Arthur Rubinstein/Fritz Reiner – Brahms: Piano Concerto No. 1 in D Minor, Op. 15

82,00 € inkl. MwSt.

Mastering Engineer
The Mastering Lab
Geschwindigkeit
45 RPM
2 LPs
Quelle
Originale Masterbänder
Gewicht
180 Gramm
Presswerk
Quality Record Pressings
Genre
Classical

Vorbestellbar

LabelAnalogue Productions (RCA Living Stereo)
KatalognummerAAPC 1831-45
GenreClassical
Anzahl Platten2

Was die Wäsche bringt

Auf Wunsch waschen wir deine Platte vor dem Versand in unserer Klaudio-Ultraschallmaschine und prüfen sie danach mit dem Auge. Nach meiner Erfahrung lohnt sich das auch bei neuen Platten: Beim Pressen können Rückstände bleiben, und eine saubere Rille schont deinen Tonabnehmer.

Dafür öffnen wir die Folie – die Platte kommt gewaschen in deinem Paket an. Ab 5 € pro Platte, je nach Album.

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Artikelnummer: AAPC 1831-45 Kategorien: , , , , ,

Chicago, erste Spielzeit

Am 17. April 1954 nahm Arthur Rubinstein mit Fritz Reiner und dem Chicago Symphony Orchestra Brahms’ erstes Klavierkonzert auf. Ort war die Orchestra Hall in Chicago. Reiner hatte die Leitung des Orchesters erst 1953 übernommen; die Aufnahme gehört damit in seine erste Spielzeit. Rubinstein war 67 Jahre alt und brachte eine lange Laufbahn als Solist mit.

Das Zusammentreffen verbindet zwei unterschiedliche Aufgaben: Der Pianist gestaltet seinen Part, während Reiner die große Orchesterbesetzung führt. Brahms’ d-Moll-Konzert legt dafür einen besonderen Rahmen fest. Das Klavier steht in einem Werk von sinfonischem Umfang, in dem das Orchester weit mehr zu tun hat, als lediglich die Solostimme zu begleiten.

Arthur Rubinstein · 1954 – Zeichnung zu Brahms: Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15
Arthur Rubinstein · 1954

Ein Konzert, das als Sonate begann

Die Entstehung führte durch mehrere Formen. 1854 arbeitete Brahms zunächst an einer Sonate für zwei Klaviere, dann an einem sinfonischen Entwurf. Erst danach nahm das Material die Gestalt eines Klavierkonzerts an. Vor allem der erste Satz bewahrt die Verbindung zu dieser Vorgeschichte. Ein ausgedehntes „Maestoso“ eröffnet das Werk, gefolgt von „Adagio“ und „Rondo. Allegro non troppo“.

Brahms spielte die Uraufführung 1859 in Hannover selbst. Für das Hören ist die lange Entstehungsgeschichte ein hilfreicher Gedanke: Achte darauf, wann das Klavier als Einzelstimme hervortritt und wann es Teil eines größeren Zusammenhangs wird. Die Rollen können sich innerhalb eines Satzes verändern. Auch die Orchesterpassagen gehören zur Argumentation des Werks; sie sind nicht bloß Pausen zwischen den Auftritten des Solisten.

Fritz Reiner · 1954 – Zeichnung zu Brahms: Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15
Fritz Reiner · 1954

Rubinstein und Reiner als Partner

Reiner hatte in Budapest unter anderem bei Béla Bartók Klavier studiert. Seine Laufbahn als Dirigent führte ihn über europäische und amerikanische Stationen nach Chicago. Rubinsteins Lebensgeschichte reicht noch weiter ins neunzehnte Jahrhundert zurück: Er wurde 1887 in Łódź geboren. In dieser Aufnahme begegnen sich daher zwei Musiker, deren Ausbildung in einer anderen Zeit begonnen hatte als die neue Stereo-Aufnahmetechnik der fünfziger Jahre.

Eine sinnvolle Hörperspektive ist die Übergabe zwischen Klavier und Orchester. Wann greift das Ensemble einen Gedanken auf, wann übernimmt der Solist eine bereits vorbereitete Bewegung? Im „Adagio“ kannst du dieselbe Frage unter anderen Bedingungen stellen als im großen ersten Satz. Das Finale fügt einen weiteren formalen Rahmen hinzu. So lässt sich die Aufnahme über musikalische Beziehungen erschließen, statt sie ausschließlich an einzelnen virtuosen Passagen des Klaviers festzumachen.

Vier Seiten — mit Wechsel im ersten Satz

AAPC 1831-45 ist die Stereoausgabe auf zwei 180-Gramm-LPs mit 45 RPM, gepresst bei Quality Record Pressings. Matthew Lutthans schnitt sie bei The Mastering Lab neu; Analogue Productions nennt das originale analoge Band als Quelle. Ein zweiteilig gefaltetes Einlegeblatt gehört dazu. Der erste Satz verteilt sich auf beide Seiten der ersten LP: Du musst innerhalb des Satzes die Platte umdrehen. „Adagio“ und „Rondo“ liegen auf der zweiten LP. Die historische Erstausgabe von 1954 war mono; hier geht es um die spätere Stereofassung.

Michael 45 lagert die Platten in Deutschland und verschickt sie aus Hilden, sodass Käufer ohne eigenen Import aus den USA und ohne Warten auf die Zollabfertigung bestellen können.

Mehr aus der Reihe: RCA Living Stereo Series

Künstlerseite: Alle Titel von Fritz Reiner

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Beteiligte Musiker

Dokumentierte Auswahl der beteiligten Musiker. Die Besetzung kann je Titel wechseln; die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Name Instrument / Rolle
Fritz Reiner Dirigat
Chicago Symphony Orchestra Orchester

Zusätzliche Informationen

Gewicht 0,7 kg

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Beteiligte Musiker

Dokumentierte Auswahl der beteiligten Musiker. Die Besetzung kann je Titel wechseln; die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

NameInstrument / Rolle
Fritz ReinerDirigat
Chicago Symphony OrchestraOrchester

LP 1 Side A
1. Concerto No. 1 in D Minor, Op. 15 – First Movement: Maestoso (Beginning)
LP 1 Side B
1. Concerto No. 1 in D Minor, Op. 15 – First Movement: Maestoso (Conclusion)
LP 2 Side A
1. Concerto No. 1 in D Minor, Op. 15 – Second Movement: Adagio
LP 2 Side B
1. Concerto No. 1 in D Minor, Op. 15 – Third Movement: Rondo: Allegro Non Troppo