Duke Ellington and Coleman Hawkins – Duke Ellington Meets Coleman Hawkins

44,00 € inkl. MwSt.

Mastering Engineer
Sterling Sound
Geschwindigkeit
33⅓ RPM
Quelle
Originale Masterbänder
Gewicht
180 Gramm
Presswerk
Quality Record Pressings
Genre
Jazz

Ausverkauft

Artikelnummer: AIMP 79501 Kategorien: , , , ,

Schutz für diese Ausgabe

Gatefold · 1 LP

Das aufklappbare Cover lässt sich auf zwei Arten schützen:

Für die Platte: eine Innenhülle. Außenhüllen schützen das Cover; Innenhüllen schützen jeweils eine Schallplatte. Bereits passende Innenhüllen kannst du weiterverwenden.

Eine Begegnung auf Augenhöhe

Am 18. August 1962 nahm Duke Ellington mit Coleman Hawkins in Rudy Van Gelders Studio in Englewood Cliffs auf. Bob Thiele produzierte die Sitzung; Anfang 1963 erschien das Ergebnis bei Impulse! als Duke Ellington Meets Coleman Hawkins. Der Titel verspricht keine komplizierte Idee. Er nennt zwei Musiker und lässt ihre Begegnung zum Mittelpunkt werden. Gerade diese Schlichtheit ist angemessen: Hier treffen Persönlichkeiten zusammen, deren Namen eigene musikalische Welten bezeichnen, ohne dass einer von ihnen auf die Rolle eines bloßen Gastes im Ruhm des anderen reduziert werden müsste.

Ellington sitzt am Klavier, Hawkins spielt Tenorsaxofon. Um sie herum steht eine kleine, sorgfältig benennbare Besetzung: Johnny Hodges, Harry Carney, Lawrence Brown, Ray Nance, Aaron Bell und Sam Woodyard. Diese acht Musiker bilden keine vollständige Bigband, und das Album sollte auch nicht so beschrieben werden. Die kleinere Form verändert die Größenverhältnisse. Einzelne Stimmen können innerhalb eines überschaubaren Zusammenhangs hervortreten; zugleich bleibt genügend instrumentale Vielfalt, um unterschiedliche Farben nebeneinanderzustellen. Ellington ist dabei sowohl Pianist als auch der zentrale Komponist des Programms. Hawkins bringt seine eigene Stimme in diese von Ellingtons Repertoire geprägte Umgebung ein.

Für Musikliebhaber liegt der Reiz solcher Begegnungsalben oft in einer doppelten Erwartung: Man möchte die vertrauten Eigenheiten der Beteiligten wiedererkennen und zugleich erfahren, was sich in ihrer Nachbarschaft verändert. Diese Platte bietet dafür einen besonders klaren Rahmen. Acht Titel, eine Sitzung, eine kleine Gruppe mit prägnanten Instrumentalisten. Man muss daraus weder einen Generationenkonflikt noch einen Wettkampf der großen Namen machen. Die eigentliche Frage ist musikalischer: Wie tragen verschiedene Persönlichkeiten eine gemeinsame Form, und welche Beziehungen werden hörbar, wenn ein Tenorsaxofonist von Hawkins‘ Rang in diesem Ensemble mitspielt? Das Album lässt sich als Einladung verstehen, genau diesen Beziehungen Zeit zu geben.

Duke Ellington · Klavier · 1962 · historisch inspirierte Illustration
Duke Ellington · Klavier · 1962

Acht Stücke aus Ellingtons musikalischem Umfeld

„Limbo Jazz“ eröffnet das Programm, gefolgt von „Mood Indigo“, „Ray Charles‘ Place“ und „Wanderlust“. Schon diese erste Seite zeigt, dass eine Begegnung zweier prominenter Musiker nicht zwangsläufig auf ein neutrales Standardrepertoire ausweichen muss. Ellingtons kompositorische Handschrift und sein musikalisches Umfeld liefern den Zusammenhang. „Mood Indigo“ führt neben Ellington die Autorencredits Irving Mills und Barney Bigard; bei „Wanderlust“ ist Johnny Hodges als Mitautor genannt. Solche Angaben erinnern daran, dass das Repertoire selbst aus Beziehungen hervorgegangen ist. Die Zusammenarbeit beginnt also nicht erst dort, wo mehrere Instrumente gleichzeitig erklingen.

Die zweite Seite enthält „You Dirty Dog“, „Self Portrait of the Bean“, „The Jeep Is Jumpin’“ und „Ricitic“. Billy Strayhorn ist bei „Self Portrait of the Bean“ als Mitautor beteiligt, Johnny Hodges bei „The Jeep Is Jumpin’“. Für ein bewusstes Hören kann diese Werkliste ein hilfreicher Wegweiser sein: Die Stücke gehören zu einem gemeinsamen künstlerischen Umfeld, sind aber nicht einfach acht austauschbare Vorlagen für dieselbe Abfolge von Soli. Ihre Titel, Themen und Formen setzen unterschiedliche Ausgangspunkte. Die Platte gewinnt aus diesem Wechsel, während die Besetzung den Zusammenhang bewahrt.

Vier Titel pro Seite geben dem Album eine klare, gut überschaubare Gestalt. Das erleichtert es, nicht nur einzelne Lieblingsstücke herauszugreifen, sondern auf die Abfolge zu achten. Was verändert sich, wenn nach einem Titel ein anderer Charakter in den Vordergrund tritt? Wie bleibt die Gruppe trotz unterschiedlicher Themen als Ensemble erkennbar? Solche Fragen verlangen keine Behauptung über ein exakt festgelegtes Solo oder einen nicht belegten Instrumentenwechsel. Sie richten die Aufmerksamkeit auf das tatsächlich angebotene Programm. Für Sammler ist gerade diese Verbindung von bekannten Namen und konkreter Werkauswahl wertvoll: Man sammelt nicht nur eine Begegnung auf dem Cover, sondern eine bestimmte musikalische Folge.

Coleman Hawkins · Tenorsaxofon · 1962 · historisch inspirierte Illustration
Coleman Hawkins · Tenorsaxofon · 1962

Charaktere statt anonymer Orchesterfarben

Coleman Hawkins ist am Tenorsaxofon, Johnny Hodges am Altsaxofon beteiligt. Harry Carneys Credits nennen Baritonsaxofon und Bassklarinette. Lawrence Brown spielt Posaune; Ray Nance ist für Kornett und Violine aufgeführt. Diese Unterscheidungen sind wichtig. Ein Kornett ist nicht einfach eine beliebig austauschbare Trompetenbezeichnung, und eine Bassklarinette darf in einer Beschreibung nicht zum weiteren Saxofon werden. Ebenso bedeutet ein Mehrfachcredit nicht automatisch, dass beide Instrumente auf jedem Titel erklingen. Wo die Quellen keine sichere Einzelzuordnung bieten, bleibt die Liste eine Album-Besetzung. Sie benennt Menschen und Möglichkeiten, ohne ungesicherte Details hinzuzuerfinden.

Ellingtons Klavier, Aaron Bells Kontrabass und Sam Woodyards Schlagzeug bilden den rhythmischen und harmonischen Kern. Ihre Aufgaben sind miteinander verbunden, aber nicht identisch. Das Klavier kann sowohl kommentieren als auch den harmonischen Rahmen mitgestalten; Bass und Schlagzeug tragen die gemeinsame Zeit und reagieren auf die übrigen Stimmen. In einer kleinen Besetzung wie dieser verdient gerade das Verhältnis zwischen Vordergrund und Begleitung Aufmerksamkeit. Ein Musiker muss nicht fortwährend solistisch hervortreten, um für den Charakter eines Stücks entscheidend zu sein. Die Form entsteht auch aus Platz, Gewichtung und der Bereitschaft, eine andere Stimme hörbar werden zu lassen.

Der Aufnahmeort Englewood Cliffs und das genaue Datum verankern diese Begegnung in einer bestimmten Phase der Laufbahnen. Rudy Van Gelder ist für die Aufnahme verantwortlich, Bob Thiele für die Produktion. Diese Namen gehören zum historischen Rahmen, ohne die Arbeit der Musiker zu überdecken. Für das Hören bietet die Dokumentation eine nützliche Orientierung: Man weiß, welche Sitzung man vor sich hat und wer daran beteiligt war. Das eigentliche Interesse bleibt bei der kleinen Gemeinschaft im Studio. Hawkins und Ellington stehen im Titel; Hodges, Carney, Brown, Nance, Bell und Woodyard machen aus dieser angekündigten Begegnung ein Ensemble mit eigenem Gewicht.

Die 33⅓-Ausgabe der Acoustic Sounds Series

Diese Veröffentlichung trägt die Katalognummer AIMP 79501 und gehört zur Acoustic Sounds Series. Sie präsentiert das Album auf einer einzelnen Stereo-LP mit 33⅓ Umdrehungen. Ryan K. Smith schnitt das Master von den Originalbändern; die 180-Gramm-LP wird bei Quality Record Pressings hergestellt. Eine Stoughton-Tip-on-Klapphülle gehört zur Ausstattung. Damit ist die angebotene Ausgabe konkret beschrieben: Format, Schnittcredit, Presswerk und Hüllenkonstruktion lassen sich benennen, ohne sie mit der ursprünglichen Impulse!-Pressung oder anderen späteren Veröffentlichungen gleichzusetzen. Für eine gezielt aufgebaute Sammlung sind diese Unterschiede hilfreicher als ein pauschales Versprechen von Überlegenheit.

Die ursprüngliche Veröffentlichung und diese Neuauflage liegen zeitlich weit auseinander. Das musikalische Ereignis bleibt die Sitzung vom August 1962; die spätere Fertigung der LP ist ein eigener Schritt in seiner Überlieferung. Wer solche Daten sauber trennt, kann sowohl das historische Album als auch die konkrete Ausgabe ernst nehmen. Die Arbeit am Master und die Herstellung der Schallplatte sollen das vorhandene Programm zugänglich machen. Sie schreiben seine Besetzung nicht um und verwandeln ein kleines Ensemble nicht nachträglich in eine große Orchesteraufnahme. Gerade bei berühmten Namen lohnt es sich, die konkrete Platte vor allgemeinen Erwartungen zu schützen.

Mit vier Titeln auf jeder Seite bietet das 33⅓-Format einen zusammenhängenden Ablauf und einen einzigen Seitenwechsel. Das ist eine praktische Stärke dieser Präsentation, keine Behauptung, jede andere Drehzahl müsse musikalisch oder klanglich nachgeordnet sein. Du bestellst bei Michael 45 in Deutschland. Wir übernehmen den US-Import und versenden aus Hilden. Duke Ellington Meets Coleman Hawkins ist eine Platte für die Freude an individuellen Stimmen und an ihrem Zusammenspiel. Die prominenten Namen öffnen die Tür; dahinter wartet eine klar umrissene Sitzung, deren Repertoire und Mitspieler ebenso viel Aufmerksamkeit verdienen. Gerade wenn man Ellington und Hawkins bereits kennt, kann dieser Blick auf die gesamte Besetzung die Begegnung noch einmal neu interessant machen.

Beteiligte Musiker

Mitwirkende und dokumentierter Creditstand. Titelnummern beziehen sich auf die Tracklist.

  • Duke EllingtonPorträt: vorhandenes gesichertes PorträtKlavierMitwirkung: Album-Besetzung; Titelzuordnung offen
  • Coleman HawkinsPorträt: BestandsporträtTenorsaxofonMitwirkung: Album-Besetzung; Titelzuordnung offen
  • Johnny HodgesPorträt: vorhandenes gesichertes PorträtAltsaxofonMitwirkung: Album-Besetzung; Titelzuordnung offen
  • Harry CarneyPorträt: 1930sBaritonsaxofon, BassklarinetteMitwirkung: Album-Besetzung; Titelzuordnung offen
  • Lawrence BrownPorträt: um 1946, früheres PorträtPosauneMitwirkung: Album-Besetzung; Titelzuordnung offen
  • Ray NancePorträt: 1946Kornett, ViolineMitwirkung: Album-Besetzung; Titelzuordnung offen
  • Aaron BellKontrabassMitwirkung: Album-Besetzung; Titelzuordnung offen
  • Sam WoodyardPorträt: BestandsporträtSchlagzeugMitwirkung: Album-Besetzung; Titelzuordnung offen

Besetzung der Albumaufnahme. Mehrere Instrumente bei einem Musiker bedeuten nicht, dass jedes auf jedem Titel erklingt.

So hört Michael diese Ausgabe

Höreindruck · sinngemäß zusammengefasst

Michael lobt Druck, Dynamik und Stereobühne dieser Ausgabe. Im Vergleich mit der älteren 45-RPM-Ausgabe bevorzugt er ausdrücklich die neuere 33⅓-RPM-Ausgabe der Acoustic Sounds Series.

Michaels Videostelle ansehen · 2:28

🎧 Review video: Acoustic Sounds Series: Duke Ellington Meets Coleman Hawkins vs. Analogue Production 45 RPM Version

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Beteiligte Musiker

Mitwirkende und dokumentierter Creditstand. Titelnummern beziehen sich auf die Tracklist.

  • Duke EllingtonPorträt: vorhandenes gesichertes PorträtKlavierMitwirkung: Album-Besetzung; Titelzuordnung offen
  • Coleman HawkinsPorträt: BestandsporträtTenorsaxofonMitwirkung: Album-Besetzung; Titelzuordnung offen
  • Johnny HodgesPorträt: vorhandenes gesichertes PorträtAltsaxofonMitwirkung: Album-Besetzung; Titelzuordnung offen
  • Harry CarneyPorträt: 1930sBaritonsaxofon, BassklarinetteMitwirkung: Album-Besetzung; Titelzuordnung offen
  • Lawrence BrownPorträt: um 1946, früheres PorträtPosauneMitwirkung: Album-Besetzung; Titelzuordnung offen
  • Ray NancePorträt: 1946Kornett, ViolineMitwirkung: Album-Besetzung; Titelzuordnung offen
  • Aaron BellKontrabassMitwirkung: Album-Besetzung; Titelzuordnung offen
  • Sam WoodyardPorträt: BestandsporträtSchlagzeugMitwirkung: Album-Besetzung; Titelzuordnung offen

Besetzung der Albumaufnahme. Mehrere Instrumente bei einem Musiker bedeuten nicht, dass jedes auf jedem Titel erklingt.


Seite A

  • A1 · Limbo Jazz (5:20)
  • A2 · Mood Indigo (5:55)
  • A3 · Ray Charles‘ Place (4:04)
  • A4 · Wanderlust (4:57)

Seite B

  • B1 · You Dirty Dog (4:19)
  • B2 · Self Portrait (of the Bean) (3:50)
  • B3 · The Jeep Is Jumpin‘ (4:40)
  • B4 · The Ricitic (5:49)