The Jimi Hendrix Experience – Are You Experienced? (200 Gram Clarity Vinyl)

178,00 € inkl. MwSt.

Mastering Engineer
Geschwindigkeit
33⅓ RPM
Quelle
Originale Masterbänder
Gewicht
200 Gramm
Presswerk
Quality Record Pressings
Genre
Pop/Rock

Lieferbar

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LabelAnalogue Productions
KatalognummerAUHQR 0005
GenrePop/Rock
Anzahl Platten1

Was die Wäsche bringt

Auf Wunsch waschen wir deine Platte vor dem Versand in unserer Klaudio-Ultraschallmaschine und prüfen sie danach mit dem Auge. Nach meiner Erfahrung lohnt sich das auch bei neuen Platten: Beim Pressen können Rückstände bleiben, und eine saubere Rille schont deinen Tonabnehmer.

Dafür öffnen wir die Folie – die Platte kommt gewaschen in deinem Paket an. Ab 5 € pro Platte, je nach Album.

I am aware and agree, that the Record will be put out of the original shrink wrap (this will be included to the delivery).

Artikelnummer: AUHQR 0005 Kategorien: , , ,

Elf Titel, die 1967 eine neue Gitarrensprache vorstellten

Are You Experienced ist ein Debüt, auf dem bereits sehr verschiedene Möglichkeiten einer Band nebeneinanderstehen: ein knappes Lied, ein offenes Klangexperiment, eine Bluesverbindung, ein unverwechselbarer Gitarrenangriff. Die Jimi Hendrix Experience verband diese Möglichkeiten mit einer Besetzung, die auf dem Papier überschaubar wirkt. Jimi Hendrix sang und spielte Gitarre, Noel Redding übernahm den Bass, Mitch Mitchell das Schlagzeug. Was daraus entstand, lässt sich jedoch kaum als bloße Addition dreier Instrumente beschreiben. Die Musiker schufen Platz füreinander und nutzten zugleich das Studio, um diesen Raum über die unmittelbare Trioaufnahme hinaus zu verändern.

Diese UHQR enthält die amerikanische Stereo-Fassung mit elf Titeln. Das ist bei diesem Album eine wichtige Unterscheidung. Die britische Ausgabe erschien am 12. Mai 1967, die amerikanische am 23. August. Für den US-Markt wurden „Red House“, „Remember“ und „Can You See Me“ durch „Purple Haze“, „Hey Joe“ und „The Wind Cries Mary“ ersetzt. Wer das Album von einer anderen Ausgabe kennt, begegnet deshalb möglicherweise einer anderen Dramaturgie. Hier steht „Purple Haze“ am Anfang, während das Titelstück die zweite Seite beschließt.

Der Weg zu dieser Platte führte durch London. Chas Chandler, zuvor Bassist der Animals, wurde Hendrix’ Produzent und eine entscheidende Bezugsperson bei der Gründung der Experience. Noel Redding kam ursprünglich als Gitarrist und fand in der neuen Band seine Rolle am Bass. Mitch Mitchell brachte eine bewegliche, auf die Mitspieler reagierende Schlagzeugsprache ein. Die Aufnahmephase erstreckte sich von Oktober 1966 bis April 1967. Es war damit keine einzige magische Studiowoche, sondern eine Folge von Sitzungen, in denen sich Songs, Band und technische Möglichkeiten weiterentwickelten.

Gerade diese Entstehung macht das Debüt für wiederholtes Hören interessant. Man muss nicht bei jedem Durchgang nach dem berühmtesten Gitarrenton suchen. Ebenso lohnend ist die Frage, wie ein Lied seinen Charakter wechselt, wenn das Schlagzeug dichter spielt, der Bass eine Figur festhält oder Hendrix zwischen Stimme und Instrument einen kleinen Abstand öffnet. Die Platte bietet kurze, unmittelbar zugängliche Songs und Passagen, die Aufmerksamkeit und Neugier verlangen. Beides gehört von Anfang an zur Experience.

Jimi Hendrix · 1967 · historisch inspirierte Illustration
Jimi Hendrix · 1967

Drei Musiker und mehrere Londoner Studios

Die Sessions fanden in De Lane Lea, CBS und Olympic statt. Entsprechend gehören mehrere Toningenieure zur Geschichte: Dave Siddle, Mike Ross und Eddie Kramer arbeiteten an unterschiedlichen Aufnahmen. Kramer wird zu Recht eng mit Hendrix verbunden, doch die gesamte Entstehung dieses Debüts lässt sich nicht ihm allein zuschreiben. Chandler führte als Produzent durch das Projekt. Für das Verständnis der Platte ist diese Aufteilung hilfreich, weil ihr Klangbild aus mehreren Arbeitsphasen entstand und nicht aus einer einzigen, unveränderten Studiosituation.

Hendrix’ Gitarre ist dabei zugleich Begleitung, Gegenstimme und Mittelpunkt. In „The Wind Cries Mary“ lohnt es sich, auf die kleinen Antworten zwischen den gesungenen Zeilen zu achten. Bei „Purple Haze“ rückt eine andere Ausdruckswelt nach vorn. Roger Mayers Octavia-Effekt gehört zur technischen Geschichte des Solos: Die zusätzliche Oktavfarbe ist Teil einer Suche nach Klängen, die sich nicht auf den unverstärkten Ton einer Saite reduzieren lassen. Solche Mittel waren musikalische Entscheidungen. Sie sollten eine bestimmte Aussage möglich machen, nicht lediglich demonstrieren, dass ein neues Gerät vorhanden war.

Redding und Mitchell sind dafür unverzichtbar. Ein Bass kann Orientierung geben, gerade wenn die Gitarre den vertrauten Rahmen verlässt. Ein Schlagzeug kann diesen Rahmen stützen oder mit eigenen Akzenten in Bewegung bringen. Mitchells Spiel lädt dazu ein, Übergänge und Antworten zu verfolgen, statt nur einen gleichmäßig gezählten Takt zu erwarten. Reddings Beitrag sollte dabei nicht hinter der spektakuläreren Vordergrundstimme verschwinden. Die Experience erhält ihre Beweglichkeit auch daraus, dass Bass und Schlagzeug unterschiedliche Aufgaben übernehmen und nicht ständig dieselben Akzente verdoppeln.

Auf „Hey Joe“ kommen Begleitstimmen von The Breakaways hinzu. Damit ist die eigentliche Triobesetzung nicht die ganze Besetzung jedes Titels. Auch die Urheberschaft verdient Genauigkeit: „Hey Joe“ wird hier Billy Roberts zugeordnet, nicht pauschal als Traditional behandelt. Der Name einer bekannten Interpretation und der Name des Komponisten sind zwei verschiedene Dinge. Die Musiker- und Titelliste unter dem Text bewahrt diese Einzelheiten, ohne aus nicht gesicherten Mitgliederangaben der Gesangsgruppe erfundene Einzelcredits abzuleiten.

Noel Redding · 1967 · historisch inspirierte Illustration
Noel Redding · 1967

Zwischen Lied, Rhythmus und klanglicher Erkundung

Die erste Seite führt von „Purple Haze“ über „Manic Depression“ und „Hey Joe“ zu „Love Or Confusion“, „May This Be Love“ und „I Don’t Live Today“. Schon diese sechs Titel verhindern, dass das Album auf eine einzige Form von Lautstärke oder Energie festgelegt wird. „Manic Depression“ bietet mit seiner Dreierbewegung einen anderen rhythmischen Ausgangspunkt als ein geradliniger Rocksong. „May This Be Love“ lenkt die Aufmerksamkeit auf eine andere Art von Atmosphäre und Gitarrenbegleitung. Der Reiz liegt auch darin, wie selbstverständlich diese Gegensätze innerhalb derselben Band erscheinen.

Die zweite Seite beginnt mit „The Wind Cries Mary“ und führt über „Fire“ zu „Third Stone From The Sun“, „Foxey Lady“ und „Are You Experienced?“. „Fire“ lässt sich besonders gut als Zusammenspiel der drei Musiker verfolgen: Wo setzt die Gitarre ein, was hält der Bass zusammen, wie reagiert das Schlagzeug? „Third Stone From The Sun“ öffnet einen anderen Maßstab. Hier zählt nicht allein der Weg von Strophe zu Refrain, sondern die Entwicklung einer Klangwelt. Das Titelstück am Schluss erweitert diese Perspektive noch einmal und lässt das Album in einer anderen Stimmung zurück, als sein Anfang vermuten könnte.

Die Faszination dieser Aufnahme muss deshalb nicht von einer Rangliste der Gitarrentechnik abhängen. Man kann sie als Sammlung prägnanter Songs hören und bei einem weiteren Durchgang gezielt auf die Studiogestaltung achten. Stimme, Instrument und Effekt stehen nicht immer sauber getrennt nebeneinander. Gerade ihre Übergänge gehören zum Ausdruck. Dabei bleibt Hendrix als Sänger wichtig: Seine Art, eine Zeile zu setzen, bestimmt mit, wann die Gitarre antworten kann und wann ein Instrumentalabschnitt eine neue Richtung einschlägt.

Auch die amerikanische Verpackung gehört zu dieser Geschichte. Karl Ferris’ bekannte Gestaltung des US-Coverfotos unterscheidet sich von der britischen Erstveröffentlichung und prägt die Erinnerung vieler Hörer an das Album. Eine Sammlerausgabe verbindet damit zwei historische Ebenen: die in London entstandenen Aufnahmen und die konkrete amerikanische Albumfassung. Diese UHQR bildet deren elfteilige Reihenfolge ab. Sie ist kein Versuch, sämtliche Stücke aller ursprünglichen Landesausgaben oder spätere Bonustitel in einem einzigen Programm zusammenzuführen.

Eine UHQR mit dem Ablauf einer einzelnen LP

Die hier angebotene Analogue Productions UHQR AUHQR 0005 ist eine Stereo-LP mit 33⅓ Umdrehungen, gefertigt auf 200 Gramm Clarity Vinyl bei Quality Record Pressings. Das Mastering stammt von Bernie Grundman, nach Herausgeberangabe von den analogen Originalbändern. Die Veröffentlichung wurde auf 20.000 Exemplare limitiert. Diese Daten kennzeichnen die UHQR-Ausgabe von 2022; sie sollten nicht mit den Spezifikationen anderer Hendrix-Neuauflagen oder einer Mono-Fassung vermischt werden.

Die Entscheidung für 33⅓ erhält den vertrauten Ablauf mit zwei Plattenseiten. Das ist gerade bei einem Album mit so unterschiedlichen Stationen ein nachvollziehbarer Vorteil: Die sechs Titel der ersten Seite können in ihrem Zusammenhang laufen, ebenso die fünf der zweiten. Nur ein Seitenwechsel trennt die beiden Bögen. Eine 33er ist deshalb nicht bloß die kleinere Alternative zu einem auf vier Seiten verteilten Album. Sie bietet eine andere, im Alltag oft angenehm zusammenhängende Form des Hörens. Die tatsächliche Wiedergabequalität hängt weiterhin vom konkreten Schnitt, der Pressung und der Anlage ab.

Die UHQR-Präsentation umfasst eine aufwendige Box und begleitendes Material mit Texten von Dave Marsh, Brad Tolinski und John McDermott. Das Sammlerinteresse erschöpft sich damit nicht im Vinylgewicht. Es richtet sich auf die eindeutig bezeichnete US-Stereofassung, die Arbeit des Masteringingenieurs und den Zusammenhang von Musik und Dokumentation. Für die Wiedergabe ist ein üblicher Stereo-Plattenspieler mit korrekt eingestelltem Tonabnehmer vorgesehen; „UHQR“ bezeichnet hier die Edition, kein zusätzliches Abspielformat. Die elf Songs bleiben das Zentrum einer Ausgabe, die ihnen bewusst Raum und Aufmerksamkeit geben möchte.

Du bestellst bei Michael 45 in Deutschland. Wir organisieren den US-Import und versenden aus Hilden.

Auch als SACD: Are You Experienced?

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Künstlerseite: Alle Titel von Jimi Hendrix

Kundenfrage: UHQR sammeln: limitierte Ausgaben großer Alben

Beteiligte Musiker

Mitwirkende und dokumentierter Creditstand. Titelnummern beziehen sich auf die Tracklist.

  • Jimi HendrixE-Gitarre, GesangMitwirkung: Album-Besetzung
  • Noel ReddingE-Bass, BegleitgesangMitwirkung: Album-Besetzung
  • Mitch MitchellSchlagzeugMitwirkung: Album-Besetzung
  • The BreakawaysBegleitgesangMitwirkung: A3

Aufnahmen: Oktober 1966 bis April 1967, De Lane Lea, CBS und Olympic, London. Produktion: Chas Chandler. Ton: Dave Siddle, Mike Ross und Eddie Kramer an unterschiedlichen Sessions. Hey Joe: Komposition Billy Roberts. US-Stereoalbum mit elf Titeln. UHQR-Mastering: Bernie Grundman; Pressung: Quality Record Pressings.

So hört Michael diese Ausgabe

Höreindruck · sinngemäß zusammengefasst

Gegenüber der regulären George-Marino-Ausgabe hört Michael bei der Bernie-Grundman-UHQR mehr Klarheit, Instrumententrennung und Bühnentiefe. Er betont, dass beide Ausgaben sehr gut klingen: Seine Einordnung liegt ungefähr bei neun gegenüber zehn Punkten, nicht bei einem schlechten und einem guten Exemplar.

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🎧 Review video: The 10 Best Audiophile Reissues Of 2022!

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Zusätzliche Informationen

Gewicht 2,2 kg

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Beteiligte Musiker

Mitwirkende und dokumentierter Creditstand. Titelnummern beziehen sich auf die Tracklist.

  • Jimi HendrixE-Gitarre, GesangMitwirkung: Album-Besetzung
  • Noel ReddingE-Bass, BegleitgesangMitwirkung: Album-Besetzung
  • Mitch MitchellSchlagzeugMitwirkung: Album-Besetzung
  • The BreakawaysBegleitgesangMitwirkung: A3

Aufnahmen: Oktober 1966 bis April 1967, De Lane Lea, CBS und Olympic, London. Produktion: Chas Chandler. Ton: Dave Siddle, Mike Ross und Eddie Kramer an unterschiedlichen Sessions. Hey Joe: Komposition Billy Roberts. US-Stereoalbum mit elf Titeln. UHQR-Mastering: Bernie Grundman; Pressung: Quality Record Pressings.


Seite A

  • A1 · Purple Haze
  • A2 · Manic Depression
  • A3 · Hey Joe
  • A4 · Love Or Confusion
  • A5 · May This Be Love
  • A6 · I Don’t Live Today

Seite B

  • B1 · The Wind Cries Mary
  • B2 · Fire
  • B3 · 3rd Stone From The Sun
  • B4 · Foxey Lady
  • B5 · Are You Experienced?