Rickie Lee Jones nähert sich It’s Like This als Interpretin mit dem Instinkt einer Songwriterin für verborgene Blickwinkel. Das Repertoire reicht von Steely Dan und Marvin Gaye bis zu Broadway, Jazzstandards und den Beatles, doch das Album wirkt nie wie eine zufällige Sammlung. Jones lässt die Songs in ihrer eigenen Welt aufeinandertreffen: dialogisches Timing, plötzliche Funken von Humor und eine Stimme, die eine vertraute Zeile in einen privaten Gedanken verwandeln kann.
„Show Biz Kids“ wird seines ursprünglichen Studioglanzes entkleidet und rund um die kühle Verachtung des Textes neu gestaltet, während „For No One“ zu einer intimen Schilderung von Trennung wird. Der lange Melodiebogen von „The Low Spark of High Heeled Boys“ gibt Jones Raum, zwischen Erzählung und Träumerei zu treiben. Sie kann auch einen älteren Standard bewohnen, ohne ihn als zeittypische Dekoration zu behandeln. In „I Can’t Get Started“ sind die Pausen ebenso wichtig wie die Noten, und „One Hand, One Heart“ schließt die Abfolge mit entwaffnender emotionaler Klarheit. Akustische Instrumente, zurückhaltende Rhythmusparts und gelegentliche Blech- oder Holzbläserfarben halten den Fokus auf Phrasierung und Bedeutung.
Diese Ausgabe: Ultra Tape – und was du zum Abspielen brauchst
Analogue Productions bringt diese Aufnahme in der Reihe Ultra Tape heraus: ein Viertelzoll-Band mit 15 ips und IEC-Entzerrung, in Zweispur-Stereo (Halbspur). Jede Kopie entsteht in Echtzeit von einer Kopie des analogen Originalmasterbands, überspielt auf einer ATR-modifizierten Ampex-Maschine mit Flux-Magnetköpfen, geliefert in einem eigenen Schuber.
Zum Abspielen brauchst du eine Bandmaschine, die 15 ips läuft und zwei Spuren liest. Das Format lässt die Schritte weg, die eine Schallplatte zwischen Masterband und Rille nimmt – genau deshalb greifen Sammler danach.
Kundenfrage: Analogue Productions in Europa kaufen







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