Foghat als Hybrid-Stereo-SACD aus der Acoustic-Sounds-40th-Reihe von Analogue Productions, vom Originalmasterband nach DSD gemastert. Alle neun Titel laufen am Stück – von „I Just Want To Make Love To You“ bis „Gotta Get To Know You“.
Eine neue Band mit gemeinsamer Vergangenheit
Drei der vier Musiker kannten sich schon gut, als Foghat 1972 ihr Debüt veröffentlichten: Sänger und Gitarrist Dave Peverett, Bassist Tony Stevens und Schlagzeuger Roger Earl hatten zusammen bei Savoy Brown gespielt. Rod Price machte das Quartett als zweiter Gitarrist komplett – und seine Slide-Gitarre wurde zu einer eigenen Stimme neben Peveretts Gesang, mit eigenen Möglichkeiten, einen Ton anzusetzen, zu halten und gleiten zu lassen.
Dave Edmunds produzierte den größten Teil des Albums im walisischen Rockfield und spielte selbst Gitarre mit. Für diese Musiker waren Blues und früher Rock ’n’ Roll Alltagssprache, keine fernen Vorbilder – und genau das hörst du: den ersten Zugriff der Band, festgehalten, bevor spätere Hits das Bild von Foghat prägten. Laut Herausgeber ist es das Debüt, das den britischen Boogie-Rock definierte. Wer weiß, was danach kam, kehrt mit umso größerem Vergnügen zu diesem Anfang zurück.

Willie Dixon, Chuck Berry und eigene Songs
Das Album beginnt mit Willie Dixons „I Just Want To Make Love To You“, später folgt Chuck Berrys „Maybelline“. Mit diesen beiden Fremdkompositionen nennt die Band ihre Bezugspunkte ohne Umweg: Elektrischer Blues und Rock ’n’ Roll sitzen am selben Tisch.
Trotzdem ergeben die neun Stücke weit mehr als eine Sammlung von Vorbildern – eigenes Material füllt den größten Teil des Albums. Hör nach dem berühmten Auftakt weiter, bei „Trouble, Trouble“, „Sarah Lee“ oder „Highway (Killing Me)“, und du verfolgst, wie die Gruppe aus verwandten Grundlagen ganz verschiedene Songs baut. Den Schluss bildet noch eine Fremdkomposition: „Gotta Get To Know You“ von Andre Williams und Deadric Malone.

Zwei Gitarren und ein überraschender Gast
Verfolge einmal Peveretts Rhythmusgitarre getrennt von Prices Lead- und Slide-Linien: Die eine hält das Muster in Gang, die andere antwortet darauf oder bricht aus. Bass und Schlagzeug zählen genauso – ihr gemeinsamer Puls ist das, wogegen die Gitarren anspielen. Der Wechsel zwischen Begleitung und einer Einzelstimme, die nach vorn tritt, ist dein bester Weg in diese Arrangements.
Auf der offiziellen Website der Band erinnert sich Roger Earl an Todd Rundgrens Anteil: „Trouble, Trouble“ entstand mit ihm in den AIR Studios in London, und Rundgren spielte auch Klavier. Colin Earl ist ein weiterer Pianist des Albums. Solche Details erweitern das Bild eines scheinbar reinen Gitarrenalbums. Und damit es keine Verwechslung gibt: Gemeint ist das Debüt von 1972 – schon im Jahr darauf erschien ein zweites selbstbetiteltes Foghat-Album, meist „Rock and Roll“ genannt.
Die Hybrid-Stereo-SACD von Analogue Productions
CAPR 003 SA ist eine Hybrid-Stereo-SACD aus der Acoustic-Sounds-40th-Reihe von Analogue Productions. Laut Herausgeber wurde sie vom Originalmasterband nach DSD gemastert. Die SACD-Schicht spielst du auf einem SACD-fähigen Spieler ab, die CD-Schicht auf jedem gewöhnlichen CD-Spieler. Die Disc enthält die neun Titel des Originalalbums.
Du bestellst bei Michael 45 in Deutschland. Wir organisieren den US-Import und versenden aus Hilden.
Mehr aus der Reihe: Acoustic Sounds 40th Anniversary Series
Auch in einer anderen Ausgabe: Foghat
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Beteiligte Musiker
Dokumentierte Auswahl der beteiligten Musiker. Die Besetzung kann je Titel wechseln; die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
| Name | Instrument / Rolle |
|---|---|
| Dave Peverett | Gesang, Gitarre |
| Rod Price | Slide-Gitarre, Dobro |
| Tony Stevens | Begleitgesang, E-Bass |
| Roger Earl | Perkussion, Schlagzeug |
| Dave Edmunds | Gitarre |







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