Louis Armstrong and Oscar Peterson – Louis Armstrong Meets Oscar Peterson (Remastered)

44,00 € inkl. MwSt.

Mastering Engineer
Sterling Sound
Geschwindigkeit
33⅓ RPM
Quelle
Originale Masterbänder
Gewicht
180 Gramm
Presswerk
Quality Record Pressings
Genre
Jazz

Ausverkauft

Artikelnummer: AVER 68901 Kategorien: , , , ,

Schutz für diese Ausgabe

Gatefold · 1 LP

Das aufklappbare Cover lässt sich auf zwei Arten schützen:

Für die Platte: eine Innenhülle. Außenhüllen schützen das Cover; Innenhüllen schützen jeweils eine Schallplatte. Bereits passende Innenhüllen kannst du weiterverwenden.

Louis Armstrong Meets Oscar Peterson: eine Stimme, vier aufmerksame Partner

Louis Armstrong braucht keinen großen Apparat, um einen Song unverwechselbar zu machen. Auf Louis Armstrong Meets Oscar Peterson begegnen sein Gesang und seine Trompete einer kleinen Besetzung mit Oscar Peterson, Herb Ellis, Ray Brown und Louie Bellson. Das ergibt fünf Musiker und mehrere Arten, dieselbe Melodie zu erzählen. Die Stimme bringt Sprache und persönliche Artikulation ein, die Trompete eine andere Form von Atem und Linie. Klavier, Gitarre, Bass und Schlagzeug schaffen den Raum, in dem diese beiden Seiten Armstrongs wirken können. Der Albumtitel benennt die Begegnung, die Musik macht ihre Beziehungen hörbar.

Die Aufnahme gehört in das Jahr 1957. Norman Granz betreute das Projekt; Leonard Feather schrieb den Hülltext. Entscheidend für den Charakter des Programms ist die Verbindung von Armstrong mit Petersons Klavier, Ellis’ Gitarre und Browns Kontrabass, ergänzt um Bellson am Schlagzeug. Das ist kein reines Klaviertrio: Gerade die zusätzliche Gitarre verändert die Möglichkeiten zwischen Melodie und Begleitung. Klavier und Gitarre können unterschiedliche Räume innerhalb derselben Harmonie besetzen, während Bass und Schlagzeug die Bewegung tragen. Auf diese Verteilung zu achten, eröffnet einen Zugang jenseits des berühmten Sängers im Vordergrund.

Zwölf Standards bilden das Programm. Ihre Titel sprechen von Erinnerung, Nähe, Veränderung und alten Gefühlen. Man muss nicht jede Herkunftsgeschichte kennen, um zu verstehen, warum solche Songs für Armstrong geeignet sind: Sie geben einer Stimme Gelegenheit, eine vertraute Formulierung persönlich zu gewichten. Eine kurze Pause, ein anders gesetzter Anfang oder ein ausgedehntes Wort können den Blick auf eine Zeile verändern. Die Platte lädt dazu ein, solche kleinen Entscheidungen wahrzunehmen. Dabei bleibt sie ein Ensemblealbum, denn die Wirkung einer Gesangsphrase hängt auch davon ab, wie die anderen Musiker ihr Raum geben.

Louis Armstrong · freie Illustration nach vorhandener Porträtvorlage · historisch inspirierte Illustration
Louis Armstrong · freie Illustration nach vorhandener Porträtvorlage

Zwölf Songs als zusammenhängendes Album

That Old Feeling eröffnet Seite A, gefolgt von Let’s Fall in Love, I’ll Never Be the Same, Blues in the Night, How Long Has This Been Going On und I Was Doing All Right. Sechs Titel ergeben einen ersten Abschnitt, dessen Namen bereits unterschiedliche Perspektiven andeuten. Ein Gefühl kehrt zurück, eine Einladung wird ausgesprochen, eine Veränderung lässt sich nicht rückgängig machen. Das sind keine detaillierten Inhaltsangaben jeder Interpretation, sondern mögliche Zugänge zum Repertoire. Armstrongs Aufgabe besteht darin, bekannte Worte so zu setzen, dass sie innerhalb dieser Aufnahme wieder Gegenwart bekommen.

Auf der zweiten Seite stehen What’s New, Moon Song, Just One of Those Things, There’s No You, You Go to My Head und Sweet Lorraine. Die Folge bewegt sich zwischen Frage, Erinnerung und unmittelbarer Ansprache. Auch hier lohnt es sich, die Stücke nicht nur als einzelne Favoriten zu hören. Eine Platte kann durch ihre Reihenfolge einen eigenen Verlauf entwickeln: Ein Titel verändert, wie der nächste beginnt, und der Schluss bekommt Gewicht, weil ihm etwas vorausgegangen ist. Die zwölfteilige Form bleibt in dieser Ausgabe erhalten; es werden keine Bonusnummern in das Albumprogramm hineingeschoben.

Ein reizvoller Höransatz ist, auf das Verhältnis von Sprache und Melodie zu achten. Wann folgt die Wahrnehmung stärker dem Text, wann einem musikalischen Bogen? Danach lässt sich dieselbe Frage an die Trompete richten: Wie verändert sich die Art des Erzählens, wenn kein Wort mehr die Bedeutung festlegt? Daraus entsteht kein Wettbewerb zwischen Armstrongs beiden Ausdrucksformen. Vielmehr zeigt sich, wie unterschiedlich ein musikalischer Gedanke vermittelt werden kann. Die Rhythmusgruppe bleibt dabei ein Bezugspunkt, der den Wechsel zwischen gesungener und gespielter Linie zusammenhält und den einzelnen Songs einen gemeinsamen Rahmen gibt.

Gitarre, Kontrabass, Klavier und Becken · freie Illustration · historisch inspirierte Illustration
Gitarre, Kontrabass, Klavier und Becken · freie Illustration

Peterson, Ellis, Brown und Bellson: die Begleitung genauer hören

Oscar Peterson spielt Klavier, Herb Ellis Gitarre, Ray Brown Kontrabass und Louie Bellson Schlagzeug. Diese vier Namen verdienen neben Armstrong eine eigene Aufmerksamkeit. Klavier und Gitarre gehören beide zu den Instrumenten, die harmonische Zusammenhänge deutlich machen können, besitzen aber sehr unterschiedliche Anschläge und Nachklänge. Der Bass verbindet Tonhöhe mit rhythmischer Orientierung; das Schlagzeug kann Akzente setzen, Bewegung gliedern und Platz lassen. Schon aus dieser Konstellation ergeben sich mehrere mögliche Ebenen des Zuhörens. Man kann bei der Stimme beginnen und sich dann Schritt für Schritt weiter in das Ensemble hineinbewegen.

Versuche beispielsweise, einen vertrauten Song einmal besonders über die Gitarre wahrzunehmen. Beim nächsten Durchgang hörst du auf den Bass und darauf, wie sein Verlauf unter einer gesungenen Phrase weitergeht. Danach kann die Aufmerksamkeit wieder zu Armstrong zurückkehren. Der Nutzen liegt nicht darin, jedes Instrument getrennt zu analysieren, sondern darin, die Verbindung der Stimmen bewusster zu erleben. Gerade bei einem Sänger mit so unverwechselbarer Artikulation lässt sich leicht überhören, wie viel die Begleitung zum Eindruck von Gelassenheit, Spannung oder Bewegung beiträgt. Die kleine Besetzung bietet dafür einen besonders übersichtlichen Rahmen.

Die dokumentierten Albumcredits nennen die fünf Musiker, aber keine vollständige instrumentengenaue Aufschlüsselung jeder einzelnen Passage. Daraus wird hier nicht abgeleitet, Armstrong singe und spiele Trompete gleichzeitig oder auf jeder Stelle eines jeden Titels. Die Übersicht beschreibt seine Rollen im Album und die Besetzung, die das Programm trägt. Auch Norman Granz wird nicht als zusätzlicher Musiker geführt. Solche klaren Unterscheidungen lassen den Blick auf das Wesentliche frei: die Begegnung zwischen einem Sänger und Trompeter und vier Partnern, deren gemeinsames Spiel die Songs formt. Das ist mehr als ein prominenter Name vor einer anonymen Begleitung.

Die Stereoausgabe der Verve Acoustic Sounds Series

Diese Wiederveröffentlichung der Verve Acoustic Sounds Series präsentiert das Album auf einer 180-Gramm-LP mit 33⅓ Umdrehungen in Stereo. Das Mastering stammt von Ryan K. Smith bei Sterling Sound, die Pressung von Quality Record Pressings. Die konkrete Ausgabennummer lautet B0031689-01; im Shop wird sie unter AVER 68901 geführt. Das Klappcover gehört zur Ausstattung dieser Fassung. Für Sammler ist die genaue Zuordnung wichtig, denn die Gestaltung greift auf Merkmale der historischen Veröffentlichung zurück, die nicht allein ausreichen, um das Tonformat der Neuauflage richtig zu bestimmen.

Die Hülle verwendet die Katalognummer der früheren Monoausgabe und trägt keinen eindeutigen Stereohinweis. Trotzdem ist die hier dokumentierte Ausgabe stereo. Die Ausgabennotiz beschreibt eine frühe Aufnahme mit linkem, mittlerem und rechtem Kanal. Das bedeutet nicht, dass diese Schallplatte drei getrennte Wiedergabekanäle benötigt: Auf der LP liegt das Programm in Stereo vor. Die Information hilft, eine missverständliche Hüllenangabe einzuordnen. Sie ist kein Anlass, aus der Ferne eine bestimmte räumliche Wirkung oder eine Überlegenheit gegenüber anderen Ausgaben zu behaupten. Für die Kaufentscheidung zählen zunächst die korrekt benannte Fassung und ihre nachvollziehbaren Herstellungsdaten.

Musikalisch bietet die Platte zwölf Gelegenheiten, Armstrongs Stimme und Trompete innerhalb eines kleinen Ensembles zu entdecken. Sie passt zu einer Sammlung von Gesangsalben ebenso wie zu einem Interesse an Peterson und seinen Partnern. Michael 45 versendet Bestellungen aus Hilden in Deutschland, sodass Kunden in Deutschland und der EU ohne einen eigenen Import aus den Vereinigten Staaten und ohne Warten auf die Zollabfertigung bestellen können. Wenn du Louis Armstrong Meets Oscar Peterson auf Vinyl kaufen möchtest, findest du hier die Stereoausgabe der Acoustic Sounds Series mit vollständiger Tracklist und klar getrennten Musiker- und Produktionsangaben.

Die aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit stehen am Kaufbereich; eine Beschreibung dieser Ausgabe ist keine Lagerzusage.

Beteiligte Musiker

Mitwirkende und dokumentierter Creditstand. Titelnummern beziehen sich auf die Tracklist.

  • Louis ArmstrongPorträtvorlage: 1953 · PorträtvorlageGesang, TrompeteMitwirkung: alle zwölf Titel
  • Oscar PetersonPorträtvorlage: 1977KlavierMitwirkung: alle zwölf Titel
  • Herb EllisPorträtvorlage: später, undatiertGitarreMitwirkung: alle zwölf Titel
  • Ray BrownPorträtvorlage: 1976KontrabassMitwirkung: alle zwölf Titel
  • Louie BellsonVorhandenes Porträt; keine SessionabbildungSchlagzeugMitwirkung: alle zwölf Titel

Aufsicht: Norman Granz. Hülltext: Leonard Feather. Künstlerische Leitung: Sheldon Marks. Coverfoto: Phil Stern. Reihenbetreuung: Chad Kassem. Mastering: Ryan K. Smith, Sterling Sound. Stereoausgabe trotz historischer Mono-Katalognummer auf dem Cover.

Zusätzliche Informationen

Gewicht 0,8 kg

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Beteiligte Musiker

Mitwirkende und dokumentierter Creditstand. Titelnummern beziehen sich auf die Tracklist.

  • Louis ArmstrongPorträtvorlage: 1953 · PorträtvorlageGesang, TrompeteMitwirkung: alle zwölf Titel
  • Oscar PetersonPorträtvorlage: 1977KlavierMitwirkung: alle zwölf Titel
  • Herb EllisPorträtvorlage: später, undatiertGitarreMitwirkung: alle zwölf Titel
  • Ray BrownPorträtvorlage: 1976KontrabassMitwirkung: alle zwölf Titel
  • Louie BellsonVorhandenes Porträt; keine SessionabbildungSchlagzeugMitwirkung: alle zwölf Titel

Aufsicht: Norman Granz. Hülltext: Leonard Feather. Künstlerische Leitung: Sheldon Marks. Coverfoto: Phil Stern. Reihenbetreuung: Chad Kassem. Mastering: Ryan K. Smith, Sterling Sound. Stereoausgabe trotz historischer Mono-Katalognummer auf dem Cover.


Seite A

  • A1 · That Old Feeling
  • A2 · Let’s Fall In Love
  • A3 · I’ll Never Be The Same
  • A4 · Blues In The Night
  • A5 · How Long Has This Been Going On
  • A6 · I Was Doing All Right

Seite B

  • B1 · What’s New
  • B2 · Moon Song
  • B3 · Just One Of Those Things
  • B4 · There’s No You
  • B5 · You Go To My Head
  • B6 · Sweet Lorraine