Paris, Texas als Hybrid-Stereo-SACD aus der Acoustic-Sounds-40th-Reihe von Analogue Productions, vom Originalmasterband nach DSD gemastert. Ry Cooders Soundtrack läuft am Stück – vom Titelstück bis „Dark Was The Night“.
Was zwischen zwei Tönen lebt
Hier muss niemand den Raum füllen. Eine Saite wird angeschlagen, ein Ton gleitet davon – und dann darf er verklingen. Für Paris, Texas fand Ry Cooder eine Sprache, die so viel sagt, gerade weil sie so wenig erklärt.
Wim Wenders’ Film von 1984 handelt von Entfernung – zwischen Orten, aber auch zwischen Menschen –, und Cooder braucht kein großes Orchester, um sie auszudrücken. Seine Slidegitarre kann wie eine Stimme klingen, die noch nach Worten sucht, und selbst ohne die Bilder entsteht eine Landschaft aus Nähe, Unruhe und Stille.

Wenn Landschaft zur Erinnerung wird
Das Titelstück entwirft diese Welt mit wenigen Gesten. Später gibt ihr „Cancion Mixteca“, gesungen von Harry Dean Stanton, eine menschliche Stimme – Gefühle, die die Gitarre nur angedeutet hatte, werden zum Lied.
„I Knew These People“ verlangt eine andere Art von Aufmerksamkeit: Stantons gesprochener Bericht gehört ebenso zum Album wie Cooders Instrument. Dieser Soundtrack lässt auch die Sprache und die Erinnerungen des Films herein – und genau darin liegt ein Teil seines Zaubers.

Ein Ausgangspunkt im Blues
Eine entscheidende Verbindung ist Blind Willie Johnsons „Dark Was The Night, Cold Was The Ground“, das Wenders als musikalischen Ausgangspunkt seiner Arbeit mit Cooder nannte. Hinter der scheinbar leeren Landschaft steht eine menschliche Geschichte: Die Gitarre schöpft aus der Ausdruckswelt des Blues, nicht nur aus Bildern staubiger Straßen und weiter Himmel.
Der Film von 1984 vereint Wenders’ Regie, Sam Shepards Drehbuch und Robby Müllers Kamera, mit Harry Dean Stanton und Nastassja Kinski vor der Kamera – und auch seine Musik ist keine Solo-Darbietung: Die Filmangaben nennen David Lindley und Jim Dickinson neben Cooder. Kurze instrumentale Szenen stehen neben dem längeren „I Knew These People“ und dem abschließenden „Dark Was The Night“, und dieser Wechsel zwischen Musik und gesprochener Erinnerung gibt dem Album seine besondere Form.
Die Hybrid-Stereo-SACD von Analogue Productions
CAPR 022 SA ist eine Hybrid-Stereo-SACD aus der Acoustic-Sounds-40th-Reihe von Analogue Productions. Laut Herausgeber wurde sie vom Originalmasterband nach DSD gemastert. Der Herausgeber erinnert außerdem daran, dass Cooders Musik, in drei Tagen aufgenommen, den BAFTA für die beste Filmmusik gewann. Die SACD-Schicht spielst du auf einem SACD-fähigen Spieler ab, die CD-Schicht auf jedem gewöhnlichen CD-Spieler. Die Disc enthält die zehn Titel des Original-Soundtrackalbums.
Du bestellst bei Michael 45 in Deutschland. Wir organisieren den US-Import und versenden aus Hilden.
Mehr aus der Reihe: Acoustic Sounds 40th Anniversary Series
Auch in einer anderen Ausgabe: Paris, Texas
Weitere SACDs von Ry Cooder: Chicken Skin Music · Paradise And Lunch
Kundenfrage: Analogue Productions in Europa kaufen
Beteiligte Musiker
Dokumentierte Auswahl der beteiligten Musiker. Die Besetzung kann je Titel wechseln; die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
- Ry CooderSlide-Gitarre








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