Tommy als Hybrid-Stereo-SACD von Analogue Productions: das Konzeptalbum von The Who aus dem Jahr 1969, direkt von analogen Originalquellen nach DSD gemastert. Alle 24 Titel laufen als durchgehende Folge – von der „Overture“ bis „We’re Not Gonna Take It“.
Eine Geschichte, die aus einer Band wächst
Bei Tommy lohnt es sich, lange vor „Pinball Wizard“ einzusteigen. Die „Overture“ stellt musikalische Ideen vor, die wiederkehren, während kurze Überleitungsszenen und längere Instrumentalpassagen einzelne Songs zu einem durchgehenden Erlebnis verbinden. Eine Phrase, die zunächst beiläufig wirkt, kann bei ihrer Rückkehr großes Gewicht bekommen – und wenn das Album am Stück läuft, kannst du jeder dieser Rückkehren folgen.
Die Geschichte eines Jungen, der von seiner Umwelt abgeschnitten ist und zum Brennpunkt der Wünsche anderer wird, ist weit mehr als ein Vorwand für große Refrains. Nähe, Abhängigkeit und die Sehnsucht nach Befreiung stehen neben grotesken, verstörenden Episoden – die Musik darf schön sein, ohne die Geschichte bequem zu machen. Wer Tommy vor allem von triumphalen Konzertmomenten kennt, findet im Studioalbum etwas Zerbrechlicheres und Packenderes.

London, 1968/69
Größtenteils zwischen September 1968 und März 1969 in den Londoner IBC Studios aufgenommen, wurde Tommy von Kit Lambert produziert und erschien in Großbritannien am 23. Mai 1969. Dies ist die originale Studioaufnahme, nicht der spätere Filmsoundtrack mit Gastmusikern: Hier wächst die Geschichte aus dem eigenen Klang und den Beziehungen von The Who.
Die Autorenangaben zeigen diese Zusammenarbeit wunderbar. Neben Pete Townshends zentralem Beitrag stehen John Entwistles „Cousin Kevin“ und „Fiddle About“, Keith Moons „Tommy’s Holiday Camp“ und Sonny Boy Williamsons „Eyesight to the Blind“ – einige der kürzesten, seltsamsten Szenen bewahren das Album davor, in einer einzigen feierlichen Stimmung zu verharren.

Ein genaues Studiodatum in der großen Geschichte
„Pinball Wizard“ hat eine besonders genaue Geschichte: The Who datieren die Session auf den 7. Februar 1969 in den Morgan Studios statt bei IBC. Die Single erschien im März, das vollständige Album folgte im Mai – so konnte man der Figur begegnen, bevor man die ganze Geschichte hörte.
Tommy enthält 24 Titel, aber keine 24 gleich behandelten Popsongs: Ouvertüre, kurze Szenen, wiederkehrendes Material und die längere „Underture“ übernehmen verschiedene Aufgaben, und eine instrumentale Idee kann bei ihrer Rückkehr eine neue Bedeutung gewinnen. Auch Michael McInnerneys Cover-Gemälde gehören zur ursprünglichen Albumwelt von 1969. Und „We’re Not Gonna Take It“ trifft mit voller Wucht, wenn die ganze Reise davor liegt.
Die Hybrid-Stereo-SACD von Analogue Productions
CAPP 252 SA ist eine Hybrid-Stereo-SACD von Analogue Productions. Laut Herausgeber wurde sie direkt von analogen Originalquellen nach DSD gemastert. Die SACD-Schicht spielst du auf einem SACD-fähigen Spieler ab, die CD-Schicht auf jedem gewöhnlichen CD-Spieler. Die Disc enthält alle 24 Titel des Originalalbums, von der „Overture“ bis „We’re Not Gonna Take It“.
Du bestellst bei Michael 45 in Deutschland. Wir organisieren den US-Import und versenden aus Hilden.
Auch in einer anderen Ausgabe: Tommy
Weitere SACDs von The Who: Live At Leeds · My Generation
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Kundenfrage: Analogue Productions in Europa kaufen
Beteiligte Musiker
Dokumentierte Auswahl der beteiligten Musiker. Die Besetzung kann je Titel wechseln; die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
- Roger DaltreyMundharmonika, Gesang
- Pete TownshendAkustikgitarre, E-Gitarre, Tasteninstrumente, Gesang, Banjo
- John EntwistleE-Bass, Horn, Flügelhorn, Trompete, Gesang
- Keith MoonTamburin, Pauken, Gesang, Schlagzeug











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