Summer Breeze als Hybrid-Stereo-SACD aus der Acoustic-Sounds-40th-Reihe von Analogue Productions, vom Originalmasterband nach DSD gemastert. Alle zehn Titel laufen am Stück – von „Hummingbird“ bis „Yellow Dirt“.
Das Album beginnt jenseits des Hits
Manche Songs tragen eine ganze Stimmung schon im Titel, und „Summer Breeze“ ist einer davon. Doch dieses Album von Seals & Crofts ist weit mehr als ein verlängerter Radiomoment: Gemeinsamer Gesang, akustische Instrumente und wechselnde Klangfarben machen Musik, die dich sofort aufnimmt, ohne an eine einzige Stimmung gebunden zu sein.
Erschienen 1972, war es bereits das vierte Album von Jim Seals und Dash Crofts – der Durchbruch kam nicht aus dem Nichts. Die beiden hatten ihren eigenen Weg gefunden, zwei Stimmen und verschiedene Saiteninstrumente zusammenzubringen. Der Titelsong macht den Einstieg leicht; der größere Lohn liegt darin, zu bleiben und den weniger bekannten Wegen zu folgen.

Der Produzent spielt mit
Louie Shelton produzierte Summer Breeze und spielte auch Gitarre – er dirigierte nicht hinter der Regieraumscheibe, sondern war Teil der Musik. Seine Zusammenarbeit mit dem Duo ging mit weiteren erfolgreichen Aufnahmen weiter, und so gehört er zu ihrer Geschichte statt ins Kleingedruckte.
Die Instrumentierung reicht über den erwarteten Folk-Rock-Rahmen hinaus: Steel-Gitarre, Banjo, Tabla und Tambura stehen in den Angaben. Es geht nicht um ungewöhnliche Namen, sondern darum, wie ein anderer Anschlag oder neue Obertöne das vertraute Verhältnis von Stimme und Gitarre verändern – diese kleinen Farbwechsel bewahren das Album davor, bloße Sommerkulisse zu werden.

Gib „Hummingbird“ seinen Anfang
Das Album beginnt mit „Hummingbird“, nicht mit dem Titelhit – und die längere Albumfassung enthält einen Prolog, den die Single weglässt. Wer die Radiofassung kennt, erlebt hier einen neuen Blick: Die Musik hat Zeit anzukommen, bevor sich der vertraute Song entfaltet.
Der Kolibri verbindet sich auch mit der spirituellen Welt der Musiker: Beide gehörten dem Bahá’í-Glauben an. Man muss diese Überzeugungen nicht teilen, um zu hören, dass die Bilder und die Suche nach Verbindung mehr bedeuten als hübsche Naturbezüge – die freundliche Oberfläche des Albums ist nicht die Grenze seiner Bedeutung.
Mehr als ein Leben für einen Song
Die Isley Brothers und viel später Type O Negative nahmen verblüffend verschiedene Fassungen von „Summer Breeze“ auf – ein Beweis dafür, wie viel ein starker Song tragen kann. Wer danach zu Seals & Crofts zurückkehrt, hört die Entscheidungen des Originals umso deutlicher.
Folge einmal den Stimmen getrennt von den kleinen instrumentalen Antworten: Das Album lebt nicht von angehäufter Begleitung, sondern von den Beziehungen zwischen den Stimmen. Die Wärme bleibt – und das Handwerk dahinter wird hörbarer.
Die Hybrid-Stereo-SACD von Analogue Productions
CAPR 024 SA ist eine Hybrid-Stereo-SACD aus der Acoustic-Sounds-40th-Reihe von Analogue Productions. Laut Herausgeber wurde sie vom Originalmasterband nach DSD gemastert. Der Herausgeber verweist außerdem auf Platz 6 des Titelsongs in den Billboard Hot 100. Die SACD-Schicht spielst du auf einem SACD-fähigen Spieler ab, die CD-Schicht auf jedem gewöhnlichen CD-Spieler. Die Disc enthält die zehn Titel des Originalalbums.
Du bestellst bei Michael 45 in Deutschland. Wir organisieren den US-Import und versenden aus Hilden.
Mehr aus der Reihe: Acoustic Sounds 40th Anniversary Series
Auch in einer anderen Ausgabe: Summer Breeze
Weitere SACDs von Seals & Crofts: Diamond Girl
Kundenfrage: Analogue Productions in Europa kaufen
Beteiligte Musiker
Albumweite Musiker- und Arrangementcredits; nicht alle Beteiligten spielen auf jedem Titel.
- Jim SealsGesang, Gitarre, Fiddle, Saxofon
- Dash CroftsGesang, E-Piano, Gitarre, Mandoline
- Harvey BrooksE-Bass
- Larry KnechtelKlavier
- Jim GordonSchlagzeug
- Louis SheltonGitarre, Bass, Begleitgesang
- Red RhodesSteel-Gitarre
- John HartfordBanjo
- Milt HollandTambura, Tabla, Perkussion
- Robert LichtigBass, Flöte, Klarinette
- Joe OsbornBass
- Wilton FelderBass
- John Ford ColeyKlavier
- Michael LangKlavier
- Clarence McDonaldKlavier
- Michael OmartianKlavier
- Jim KeltnerSchlagzeug
- John GuerinSchlagzeug, Perkussion
- Russ KunkelSchlagzeug
- King ErrissonCongas
- Jim HornFlöte
- Dee HigginsBegleitgesang
- Donnie SheltonBegleitgesang
- Marty PaichStreicherarrangements













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