Charles Munch – A Stereo Spectacular: Saint-Saens Symphony No.3

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Mastering Engineer
Sterling Sound
Geschwindigkeit
33⅓ RPM
Quelle
Originale Masterbänder
Gewicht
200 Gramm
Presswerk
Quality Record Pressings
Genre
Classical

Auf Bestellung

LabelAnalogue Productions
KatalognummerAAPC 2341
GenreClassical
Anzahl Platten1

Was die Wäsche bringt

Auf Wunsch waschen wir deine Platte vor dem Versand in unserer Klaudio-Ultraschallmaschine und prüfen sie danach mit dem Auge. Nach meiner Erfahrung lohnt sich das auch bei neuen Platten: Beim Pressen können Rückstände bleiben, und eine saubere Rille schont deinen Tonabnehmer.

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Artikelnummer: AAPC 2341 Kategorien: , , ,

Ein Orchesterwerk mit einem außergewöhnlichen Atem

Eine Orgel verändert die Vorstellung davon, was ein Orchester leisten kann. Sie setzt keinen einzelnen Ton neben die anderen, sondern öffnet einen Raum unter und hinter ihnen. Camille Saint-Saëns nutzt diese Möglichkeit in seiner Sinfonie Nr. 3 c-Moll, op. 78 mit besonderer Geduld: Die Wirkung des großen Instruments entsteht aus dem Zusammenhang. Charles Munch und das Boston Symphony Orchestra stehen hier vor einer Aufgabe, die weit über das berühmte Schlussbild hinausgeht. Sie müssen die nervöse Bewegung, die Ruhe und die Entladung als einen einzigen musikalischen Weg erfahrbar machen.

Die Aufnahme erschien 1959 bei RCA Victor Red Seal unter der Nummer LSC-2341. Ihr Titel A Stereo Spectacular gehört zu einer Zeit, in der Stereo die räumliche Vorstellung von Schallplatten neu ordnete. Doch diese Musik liefert mehr als eine Vorführung linker und rechter Lautsprecher. Schon die Verbindung aus Streichern, Bläsern, Orgel und Klavier stellt Fragen nach Gewicht und Entfernung: Was führt gerade, was trägt im Hintergrund, und wann verwandelt eine zusätzliche Farbe das Ganze? Die Partitur bietet dafür eine außergewöhnlich reiche Ausgangslage.

Der Beiname Orgelsinfonie kann zunächst in eine falsche Richtung führen. Dies ist kein Orgelkonzert mit Orchesterbegleitung. Das große Tasteninstrument bleibt Teil einer sinfonischen Architektur, deren Spannung auch dort weiterlebt, wo es schweigt. Gerade die Wechsel zwischen Anwesenheit und Abwesenheit geben seinem Einsatz Bedeutung. Wer wegen der monumentalen Passagen kommt, findet deshalb ebenso viel Anlass, sich auf die leiseren Übergänge und das lange Vorbereiten einer Rückkehr einzulassen.

Munch, Boston und RCA Living Stereo bilden auf dieser Platte eine klar umrissene historische Konstellation. Das Werk verlangt Klangfülle und eine erkennbare Richtung zugleich. Für eine Schallplattensammlung ist das eine reizvolle Verbindung: ein großes französisches Orchesterwerk, eine amerikanische Orchestertradition und eine Aufnahme, deren musikalischer Aufbau den technischen Reiz erst mit Inhalt füllt.

Charles Munch · freie Illustration nach einer Vorlage von 1959 · historisch inspirierte Illustration
Charles Munch · freie Illustration nach einer Vorlage von 1959

Orgel, Orchester und zwei Pianisten

Am Pult steht Charles Munch, an der Orgel Berj Zamkochian. Zwei weitere Namen verdienen ausdrücklich Platz: Bernard Zighera und Leo Litwin übernehmen die Klavierpartien. Das vierhändige Spiel gehört zu den besonderen Farben der Partitur. Ein Klavier kann mit seinem kurzen, klar umrissenen Anschlag eine ganz andere Art von Helligkeit erzeugen als eine gehaltene Orgelstimme. Saint-Saëns stellt damit innerhalb desselben Werkes sehr unterschiedliche Formen von Tastenklang nebeneinander.

Die Besetzung erklärt, warum es sich lohnt, beim Hören nicht ausschließlich auf die tiefsten Register zu warten. Streicher können eine Bewegung weitertragen, während Bläser eine andere Richtung markieren. Klavierfiguren setzen Lichtpunkte; die Orgel kann den harmonischen Boden verändern, ohne ständig als Solistin hervorzutreten. In einer solchen Anlage bedeutet Größe mehr als Lautstärke. Sie entsteht auch daraus, wie viele Schichten gleichzeitig verständlich bleiben und wie selbstverständlich eine neue Klangfarbe aus dem bisherigen Verlauf hervorgeht.

Das Boston Symphony Orchestra ist dabei der eigentliche Zusammenhang zwischen den Sonderinstrumenten. Die Namen der Organisten- und Klavierbesetzung machen aus dem Orchester keine Gruppe voneinander unabhängiger Solisten. Vielmehr lassen sie erkennen, wie gezielt diese Sinfonie ihre Kräfte erweitert. Munch muss den Puls ebenso zusammenhalten wie die langen Linien. Ein Übergang kann wichtiger werden als der darauf folgende Höhepunkt, weil er bestimmt, ob dieser als Überraschung oder als notwendige Ankunft wirkt.

Aufgenommen wurde in der Boston Symphony Hall. Richard Mohr verantwortete die Produktion, Lewis Layton die Tontechnik. Diese Angaben verankern die Platte in der RCA-Aufnahmearbeit jener Zeit. Sie erinnern außerdem daran, dass eine große Orchesteraufnahme immer zwei Perspektiven verbindet: die musikalische Balance im Saal und die Entscheidung, wie diese Balance für die Schallplatte festgehalten wird. Der besondere Instrumentenapparat macht dieses Zusammenspiel hier unmittelbar interessant.

Orgelpfeifen und Konzertflügel · freie Instrumentenvignette, keine Rekonstruktion der Symphony Hall · historisch inspirierte Illustration
Orgelpfeifen und Konzertflügel · freie Instrumentenvignette, keine Rekonstruktion der Symphony Hall

Der Weg zum großen Schluss

Saint-Saëns organisiert die Sinfonie in zwei großen Werkteilen, innerhalb derer sich sehr unterschiedliche Bewegungsformen entfalten. Ein langsamer Beginn und bewegtere Abschnitte, gesangliche Ruhe, scherzohafte Energie und das gewichtige Finale gehören zu einem zusammenhängenden Entwurf. Es hilft, die vertrauten Erwartungen an eine Sinfonie mitzunehmen, ohne jede Veränderung wie ein neues, abgeschlossenes Stück zu behandeln. Verwandlungen und Wiederbegegnungen geben dem Werk seine innere Verbindung.

Ein guter Zugang besteht darin, zunächst dem Verhältnis von kurzen Impulsen und langen Linien zu folgen. Wo die Musik nach vorn drängt, kann ein gehaltener Klang plötzlich eine größere Zeitspanne öffnen. Wo Ruhe eingekehrt ist, genügt eine neue rhythmische Figur, um die Perspektive wieder zu verändern. Die Orgel verstärkt solche Wechsel durch ihre Fähigkeit, einen Ton ohne den natürlichen Abfall eines Klavieranschlags fortzuführen. Die beiden Instrumente sind nicht austauschbar; gerade ihr unterschiedliches Verhalten ist musikalisch produktiv.

Auch das berühmte große Finale gewinnt, wenn man es nicht vom Vorangegangenen trennt. Sein Gewicht hängt daran, welche Spannung bis dahin aufgebaut wurde und welche Themen bereits im Gedächtnis sind. Der Glanz ist ein Ergebnis. Dadurch kann dieselbe Passage beim ersten Hören unmittelbar überwältigen und später als Teil einer sorgfältig vorbereiteten Form interessieren. Das ist eine der Eigenschaften, die ein solches Werk über den Status eines einzelnen Vorführstücks hinausheben.

Für das Hören zu Hause bietet die LP einen konzentrierten Rahmen. Statt eine spektakuläre Stelle herauszugreifen, lässt sich die ganze Entwicklung über beide Plattenseiten verfolgen. Dabei wandert die Aufmerksamkeit fast zwangsläufig: einmal zum Orchesterpuls, dann zur Orgel, zu einem Bläsereinsatz oder zu den flüchtigeren Klavierfarben. Die Aufnahme ist deshalb besonders interessant, wenn groß besetzte Musik nicht nur beeindrucken, sondern bei wiederholtem Hören weitere Beziehungen freigeben soll.

Die Analogue-Productions-Ausgabe mit 33⅓ Umdrehungen

Hier geht es um AAPC 2341, die einzelne Stereo-LP von Analogue Productions mit 33⅓ RPM. Der Herausgeber nennt 200-Gramm-Vinyl, das originale Masterband als Quelle und Ryan K. Smith bei Sterling Sound für das Mastering. Gary Salstrom wird für die Matrizenarbeit genannt; gepresst wurde bei Quality Record Pressings. Damit ist der Herstellungsweg dieser konkreten Ausgabe nachvollziehbar, vom historischen Band bis zur neuen Schallplatte.

Das Format ist für dieses Werk angenehm übersichtlich: eine LP, zwei Seiten, die vollständige Sinfonie. Die ebenfalls angebotenen anderen Ausgaben sind eigenständige Produkte. Besonders die Hybrid-SACD darf nicht einfach mit dieser LP gleichgesetzt werden, weil dort zusätzliche Werke zum Programm gehören. Wer die Orgelsinfonie in genau dieser RCA-Konstellation auf einer einzelnen Vinylplatte sucht, findet hier die entsprechend abgegrenzte Ausgabe.

Auch die historische Nummerierung der ersten Abonnementexemplare ist von der eigentlichen Musik zu unterscheiden. Sie beschreibt eine Teilmenge der damaligen Veröffentlichung und ist kein Versprechen, dass ein heute geliefertes Exemplar eine Nummer trägt. Entscheidend für diese Produktseite sind Werk, Interpreten, Drehzahl und der dokumentierte Neuschnitt. Das Plattengewicht allein ersetzt weder diese Angaben noch die musikalische Entscheidung für Munch und Boston.

Die Ausgabe verbindet den langen Atem einer klassischen LP-Seite mit einer Aufnahme, in der große Klangmassen und feinere orchestrale Funktionen zusammengehören. Gerade das macht sie zu einer sinnvollen Wahl für Hörer, die Living Stereo wegen der Musik sammeln und die Produktionsgeschichte mit Interesse verfolgen. Du bestellst bei Michael 45 in Deutschland. Wir organisieren den US-Import und versenden aus Hilden.

Kundenfrage: Analogue Productions in Europa kaufen

Beteiligte Musiker

Mitwirkende und dokumentierter Creditstand. Titelnummern beziehen sich auf die Tracklist.

  • Charles MunchPorträtvorlage: 1959DirigentMitwirkung: Gesamtes Werk
  • Boston Symphony OrchestraOrchesterMitwirkung: Gesamtes Werk
  • Berj ZamkochianPorträtvorlage: 1959OrgelMitwirkung: Orgelpartie des Werkes
  • Bernard ZigheraKlavierMitwirkung: Klavierpartie, einschließlich vierhändigem Spiel
  • Leo LitwinKlavierMitwirkung: Klavierpartie, einschließlich vierhändigem Spiel

Richard Mohr: Produktion; Lewis Layton: Ton; R. D. Darrell: Hülltext. Boston Symphony Hall; exaktes Aufnahmedatum hier nicht gesichert. Berj Zamkochian: Orgel; Bernard Zighera und Leo Litwin: die Klavierpartien einschließlich vierhändigem Spiel. Ryan K. Smith / Sterling Sound: Schnitt vom Originalmasterband; Gary Salstrom: Matrizen; QRP: Pressung. Die historischen 250 nummerierten Abonnementexemplare waren eine Teilauflage.

Auch als SACD: Saint-Saens: Symphony No. 3 – A Stereo Spectacular

Zusätzliche Informationen

Gewicht 0,8 kg

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Beteiligte Musiker

Mitwirkende und dokumentierter Creditstand. Titelnummern beziehen sich auf die Tracklist.

  • Charles MunchPorträtvorlage: 1959DirigentMitwirkung: Gesamtes Werk
  • Boston Symphony OrchestraOrchesterMitwirkung: Gesamtes Werk
  • Berj ZamkochianPorträtvorlage: 1959OrgelMitwirkung: Orgelpartie des Werkes
  • Bernard ZigheraKlavierMitwirkung: Klavierpartie, einschließlich vierhändigem Spiel
  • Leo LitwinKlavierMitwirkung: Klavierpartie, einschließlich vierhändigem Spiel

Richard Mohr: Produktion; Lewis Layton: Ton; R. D. Darrell: Hülltext. Boston Symphony Hall; exaktes Aufnahmedatum hier nicht gesichert. Berj Zamkochian: Orgel; Bernard Zighera und Leo Litwin: die Klavierpartien einschließlich vierhändigem Spiel. Ryan K. Smith / Sterling Sound: Schnitt vom Originalmasterband; Gary Salstrom: Matrizen; QRP: Pressung. Die historischen 250 nummerierten Abonnementexemplare waren eine Teilauflage.


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  • A/B · Camille Saint-Saëns: Sinfonie Nr. 3 c-Moll, op. 78 – beide Werkteile