Dr. John – Dr. John’s Gumbo

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Mastering Engineer
Cohearent Audio
Geschwindigkeit
33⅓ RPM
Quelle
Originale Masterbänder
Gewicht
180 Gramm
Presswerk
Quality Record Pressings
Genre
R&B/Soul

Auf Bestellung

LabelAnalogue Productions
KatalognummerAAPP 093
GenreR&B/Soul
Anzahl Platten1

Was die Wäsche bringt

Auf Wunsch waschen wir deine Platte vor dem Versand in unserer Klaudio-Ultraschallmaschine und prüfen sie danach mit dem Auge. Nach meiner Erfahrung lohnt sich das auch bei neuen Platten: Beim Pressen können Rückstände bleiben, und eine saubere Rille schont deinen Tonabnehmer.

Dafür öffnen wir die Folie – die Platte kommt gewaschen in deinem Paket an. Ab 5 € pro Platte, je nach Album.

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Artikelnummer: AAPP 093 Kategorien: , , ,

Schutz für diese Ausgabe

Gatefold · 1 LP

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Für die Platte: eine Innenhülle. Außenhüllen schützen das Cover; Innenhüllen schützen jeweils eine Schallplatte. Bereits passende Innenhüllen kannst du weiterverwenden.

Eine Stadt erzählt ihre musikalische Geschichte

Dr. John’s Gumbo ist eine Liebeserklärung an New Orleans, ausgesprochen von einem Musiker, der diese Sprache von innen kannte. Das 1972 bei Atco veröffentlichte Album versammelt zwölf Titel aus dem musikalischen Gedächtnis seiner Heimatstadt. Mac Rebennack, bekannt als Dr. John, verbindet darin Klavier, Gesang und ein weit gespanntes Ensemble mit Songs, die zwischen Straßenfest, Rhythm & Blues, Blues und Rock ’n’ Roll zu Hause sind. Der Albumtitel ist gut gewählt: Wie beim namensgebenden Gericht entsteht der Zusammenhang aus Zutaten, die ihren eigenen Charakter behalten und gemeinsam etwas anderes ergeben als eine bloße Aufzählung.

In seiner Diskografie nimmt das fünfte Album einen besonderen Platz ein. Nach den eigenwilligen musikalischen Welten der frühen Dr.-John-Veröffentlichungen rückt hier ein Repertoire ins Zentrum, das auf ältere New-Orleans-Traditionen verweist. Namen wie Professor Longhair, Huey „Piano“ Smith und Earl King gehören zu diesem Zusammenhang. Die Platte lässt sich deshalb zugleich als eigenständiges Album und als Einladung zu einer weiterführenden Entdeckungsreise verstehen. Wer einzelne Stücke bereits aus anderen Interpretationen kennt, kann verfolgen, welche Verbindungen Dr. John zwischen ihnen herstellt und wie seine eigene Persönlichkeit innerhalb dieses überlieferten Materials sichtbar wird.

Die Idee einer musikalischen Heimat sollte dabei nicht mit einer einzigen Stilform verwechselt werden. New Orleans besitzt viele musikalische Geschichten, die einander berühren. Eine Klavierfigur, ein Gesangsrefrain und eine Bläserantwort können unterschiedliche Herkunftslinien tragen und dennoch selbstverständlich zusammenwirken. Gerade deshalb lohnt sich bei diesem Album die Aufmerksamkeit für die kleinen Übergänge: Wie wird ein Refrain vorbereitet, welche Aufgabe übernimmt das Klavier zwischen zwei Gesangszeilen, und wie verändert eine antwortende Stimme den Charakter eines Songs? Solche Fragen führen näher an die Musik als ein pauschales Versprechen von „Southern Feeling“.

Dr. John · Klavier · Illustration zum Album von 1972 · historisch inspirierte Illustration
Dr. John · Klavier · Illustration zum Album von 1972

Dr. John und die Menschen hinter dem Gumbo

Die Produktion wird Harold Battiste und Jerry Wexler zugeschrieben; Battiste und Dr. John sind auch für die Arrangements genannt. Im Zentrum steht Dr. Johns Verbindung von Stimme und Klavier. Seine Credits reichen darüber hinaus zu Kornett und, bei „Let the Good Times Roll“, Gitarre. Für diesen Titel wird Ronnie Barron am Klavier geführt, der außerdem Orgel, E-Piano und Begleitgesang beisteuert. Schon diese Rollenverteilung zeigt, dass die Platte aus einer beweglichen Zusammenarbeit entsteht. Ein Musiker kann von der vertrauten Hauptrolle abweichen, wenn der jeweilige Song eine andere Konstellation verlangt.

Zur Bläserbesetzung gehören unter anderem Lee Allen am Tenorsaxofon, Melvin Lastie an Trompete und Kornett sowie John Ewing an der Posaune. Battiste, Moe Bechamin, Sidney George und Dave Lastie ergänzen die Saxofoncredits; für Battiste ist außerdem Klarinette in „Somebody Changed the Lock“ dokumentiert. Die unterschiedlichen Instrumente verdienen ihre eigenen Namen. Ein Kornett ist keine beiläufige Schreibvariante der Trompete, und ein Tenorsaxofon lässt sich nicht beliebig durch ein anderes Saxofon ersetzen. Für das Verständnis der Arrangements hilft es, diese Farben als konkrete Beiträge eines Ensembles wahrzunehmen.

Alvin Robinson und Ken Klimak stehen für Gitarren, Jimmy Calhoun für den Bass, Freddie Staehle für Schlagzeug und Perkussion. Richard „Didimus“ Washington ergänzt die Perkussion. Auch die Stimmen sind ein wesentlicher Teil dieser Gemeinschaft: Shirley Goodman, Tami Lynn, Robbie Montgomery und Jessica Smith gehören zu den dokumentierten Begleitsängerinnen, neben weiteren vokalen Beiträgen aus der Band. Die vollständigen Albumcredits stehen im Musikerblock. Wo keine sichere Titelzuordnung vorliegt, bleibt die Angabe auf Albumebene. Niemand wird allein aufgrund eines Namens auf der Hülle automatisch jedem einzelnen Stück zugeordnet.

Das macht den Blick auf diese Platte besonders ergiebig. Die Begleitung ist kein anonymer Rahmen um einen berühmten Sänger. Sie eröffnet vielmehr die Möglichkeit, auf musikalische Beziehungen zu achten: auf den Wechsel zwischen Hauptstimme und Antwort, zwischen rhythmischer Grundlage und melodischem Einwurf, zwischen gemeinsamem Verlauf und einem kurzen individuellen Akzent. Die neue Illustration zeigt Dr. John am Klavier; die zweite Vignette greift Klavier und Trompete als Bestandteile dieser musikalischen Welt auf, ohne eine bestimmte Studiosituation nachzustellen.

Klavier und Trompete · freie New-Orleans-Vignette · historisch inspirierte Illustration
Klavier und Trompete · freie New-Orleans-Vignette

Zwölf Titel, viele Wege nach New Orleans

Mit „Iko Iko“ steht am Anfang ein Song, dessen Geschichte eng mit New Orleans verbunden ist. Danach folgen „Blow Wind Blow“ und „Big Chief“. Bereits diese ersten Stationen machen deutlich, dass das Album seine Wirkung aus der Nachbarschaft verschiedener Stücke bezieht. Für das Hören bietet sich an, nicht nur die Melodien wiederzuerkennen, sondern ihre jeweilige Organisation zu verfolgen: Wo trägt eine wiederkehrende Figur das Stück, wo schafft eine Stimme die Verbindung, und wo wird das Zusammenspiel selbst zum eigentlichen Ereignis?

„Somebody Changed the Lock“, Dr. Johns eigener Beitrag unter seinem bürgerlichen Namen Mac Rebennack, steht neben „Mess Around“ und „Let the Good Times Roll“. Letzteres ist hier das mit Earl King verbundene Stück, nicht irgendein anderer Song mit demselben geläufigen Titel. Diese Unterscheidung ist für eine Sammlung wichtig, in der verschiedene Blues- und R&B-Traditionen aufeinandertreffen. Gleiche oder ähnliche Titel sagen noch nichts über identische Kompositionen aus. Die konkrete Folge dieser Platte bleibt deshalb der Ausgangspunkt, nicht eine aus anderen Alben zusammengestellte Playlist.

Die zweite Seite führt über „Junko Partner“ und „Stack-A-Lee“ zu „Tipitina“, das auf Henry Roeland Byrd, Professor Longhair, verweist. „Those Lonely Lonely Nights“ setzt einen weiteren Akzent, bevor das „Huey Smith Medley“ drei Stücke zusammenführt: „High Blood Pressure“, „Don’t You Just Know It“ und „Well I’ll Be John Brown“. Es handelt sich um einen gemeinsamen LP-Titel mit mehreren Teilen. Den Abschluss bildet „Little Liza Jane“. Die Reihenfolge gibt der Seite einen eigenen Bogen und bewahrt zugleich den Charakter einzelner musikalischer Erinnerungen.

Bei einem solchen Repertoire sind historische Autorencredits nicht immer widerspruchsfrei. Besonders „Big Chief“, „Junko Partner“ und „Little Liza Jane“ begegnen in Quellen mit unterschiedlichen Angaben. Die Faktenakte hält diese Unterschiede fest. Für den musikalischen Zugang ist entscheidend, dass Dr. John hier ein lebendiges Repertoire zusammenführt; für die diskografische Genauigkeit gehört dazu, eine konkrete Pressungsangabe nicht ohne Prüfung zur endgültigen Werkgeschichte zu erklären.

Kevin Gray, Originalbänder und eine LP mit 33⅓

Diese Analogue-Productions-Ausgabe AAPP 093 bringt das Album auf eine Stereo-LP mit 33⅓ Umdrehungen. Der Herausgeber nennt Kevin Gray bei Cohearent Audio, die originalen Analogbänder als Quelle und Quality Record Pressings als Presswerk. Zur Ausstattung gehört ein Tip-on-Klappcover. Bei der Gewichtsangabe unterscheiden sich dokumentierte Fassungen: Die ursprüngliche Pressungsbeschreibung und Shopzuordnung nennen 200 Gramm, der aktuelle Herausgebertext 180 Gramm. Daraus lässt sich ohne Prüfung des konkreten Exemplars keine einheitliche Gewichtsangabe für jede Auflage ableiten.

Das Ein-LP-Format erhält die zwei Seiten als zusammenhängende Programmabschnitte. Gerade bei einem Album mit vielen kurzen, unterschiedlich charakterisierten Songs kann das reizvoll sein: Die Verbindungen bleiben im Fluss, und der Seitenwechsel markiert eine klare Zäsur. Eine höhere Drehzahl ist nicht die einzige sinnvolle Art, ein Album auf Vinyl zu präsentieren. Hier stehen der dokumentierte Schnitt, die Quelle und die erhaltene Albumfolge im Mittelpunkt; das Gewicht allein wäre ohnehin kein verlässlicher Maßstab für die musikalische Qualität.

Dr. John’s Gumbo bietet Musikliebhabern eine persönliche Begegnung mit einem reichen Repertoire und Sammlern eine klar identifizierte Neuauflage eines wichtigen Dr.-John-Albums. Du bestellst bei Michael 45 in Deutschland. Wir übernehmen den US-Import und versenden aus Hilden. Hinter den zwölf Titeln wartet mehr als eine Reihe vertrauter Namen: eine musikalische Stadtgeschichte, die durch einen eigenständigen Sänger, Pianisten und seine Mitstreiter neu zusammenfindet.

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Beteiligte Musiker

Mitwirkende und dokumentierter Creditstand. Titelnummern beziehen sich auf die Tracklist.

  • Mac Rebennack (Dr. John)vorhandenes Porträt der 1970er-JahreGesang, Klavier, Kornett; Gitarre A6Mitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung
  • Lee AllenTenorsaxofonMitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung
  • Ronnie BarronOrgel, E-Piano, Begleitgesang; Klavier A6Mitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung
  • Harold BattisteSaxofon, Arrangements; Klarinette A4Mitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung
  • Moe BechaminSaxofon, BegleitgesangMitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung
  • Sidney GeorgeSaxofon; Mundharmonika A6Mitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung
  • Dave LastieSaxofonMitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung
  • Melvin LastieTrompete, KornettMitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung
  • John EwingPosauneMitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung
  • Alvin RobinsonGitarre, BegleitgesangMitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung
  • Ken KlimakGitarreMitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung
  • Jimmy CalhounBassMitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung
  • Freddie StaehleSchlagzeug, PerkussionMitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung
  • Richard “Didimus” WashingtonPerkussionMitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung
  • Shirley GoodmanBegleitgesangMitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung
  • Tami LynnBegleitgesangMitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung
  • Robbie MontgomeryBegleitgesangMitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung
  • Jessica SmithBegleitgesangMitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung

Originalalbum mit zwölf Titeln; B5 ist das dreiteilige Huey Smith Medley. Erweiterte Albumcredits aus der ergänzenden Diskografie, nur ausdrücklich genannte Titelzuordnungen. Produktion Harold Battiste/Jerry Wexler; keine exakten Sessiontage belegt. Historische Autorenangaben zu Big Chief, Junko Partner und Little Liza Jane unterscheiden sich zwischen Quellen.

Zusätzliche Informationen

Gewicht 0,7 kg

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Beteiligte Musiker

Mitwirkende und dokumentierter Creditstand. Titelnummern beziehen sich auf die Tracklist.

  • Mac Rebennack (Dr. John)vorhandenes Porträt der 1970er-JahreGesang, Klavier, Kornett; Gitarre A6Mitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung
  • Lee AllenTenorsaxofonMitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung
  • Ronnie BarronOrgel, E-Piano, Begleitgesang; Klavier A6Mitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung
  • Harold BattisteSaxofon, Arrangements; Klarinette A4Mitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung
  • Moe BechaminSaxofon, BegleitgesangMitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung
  • Sidney GeorgeSaxofon; Mundharmonika A6Mitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung
  • Dave LastieSaxofonMitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung
  • Melvin LastieTrompete, KornettMitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung
  • John EwingPosauneMitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung
  • Alvin RobinsonGitarre, BegleitgesangMitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung
  • Ken KlimakGitarreMitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung
  • Jimmy CalhounBassMitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung
  • Freddie StaehleSchlagzeug, PerkussionMitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung
  • Richard “Didimus” WashingtonPerkussionMitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung
  • Shirley GoodmanBegleitgesangMitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung
  • Tami LynnBegleitgesangMitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung
  • Robbie MontgomeryBegleitgesangMitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung
  • Jessica SmithBegleitgesangMitwirkung: Albumcredits; keine vollständige Titelzuordnung

Originalalbum mit zwölf Titeln; B5 ist das dreiteilige Huey Smith Medley. Erweiterte Albumcredits aus der ergänzenden Diskografie, nur ausdrücklich genannte Titelzuordnungen. Produktion Harold Battiste/Jerry Wexler; keine exakten Sessiontage belegt. Historische Autorenangaben zu Big Chief, Junko Partner und Little Liza Jane unterscheiden sich zwischen Quellen.


Seite A

  • A1 · Iko Iko (4:08)
  • A2 · Blow Wind Blow (3:17)
  • A3 · Big Chief (3:25)
  • A4 · Somebody Changed The Lock (2:42)
  • A5 · Mess Around (3:09)
  • A6 · Let The Good Times Roll (3:56)

Seite B

  • B1 · Junko Partner (4:27)
  • B2 · Stack-A-Lee (3:28)
  • B3 · Tipitina (2:04)
  • B4 · Those Lonely Lonely Nights (2:30)
  • B5 · Huey Smith Medley (3:17)
  • B6 · Little Liza Jane (2:59)