konzeption dieser Ausgabe; eine pauschale Überlegenheit gegenüber jeder anderen Pressung lässt sich daraus allein nicht ableiten.

Diese Ausgabe präsentiert Daylight Again auf zwei LPs mit 45 RPM. Vier Seiten geben dem Zusammentreffen klassischer CSN-Harmonien und früher Achtzigerjahre-Studiotexturen einen klar definierten physischen Rahmen. Es ist eine durchdachte Wahl für Sammler, die das spätere Schaffen der Gruppe mit derselben Aufmerksamkeit vertreten sehen möchten wie ihre frühen Meilensteine, und für Hörer, die sich zu „Southern Cross“, „Delta“ und der tieferen Albumabfolge um sie herum hingezogen fühlen.

Du bestellst bei Michael 45 in Deutschland. Wir organisieren den US-Import und versenden aus Hilden.

Die drei Hauptmusiker

David Crosby – IllustrationDavid Crosby — Gesang; „Delta“: Komposition und Tasteninstrumente

Stephen Stills – IllustrationStephen Stills — Gesang, Gitarren, Tasteninstrumente, Perkussion; Banjo im Titelstück

Graham Nash – IllustrationGraham Nash — Gesang, Gitarren, Tasteninstrumente, Perkussion, Mundharmonika

Auch als SACD: Daylight Again

Künstlerseite: Die ganze Familie Crosby, Stills, Nash & Young

Kundenfragen: Atlantic 75: welche Titel lohnen sich? · Analogue Productions in Europa kaufen

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Mitwirkende und Titelzuordnungen. Album bedeutet Beteiligung am Album, nicht automatisch an jedem Titel. Porträts stammen teilweise aus anderen Lebensphasen. Die Titelnummern zählen die Albumfolge von 1 bis 11 über alle vier LP-Seiten hinweg.

David Crosby – IllustrationDavid Crosby — Gesang; „Delta“: Komposition und Tasteninstrumente

5, 10

Stephen Stills – IllustrationStephen Stills — Gesang, Gitarren, Tasteninstrumente, Perkussion; Banjo im Titelstück

Album

Graham Nash – IllustrationGraham Nash — Gesang, Gitarren, Tasteninstrumente, Perkussion, Mundharmonika

Album

Timothy B. Schmit — Zusätzlicher Gesang; Bass auf „Song for Susan“

Album / 8

Art Garfunkel — Zusätzlicher Gesang im Titelstück

11

Mike Finnigan — Begleitgesang, Orgel, E-Piano und weitere Tasteninstrumente

Album

Craig Doerge — Tasteninstrumente, Synthesizer, Klavier

1, 2, 4, 5, 8, 10

Michael Stergis — Akustische und elektrische Gitarren; Begleitgesang

Album

George “Chocolate” Perry — Bass

1, 3, 4, 6, 7, 9

Joe Vitale – IllustrationJoe Vitale — Schlagzeug

1, 3, 4, 7, 9

Joe Lala – IllustrationJoe Lala — Perkussion

2, 3, 4, 6, 7, 9

Russ Kunkel — Schlagzeug

2, 5, 8

Bob Glaub — Bass

2

Joel Bernstein — Akustische Gitarre

2, 8

Wayne Goodwin — Fiddle (2); Celloarrangement (8)

2, 8

Richard T. Bear — Tasteninstrumente, Synthesizer

3

Dean Parks — Elektrische Gitarre

5

Leland Sklar — Bass

5

Jeff Porcaro – IllustrationJeff Porcaro — Schlagzeug

6

Gerry Tolman — Elektrische Gitarre

6

Jay Ferguson — Orgel

8

Roberleigh Barnhart — Cello

8

Ernie Ehrhardt — Cello

8

Miguel Martínez — Cello

8


Seite A

  1. Turn Your Back On Love
  2. Wasted On The Way

Seite B

  1. Southern Cross
  2. Into The Darkness
  3. Delta

Seite C

  1. Since I Met You
  2. Too Much Love To Hide
  3. Song For Susan

Seite D

  1. You Are Alive
  2. Might As Well Have A Good Time
  3. Daylight Again / Find The Cost Of Freedom