Julie London – Julie Is Her Name

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Mastering Engineer
Geschwindigkeit
45 RPM
2 LPs
Gewicht
180 Gramm
Presswerk
Quality Record Pressings
Genre
Female Vocalists

Auf Bestellung

LabelAnalogue Productions
KatalognummerAAPP 3006-45
GenreFemale Vocalists
Anzahl Platten2

Was die Wäsche bringt

Auf Wunsch waschen wir deine Platte vor dem Versand in unserer Klaudio-Ultraschallmaschine und prüfen sie danach mit dem Auge. Nach meiner Erfahrung lohnt sich das auch bei neuen Platten: Beim Pressen können Rückstände bleiben, und eine saubere Rille schont deinen Tonabnehmer.

Dafür öffnen wir die Folie – die Platte kommt gewaschen in deinem Paket an. Ab 5 € pro Platte, je nach Album.

Mir ist bewusst und ich stimme zu, dass die Platte aus der Originalfolie genommen wird (die Folie liegt der Lieferung bei).

Artikelnummer: AAPP 3006-45 Kategorien: , ,

Schutz für diese Ausgabe

Gatefold · 2 LPs

Das aufklappbare Cover lässt sich auf zwei Arten schützen:

Für die zwei Platten: zwei Innenhüllen. Außenhüllen schützen das Cover; Innenhüllen schützen jeweils eine Schallplatte. Bereits passende Innenhüllen kannst du weiterverwenden.

Eine Stimme, eine Gitarre, ein Kontrabass

Julie Is Her Name beginnt mit einer Besetzung, die sich in einem Satz nennen lässt: Julie London singt, Barney Kessel spielt Gitarre, Ray Leatherwood Kontrabass. Kein Schlagzeug, kein Klavier, kein ergänzendes Orchester. Diese Konzentration ist die entscheidende Voraussetzung des Albums, mit dem London 1955 bei Liberty auf Langspielplatte debütierte. Dreizehn kurze Songs bilden ein Programm, in dem jede Stimme einen klaren Platz besitzt. Die Zurückhaltung der Mittel ist dabei kein Mangel, sondern eine bewusste Form, einer Sängerin und ihrem Repertoire Aufmerksamkeit zu geben.

Die Aufnahmen entstanden im August 1955 bei Western Recorders in Hollywood. Bobby Troup produzierte, John Neal war der Toningenieur. Troup hatte London nach ihren Auftritten in Los Angeles dem Liberty-Mitgründer Simon Waronker empfohlen. Aus dieser Verbindung wurde eine Platte, deren Bekanntheit bald weit über das kleine Ensemble hinausreichte. Die Single „Cry Me a River“ erschien im Oktober 1955; das Album folgte im Dezember als Liberty LRP 3006. Im Februar 1956 erreichte es Platz zwei der Billboard-Albumcharts und Platz eins bei Cash Box.

Solche Erfolge erklären die historische Reichweite, aber sie sind nicht der einzige Grund, sich dem Album zuzuwenden. Seine eigentliche Besonderheit lässt sich schon an der Besetzung ablesen. Ohne zusätzliche Instrumentalgruppen ist die Sängerin nicht in einen wechselnden orchestralen Hintergrund eingebettet. Gitarre und Bass bilden gemeinsam die musikalische Umgebung. Für den Hörer entsteht damit die Möglichkeit, die Beziehungen zwischen drei Beteiligten über ein ganzes Album hinweg zu verfolgen. Kleine Unterschiede von Song zu Song können innerhalb dieser konsequenten Form besondere Bedeutung gewinnen.

Julie London · Porträtvorlage 1958 · historisch inspirierte Illustration
Julie London · Porträtvorlage 1958

Barney Kessel und Ray Leatherwood als Partner

Barney Kessel ist hier nicht einfach ein Gitarrist, der eine Stimme begleitet. In der Trioanlage übernimmt seine Gitarre Aufgaben, die in einer größeren Besetzung auf mehrere Instrumente verteilt sein könnten: harmonische Orientierung, rhythmische Bewegung und die Möglichkeit zu melodischen Antworten. Ray Leatherwood gibt dem Ganzen mit dem Kontrabass einen zweiten instrumentalen Bezugspunkt. Die beiden bilden keine austauschbare Kulisse, sondern die vollständige Begleitung dieses Albums. Ihre Namen gehören deshalb unmittelbar neben den der Sängerin.

Gerade das fehlende Schlagzeug macht die rhythmische Seite interessant. Zeitgefühl muss nicht ausschließlich durch ein Schlaginstrument entstehen. Es liegt auch in der Platzierung einer Bassnote, im Verlauf eines Gitarrenakkords und in der Art, wie die Stimme eine Zeile beginnt oder beendet. Das Album bietet einen übersichtlichen Rahmen, um solchen Beziehungen nachzugehen. Beim ersten Hören kann der Song im Vordergrund stehen; später vielleicht die Frage, wie Kessel und Leatherwood den Zusammenhang zwischen den gesungenen Zeilen erhalten.

Londons Stimme wurde oft über ihre Zurückhaltung beschrieben. Auch ihre eigene, später in Life veröffentlichte Einschätzung betonte eher den begrenzten Umfang als demonstrative Lautstärke. Das ist ein hilfreicher Hinweis auf das Selbstverständnis einer Sängerin, sollte aber nicht jede Nuance vorab festlegen. Entscheidend bleibt die Gestaltung eines Liedes: welche Wörter Gewicht erhalten, wo eine Linie endet und wie Gesang und Begleitung miteinander verbunden sind. Ein reduziertes Ensemble kann diesen Entscheidungen eine besondere Sichtbarkeit geben, ohne dass man daraus einen Wettbewerb um technische Größe machen müsste.

Bobby Troups Produktion hält die drei Musiker in einer gemeinsamen Albumidee zusammen. Die ursprüngliche Hülle ergänzte diese Idee mit einer Fotografie von Phil Howard und Texten von Bill Ballance und Richard Breen. Bild, Titel und Musik trugen gemeinsam zur öffentlichen Wahrnehmung Julie Londons bei. Für die Beschäftigung mit der Platte lohnt es sich dennoch, hinter dem berühmten Namen die konkrete musikalische Arbeit des Trios wahrzunehmen. Die Aufnahme ist ebenso ein Dokument von Kessels und Leatherwoods Mitwirkung.

Barney Kessel · Porträtvorlage 1957 · historisch inspirierte Illustration
Barney Kessel · Porträtvorlage 1957

Von „Cry Me a River“ bis „Gone with the Wind“

Arthur Hamiltons „Cry Me a River“ eröffnet das Album. Hamilton war ein früherer Schulkamerad Londons; sein Lied wurde zu ihrem großen Erfolg und erreichte als Single Millionenverkäufe. Londons Auftritt mit dem Song im Film The Girl Can’t Help It von 1956 verknüpfte ihn zusätzlich mit ihrer öffentlichen Erscheinung. 2001 wurde ihre Aufnahme in die Grammy Hall of Fame aufgenommen. All diese Stationen erklären, weshalb der Titel so präsent geblieben ist. Auf der LP ist er zugleich der Anfang eines wesentlich breiteren Programms.

Die erste Seite dieser 45er-Ausgabe führt von „Cry Me a River“ über „I Should Care“ zu „I’m in the Mood for Love“. Auf Seite B folgen „I’m Glad There Is You“, „Can’t Help Lovin’ That Man“ und „I Love You“. Die zweite LP beginnt mit „Say It Isn’t So“, „It Never Entered My Mind“ und „Easy Street“. Ihre letzte Seite enthält „’S Wonderful“, „No Moon at All“, „Laura“ und „Gone with the Wind“. Es sind tatsächlich dreizehn Titel; „No Moon at All“ gehört zum Programm, auch wenn eine verkürzte Herausgeberliste ihn auslässt.

Diese Folge bringt einprägsame Melodien in sehr kompakte Formen. Die dokumentierten Laufzeiten liegen überwiegend zwischen knapp zwei und gut drei Minuten. Daraus ergibt sich eine andere Albumdramaturgie als bei langen instrumentalen Improvisationen. Ein Song muss seine Wirkung innerhalb eines begrenzten Rahmens entfalten und gibt den Platz anschließend an den nächsten weiter. Für Sammler mit mehreren Fassungen derselben Standards kann das besonders reizvoll sein: Hier lässt sich verfolgen, wie eine kleine Besetzung und eine bestimmte Stimme bekannte Lieder in knappe, abgeschlossene Darbietungen verwandeln.

Der Titel Julie Is Her Name bezeichnet dieses erste Album, nicht den späteren zweiten Band. Auch bei einer Sammlung verschiedener Formate bleibt diese Unterscheidung wichtig. Volume Two ist ein anderes Programm und keine alternative Ausgabe derselben dreizehn Aufnahmen. Das Debüt behält seinen eigenen Zusammenhang: Hollywood im August 1955, die drei Musiker und eine Folge von Songs, die weit über den bekanntesten Hit hinausführt.

Zwei LPs mit 45 Umdrehungen, die ursprüngliche Monoaufnahme

Die angebotene Analogue-Productions-Ausgabe trägt die Nummer AAPP 3006-45. Sie verteilt das vollständige Album auf zwei LPs mit 45 Umdrehungen pro Minute in Mono. Bernie Grundman schnitt mit seinem Röhrenschneidesystem; Quality Record Pressings übernimmt die Pressung. Die Ausgabe besitzt ein Klappcover. Der aktuelle Herausgebertext nennt 180 Gramm, während die 2019 erschienene AP-Ausgabe als 200-Gramm-Veröffentlichung dokumentiert ist. Eine spätere Pressung ist mit 180 Gramm verzeichnet; die individuelle Lagercharge ist damit nicht automatisch bestimmt.

Auf nachgebildeten historischen Etiketten kann weiterhin die Angabe 33⅓ stehen. Für dieses konkrete Produkt gilt dennoch 45 RPM. Das ist beim Auflegen der entscheidende Unterschied zwischen der historischen Gestaltung und dem tatsächlichen Wiedergabeformat. Die vier Seiten bewahren die Reihenfolge des Albums, unterbrechen sie aber häufiger als eine einzelne 33er-LP. Wer diese Ausgabe wählt, erhält die AP-Aufbereitung als Doppel-LP und sollte entsprechend mehr Seitenwechsel einplanen.

Die Aufnahme bleibt dabei mono. Spätere künstlich zu Stereo bearbeitete Ausgaben aus der Geschichte des Titels sind nicht die Grundlage für ein Stereo-Versprechen bei diesem Produkt. Die Konzentration auf Londons Stimme, Kessels Gitarre und Leatherwoods Bass bleibt der musikalische Kern. Für eine Sammlung ist Julie Is Her Name eine Gelegenheit, einen berühmten Song wieder in seinen vollständigen Albumzusammenhang zu stellen. Du bestellst bei Michael 45 in Deutschland. Wir organisieren den US-Import und versenden aus Hilden.

Mehr von Julie London: Julie Is Her Name Vol. 2 · Latin In A Satin Mood

Kundenfrage: Analogue Productions in Europa kaufen

Beteiligte Musiker

Mitwirkende und dokumentierter Creditstand. Titelnummern beziehen sich auf die Tracklist.

  • Julie LondonPorträt 1958GesangMitwirkung: Alle Titel
  • Barney KesselPorträt 1957GitarreMitwirkung: Alle Titel
  • Ray LeatherwoodKontrabassMitwirkung: Alle Titel

August 1955, Western Recorders, Hollywood. Bobby Troup, Produktion; John Neal, Toningenieur. Trio auf allen 13 Titeln: Gesang, Gitarre, Kontrabass. Keine Drums. Wiedergabe dieser Ausgabe: 45 RPM, ungeachtet historisch nachgebildeter 33⅓-Etiketten.

Zusätzliche Informationen

Gewicht 0,7 kg

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Beteiligte Musiker

Mitwirkende und dokumentierter Creditstand. Titelnummern beziehen sich auf die Tracklist.

  • Julie LondonPorträt 1958GesangMitwirkung: Alle Titel
  • Barney KesselPorträt 1957GitarreMitwirkung: Alle Titel
  • Ray LeatherwoodKontrabassMitwirkung: Alle Titel

August 1955, Western Recorders, Hollywood. Bobby Troup, Produktion; John Neal, Toningenieur. Trio auf allen 13 Titeln: Gesang, Gitarre, Kontrabass. Keine Drums. Wiedergabe dieser Ausgabe: 45 RPM, ungeachtet historisch nachgebildeter 33⅓-Etiketten.


Seite A

  • A1 · Cry Me a River (2:36)
  • A2 · I Should Care (2:35)
  • A3 · I’m in the Mood for Love (2:28)

Seite B

  • B1 · I’m Glad There Is You (2:34)
  • B2 · Can’t Help Lovin‘ That Man (3:08)
  • B3 · I Love You (1:53)

Seite C

  • C1 · Say It Isn’t So (2:02)
  • C2 · It Never Entered My Mind (2:25)
  • C3 · Easy Street (3:15)

Seite D

  • D1 · ‚S Wonderful (1:35)
  • D2 · No Moon at All (1:54)
  • D3 · Laura (1:44)
  • D4 · Gone with the Wind (2:06)