Künstler · Jazz
Bill Evans. Das Trio als Gespräch.
Klavier, Bass und Schlagzeug als drei gleichberechtigte Stimmen: 11 Alben mit seinen Trios, von 1956 bis 1968. Dazu Quintette, Begegnungen mit Cannonball Adderley, Stan Getz und Tony Bennett – und 4 Alben, auf denen er bei anderen spielt, von „Kind of Blue“ bis Oliver Nelson.
Tipp auf ein Cover – du springst zum Album.
01 / Das Trio
Wer spielte mit ihm im Trio?
Tipp auf ein Trio: Das Dreieck zeigt dir, wer Bass und Schlagzeug spielte, und der Katalog zeigt die Alben dazu.
02 / Alle Titel
Alle 21 Titel
Preise und Lieferstatus kommen live aus dem Shop.
Im Trio · 1956–1968
Von seinem ersten Album bis Montreux: acht Besetzungen, ein Gespräch zu dritt.

aufgenommen 1956
New Jazz Conceptions
Bill Evans
Mit: Teddy Kotick, Paul Motian
Sein erstes Album als Leiter: Trio-Stücke und drei Soli – mit der ersten Aufnahme von „Waltz for Debby“, noch als kurzes Klaviersolo.
„Und wir haben das großartige New Jazz Conceptions von Bill Evans – mit 45 Umdrehungen, genau die Ausgabe aus der großen Box.“
Schallplatte · 45 RPM2 LPs · 180 g · Mono

aufgenommen 1958
Everybody Digs Bill Evans
Bill Evans Trio
Mit: Sam Jones, Philly Joe Jones
Aufgenommen am 15. Dezember 1958, einen Monat nach seinem Abschied von Miles Davis. „Peace Piece“ spielt Evans allein – entstanden aus einer Einleitung zu Bernsteins „Some Other Time“.
Schallplatte · 45 RPM2 LPs · 180 g

aufgenommen 1961
Explorations
Bill Evans Trio
Mit: Scott LaFaro, Paul Motian
Aufgenommen am 2. Februar 1961: das letzte Studioalbum von Evans, LaFaro und Motian. Ein Gedanke vom Klavier kann hier im Bass weitergehen.
Schallplatte · 45 RPM2 LPs · 180 g

aufgenommen 1961
Sunday at the Village Vanguard
Bill Evans Trio
Mit: Scott LaFaro, Paul Motian
Live am 25. Juni 1961 im Village Vanguard: Das Album beginnt und endet mit Stücken von Scott LaFaro. Elf Tage später starb er bei einem Autounfall.
„Ich bin mir hundertprozentig sicher: Das hier ist die ultimative Version.“
UHQR · 45 RPM200 g Clarity Vinyl

aufgenommen 1961
Waltz for Debby
Bill Evans Trio
Mit: Scott LaFaro, Paul Motian
Vom selben Tag im Village Vanguard, dem letzten eines zweiwöchigen Engagements. Evans schrieb das Titelstück für seine Nichte.
„Sie hat dieselbe Qualität wie Sunday at the Village Vanguard.“
UHQR · 45 RPM200 g Clarity Vinyl

aufgenommen 1962
Moon Beams
Bill Evans Trio
Mit: Chuck Israels, Paul Motian
Ein Balladenalbum aus dem Mai und Juni 1962, mit neuer Besetzung nach LaFaros Tod: Chuck Israels übernimmt den Bass.
Schallplatte · 45 RPM2 LPs · 180 g

aufgenommen 1963
At Shelly’s Manne-Hole
Bill Evans Trio
Mit: Chuck Israels, Larry Bunker
Ein Abend im Mai 1963 im Club Shelly’s Manne-Hole in Hollywood. Am Schlagzeug sitzt Larry Bunker, und Chuck Israels bringt eine eigene Komposition mit.
Schallplatte · 45 RPM2 LPs · 180 g

aufgenommen 1963
Trio ’64
Bill Evans
Mit: Gary Peacock, Paul Motian
Das Trio mit Gary Peacock am Bass: „Little Lulu“ macht aus einer unerwarteten Melodie ein Stück voller Schwung.
„Die Bühne – und vor allem ihre Tiefe – ist herausragend.“
Schallplatte · 33⅓ RPM1 LP · 180 g

aufgenommen 1965
Trio ’65
Bill Evans
Mit: Chuck Israels, Larry Bunker
Evans kehrt zu Stücken aus seinem Repertoire zurück, etwa zu John Carisis „Israel“ – mit Chuck Israels und Larry Bunker.
„Wunderschöne Dynamik, extrem detailreich – ohne diesen analogen Vinylcharakter zu verlieren.“
Schallplatte · 33⅓ RPM1 LP · 180 g

aufgenommen 1966
At Town Hall Vol. 1
Bill Evans
Mit: Chuck Israels, Arnold Wise
Im Konzert in New York spielt erst das Trio Standards, dann gehört die Bühne Evans allein – mit der ersten Aufnahme von „Turn Out the Stars“.
„Wir bekommen Bill Evans at Town Hall, Volume One – natürlich ein zeitloser Klavierklassiker … Acoustic Sounds Series, Bill Evans live: eine sichere Bank.“
Schallplatte · 33⅓ RPM1 LP · 180 g

aufgenommen 1968
At the Montreux Jazz Festival
Bill Evans
Mit: Eddie Gómez, Jack DeJohnette
Ein Trio, das es nur kurze Zeit gab: Eddie Gómez und Jack DeJohnette folgen Evans live in jede rhythmische Wendung.
„Platz 16 meiner Top 20 der audiophilen Jazz-Ausgaben 2020: Bill Evans at the Montreux Jazz Festival, die 45-RPM-Ausgabe von Analogue Productions. Ein wunderschönes Klappcover, eine wunderschöne Pressung, ein wunderschöner Klang – und eine sehr stimmungsvolle, herausragende Session von Bill Evans.“
Schallplatte · 45 RPM2 LPs
Schallplatte · 33⅓ RPM2 LPs
Mehr als ein Trio
Zwei Quintette und die große Riverside-Box mit 22 LPs.

aufgenommen 1962
Interplay
Bill Evans
Mit: Freddie Hubbard, Jim Hall, Percy Heath, Philly Joe Jones
Im Quintett, aufgenommen am 16. und 17. Juli 1962: Freddie Hubbards Trompete und Jim Halls Gitarre kommen zum Klavier dazu.
„Zum Glück kommen einige Platten aus dieser gigantischen Bill-Evans-Box von Analogue Productions auch einzeln. Das ist die Interplay: Freddie Hubbard an der Trompete, Jim Hall an der Gitarre, Bill Evans am Klavier, Percy Heath am Bass und Philly Joe Jones am Schlagzeug – der frühe Bill Evans, wie wir ihn kennen und lieben. Und das Cover ist spektakulär.“
Schallplatte · 45 RPM2 LPs · 180 g

aufgenommen 1976
Quintessence
Bill Evans
Mit: Harold Land, Kenny Burrell, Ray Brown, Philly Joe Jones
Mai 1976 in Berkeley: seine ersten Aufnahmen mit Harold Land, Kenny Burrell und Ray Brown – und mit Philly Joe Jones, der schon auf „Interplay“ spielte.
„Gerade die Quintessence – ein unfassbar schönes Bill-Evans-Album.“
„Sorry, aber das ist für mich eine Wahnsinnsplatte – und ganz sicher eine der fünf am besten klingenden Platten, die ich von Bill Evans gehört habe.“
Schallplatte · 45 RPM2 LPs · 180 g

Box
The Riverside Recordings
Bill Evans
22 LPs aus seinen Riverside-Jahren: das Trio mit Scott LaFaro und Paul Motian, Begegnungen mit Cannonball Adderley und Jim Hall, Soloaufnahmen.
„Für mich die Mutter aller Box-Sets: großartige Pressungen, eine wunderschöne Edition, eine beeindruckende Zahl an Platten … das Bill Evans Riverside Recordings Box-Set – 22 Platten in dieser großartigen Box. Ich liebe es.“
Schallplatte · 33⅓ RPM
Begegnungen
Evans trifft Cannonball Adderley, Stan Getz und Tony Bennett.

aufgenommen 1961
Know What I Mean?
Cannonball Adderley with Bill Evans
Mit: Cannonball Adderley, Percy Heath, Connie Kay
Zwei Jahre nach „Kind of Blue“ treffen sich Evans und Cannonball Adderley wieder, mit Percy Heath und Connie Kay vom Modern Jazz Quartet.
Schallplatte · 45 RPM2 LPs · 180 g

aufgenommen 1964
Previously Unreleased Recordings
Stan Getz & Bill Evans
Mit: Stan Getz, Ron Carter, Richard Davis, Elvin Jones
Aufgenommen am 5. und 6. Mai 1964 mit Elvin Jones – als Album erschienen erst rund zehn Jahre später.
„Das ist wirklich das Zusammenspiel zweier Großmeister. Stan Getz und Bill Evans hatten hörbar Spaß miteinander – das merkt man dem Album an. Wunderschön.“
Schallplatte · 33⅓ RPM1 LP

aufgenommen 1975
The Tony Bennett & Bill Evans Album
Tony Bennett & Bill Evans
Mit: Tony Bennett
Eine Stimme, ein Klavier: Tony Bennett und Bill Evans im Juni 1975 in Berkeley, ohne weitere Musiker.
Schallplatte · 45 RPM2 LPs · 180 g
Bill Evans bei anderen
Bei Miles Davis, bei J.J. Johnson & Kai Winding und bei Oliver Nelson.

aufgenommen 1958
Birth of the Blue
Miles Davis
Mit: Miles Davis, Cannonball Adderley, John Coltrane, Paul Chambers, Jimmy Cobb
Am 26. Mai 1958 im Sextett von Miles Davis – Evans und Jimmy Cobb waren gerade neu dazugekommen.
„Sie gibt dir alles, was du dir erhoffst … die Dynamik, den Punch, die Klarheit, die Information, die Bühne – sie hat einfach alles.“
„Diese Platte überzeugt musikalisch und klanglich … und die Soli auf dieser Platte sind atemberaubend.“
Schallplatte · 33⅓ RPM1 LP · 180 g
Schallplatte · 45 RPM2 LPs · 180 g
SACD

aufgenommen 1959
Kind of Blue
Miles Davis
Mit: Miles Davis, John Coltrane, Cannonball Adderley, Wynton Kelly, Paul Chambers, Jimmy Cobb
Evans spielt auf allen Stücken außer „Freddie Freeloader“, dort sitzt Wynton Kelly am Klavier.
„Sie kommt mit einer schier unglaublichen Leichtigkeit … Wenn Miles einsetzt, ist er im Bruchteil einer Sekunde da. Diese Musikalität, diese Band, der Raum, die Trennung, die Bühne – das ist alles so natürlich.“
„Fangen wir mit einem Meisterwerk an … Kind of Blue von Miles Davis. Wir haben hier eine ganz, ganz besondere Ausgabe.“
UHQR · 45 RPM200 g Clarity Vinyl
Schallplatte · 33⅓ und 45 RPM2 LPs · 180 g · Seiten 1–3 mit 33⅓, Seite 4 mit 45 · korrigierte und ursprüngliche Geschwindigkeit

aufgenommen 1960
The Great Kai & J.J.
J.J. Johnson & Kai Winding
Mit: J.J. Johnson, Kai Winding, Paul Chambers, Tommy Williams, Roy Haynes, Art Taylor
Impulse! Nummer 1: Die zwei Posaunen von J.J. Johnson und Kai Winding – und Bill Evans spielt auf allen elf Stücken.
Schallplatte · 33⅓ RPM180 g

aufgenommen 1961
The Blues and the Abstract Truth
Oliver Nelson
Mit: Oliver Nelson, Eric Dolphy, Freddie Hubbard, George Barrow, Paul Chambers, Roy Haynes
Das ganze Album entstand an einem Tag, dem 23. Februar 1961: Oliver Nelson mit Eric Dolphy, Freddie Hubbard – und Bill Evans am Klavier.
„Die Ausgabe ist erstklassig: fantastisches, absolut planes, stilles Vinyl. Wunderschön.“
Schallplatte · 33⅓ RPM1 LP · 180 g
Tonband
Kein Album passt zu diesen Filtern.
03 / Wegweiser
Wo fängst du an?
Auf dieser Seite stehen 21 Titel mit Bill Evans, von seinem ersten Album als Leiter 1956 bis zu „Quintessence“ 1976: elf Alben mit seinen Trios, dazu Quintette, Begegnungen mit Cannonball Adderley, Stan Getz und Tony Bennett und seine Aufnahmen bei Miles Davis, J.J. Johnson & Kai Winding und Oliver Nelson. Bei uns gibt es sie als Schallplatte, als UHQR und als Hybrid-SACD. Wo du einsteigst, hängt davon ab, was du hören willst.
Du willst das Trio mit Scott LaFaro und Paul Motian hören

Dann beginnst du im Village Vanguard: „Sunday at the Village Vanguard“ und „Waltz for Debby“ stammen vom selben Tag, dem 25. Juni 1961, dem letzten eines zweiwöchigen Engagements. Ein Gedanke vom Klavier kann hier im Bass weitergehen – das Trio wird zum Gespräch zu dritt. „Sunday at the Village Vanguard“ beginnt und endet mit Stücken von Scott LaFaro; elf Tage später starb er bei einem Autounfall. Das letzte Studioalbum dieses Trios ist „Explorations“, aufgenommen am 2. Februar 1961.
Du willst hören, wie sich das Trio verändert
Acht Besetzungen seines Trios stehen auf dieser Seite. Nach LaFaros Tod übernimmt Chuck Israels den Bass – auf „Moon Beams“, einem Balladenalbum aus dem Mai und Juni 1962. Auf „At Shelly’s Manne-Hole“ sitzt Larry Bunker am Schlagzeug, auf „Trio ’64“ spielt Gary Peacock den Bass, und auf „At the Montreux Jazz Festival“ folgen Eddie Gómez und Jack DeJohnette Evans in jede rhythmische Wendung – ein Trio, das es nur kurze Zeit gab.
Du willst Evans allein am Klavier hören
Auf „New Jazz Conceptions“, seinem ersten Album als Leiter, stehen neben den Trio-Stücken drei Soli – darunter die erste Aufnahme von „Waltz for Debby“, noch als kurzes Klaviersolo. „Peace Piece“ auf „Everybody Digs Bill Evans“ spielt Evans allein; es entstand aus einer Einleitung zu Bernsteins „Some Other Time“. Und auf „At Town Hall Vol. 1“ gehört die Bühne nach den Standards des Trios Evans allein – mit der ersten Aufnahme von „Turn Out the Stars“.
Du willst ihn mit anderen Stimmen hören

Auf „Interplay“ kommen Freddie Hubbards Trompete und Jim Halls Gitarre zum Klavier dazu. „Know What I Mean?“ bringt ihn 1961 wieder mit Cannonball Adderley zusammen, zwei Jahre nach „Kind of Blue“. Auf „The Tony Bennett & Bill Evans Album“ sind es nur eine Stimme und ein Klavier: Tony Bennett und Bill Evans im Juni 1975 in Berkeley. Und bei Miles Davis hörst du ihn auf „Birth of the Blue“ und „Kind of Blue“.
Welche Ausgabe passt zu dir?
Elf der 21 Titel gibt es als Schallplatte mit 45 Umdrehungen: Dieselbe Musik verteilt sich auf mehr Plattenseiten. Als UHQR mit 45 Umdrehungen gibt es „Sunday at the Village Vanguard“, „Waltz for Debby“ und „Kind of Blue“ – limitiert, auf 200 Gramm Clarity Vinyl, von Hand geprüft, in einer Box mit Booklet und handsigniertem Prüfzertifikat. Als Hybrid-SACD gibt es außerdem „Birth of the Blue“. Die CD-Schicht läuft auf jedem CD-Spieler, die SACD-Schicht auf einem SACD-Spieler. Und die Box „The Riverside Recordings“ versammelt 22 LPs aus seinen Riverside-Jahren.
Häufige Fragen
Kurz beantwortet
Mit welchem Bill-Evans-Album fange ich an?
Mit dem Trio mit Scott LaFaro und Paul Motian: „Sunday at the Village Vanguard“ und „Waltz for Debby“, beide live vom 25. Juni 1961. Wer Evans allein am Klavier hören will, beginnt mit „Peace Piece“ auf „Everybody Digs Bill Evans“.
Auf welchen Alben spielt das Trio mit Scott LaFaro und Paul Motian?
Auf „Explorations“, „Sunday at the Village Vanguard“ und „Waltz for Debby“ – und in der Box „The Riverside Recordings“.
Stammen „Sunday at the Village Vanguard“ und „Waltz for Debby“ vom selben Konzert?
Vom selben Tag: dem 25. Juni 1961 im Village Vanguard, dem letzten Tag eines zweiwöchigen Engagements. „Sunday at the Village Vanguard“ rückt Scott LaFaro in den Mittelpunkt, „Waltz for Debby“ erschien 1962 danach. Beide gibt es bei uns als UHQR mit 45 Umdrehungen.
Wo spielt Bill Evans bei anderen?
Bei Miles Davis auf „Birth of the Blue“ und „Kind of Blue“, bei Oliver Nelson auf „The Blues and the Abstract Truth“ und bei J.J. Johnson & Kai Winding auf „The Great Kai & J.J.“.
Wer spielte in Bill Evans’ Trios Bass und Schlagzeug?
Auf dieser Seite acht Besetzungen: Teddy Kotick und Paul Motian (1956); Sam Jones und Philly Joe Jones (1958); Scott LaFaro und Paul Motian (1961); Chuck Israels und Paul Motian (1962); Chuck Israels und Larry Bunker (1963–1965); Gary Peacock und Paul Motian (1963); Chuck Israels und Arnold Wise (1966); Eddie Gómez und Jack DeJohnette (1968).
Was ist „The Riverside Recordings“?
Eine Box mit 22 LPs aus seinen Riverside-Jahren: das Trio mit Scott LaFaro und Paul Motian, Begegnungen mit Cannonball Adderley und Jim Hall und Soloaufnahmen.
Angaben aus unseren Produkttexten, Jahreszahlen = Aufnahmejahr (Stand 19.09.2026). Preis und Lagerstand live aus dem Shop.