Patsy Cline – Greatest Hits

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Mastering Engineer
Sterling Sound
Geschwindigkeit
45 RPM
2 LPs
Quelle
Rein analog (AAA)
Gewicht
200 Gramm
Presswerk
Quality Record Pressings
Genre
Country

Auf Bestellung

LabelAnalogue Productions
KatalognummerAAPP 74854-45
GenreCountry
Anzahl Platten2

Was die Wäsche bringt

Auf Wunsch waschen wir deine Platte vor dem Versand in unserer Klaudio-Ultraschallmaschine und prüfen sie danach mit dem Auge. Nach meiner Erfahrung lohnt sich das auch bei neuen Platten: Beim Pressen können Rückstände bleiben, und eine saubere Rille schont deinen Tonabnehmer.

Dafür öffnen wir die Folie – die Platte kommt gewaschen in deinem Paket an. Ab 5 € pro Platte, je nach Album.

Mir ist bewusst und ich stimme zu, dass die Platte aus der Originalfolie genommen wird (die Folie liegt der Lieferung bei).

Artikelnummer: AAPP 74854-45 Kategorien: , ,

Schutz für diese Ausgabe

Gatefold · 2 LPs

Das aufklappbare Cover lässt sich auf zwei Arten schützen:

Für die zwei Platten: zwei Innenhüllen. Außenhüllen schützen das Cover; Innenhüllen schützen jeweils eine Schallplatte. Bereits passende Innenhüllen kannst du weiterverwenden.

Zwölf Aufnahmen, die eine Stimme zusammenhalten

Manche Sammlungen ordnen eine Karriere, andere werden selbst zu einem festen Bestandteil ihrer Geschichte. Patsy Clines Greatest Hits gehört zur zweiten Gruppe. Decca veröffentlichte die Zusammenstellung 1967, vier Jahre nach dem Tod der Sängerin. Die zwölf enthaltenen Aufnahmen entstanden zwischen November 1960 und Februar 1963 in Nashville. Das ist eine wichtige Unterscheidung: Die Platte ist kein nachträglich entdecktes Studioalbum aus einer einzigen Sitzung, sondern eine bewusst zusammengestellte Folge von Songs aus mehreren Jahren. Zusammengehalten wird sie von Clines Stimme und von der Produktionswelt, die Owen Bradley um sie herum entwickelte.

Die Auswahl führt zu besonders bekannten Titeln wie „Crazy“, „I Fall to Pieces“, „She’s Got You“ und „Sweet Dreams (Of You)“. Sie enthält aber auch Stücke, deren Stellung im Repertoire sich nicht allein über ihre damalige Platzierung in den Hitlisten erklärt. Eine solche Sammlung lässt sich deshalb zugleich als Einstieg und als konzentriertes Porträt hören. Zwölf Aufnahmen reichen aus, um wiederkehrenden Themen zu begegnen: Verletzlichkeit, Erinnerung, unerwiderte Zuneigung und der Versuch, sich gegen die eigene Bindung zu behaupten. Die Songs finden dafür jeweils andere melodische und sprachliche Formen.

Besondere Aufmerksamkeit verdient bereits der Auftakt. „Walking After Midnight“ ist hier in der Neuaufnahme von 1961 enthalten, nicht in der ursprünglichen Aufnahme, mit der der Song 1957 bekannt wurde. Gerade bei einer Greatest-Hits-Platte ist der bekannte Titel allein also keine hinreichende Beschreibung des Inhalts. Für Sammler gehört die konkrete Fassung zur Identität der Veröffentlichung. Für den musikalischen Ablauf hat die Neuaufnahme einen weiteren Sinn: Sie steht innerhalb jener Nashville-Produktionsphase, aus der auch die übrigen Aufnahmen dieser Zusammenstellung stammen. Die Sammlung verbindet Bekanntes, ohne einfach zwölf ursprüngliche Singlemaster in chronologischer Reihenfolge abzulegen.

Patsy Cline · frühe 1960er-Jahre · Porträtvorlage 1957 · historisch inspirierte Illustration
Patsy Cline · frühe 1960er-Jahre · Porträtvorlage 1957

Owen Bradley und die Menschen hinter den Arrangements

Owen Bradley produzierte die Originalaufnahmen. Sein Name steht für einen zentralen Teil jener Nashville-Geschichte, in der Countrygesang und sorgfältig ausgearbeitete Studioarrangements ein breiteres Publikum erreichen konnten. Bei Cline bleibt die Sängerin der Bezugspunkt, auch wenn das Umfeld aus Gitarren, Tasteninstrumenten, Rhythmusgruppe und Begleitstimmen besteht. Ein interessanter Hörzugang führt deshalb über die Frage, wie ein Arrangement Raum für eine Stimme schafft: Welche Instrumente stehen zwischen zwei Gesangszeilen, wo erscheint eine zusätzliche Farbe, und wie verändert ein begleitender Chor den Charakter einer Aussage?

Zu den überlieferten Kompilationscredits gehören Floyd Cramer an Klavier und Orgel, Harold Bradley am E-Bass, Ray Edenton und Randy Hughes an der Rhythmusgitarre sowie Hank Garland und Grady Martin an der E-Gitarre. Walter Haynes wird mit Steelgitarre genannt; Bob Moore und Joe Jenkins gehören zu den Kontrabassisten. Buddy Harman und Doug Kirkham sind als Schlagzeuger aufgeführt. Diese Namen beschreiben den Kreis der beteiligten Nashville-Musiker über mehrere Aufnahmen hinweg. Sie sind keine Behauptung, dass sämtliche Personen auf jedem der zwölf Titel gemeinsam spielen.

Auch The Jordanaires und Millie Kirkham sind als Begleitstimmen verzeichnet. Bill Pursell wird mit Orgel und Vibrafon genannt, Hargus „Pig“ Robbins mit Klavier, Rita Faye Wilson mit Autoharp. Die vollständige Musikerübersicht erhält diese Beiträge und kennzeichnet die fehlende titelgenaue Zuordnung. Das ist bei einer Kompilation eine sinnvolle Form der Genauigkeit: Die Arbeit der Beteiligten soll sichtbar bleiben, ohne aus mehreren Sessions eine erfundene feste Band zu machen. Für Liebhaber der Nashville-Studiogeschichte bietet schon diese Liste zahlreiche Anknüpfungspunkte über die prominente Stimme auf dem Cover hinaus.

Floyd Cramer · Klavier · Porträtvorlage 1965 · historisch inspirierte Illustration
Floyd Cramer · Klavier · Porträtvorlage 1965

Eine Folge von Liedern, keine bloße Hitparade

Die erste Seite dieser 45-RPM-Ausgabe stellt „Walking After Midnight“, Don Gibsons „Sweet Dreams (Of You)“ und Willie Nelsons „Crazy“ nebeneinander. Drei Titel, die eng mit Cline verbunden sind, obwohl die Lieder von unterschiedlichen Autoren stammen. Darin liegt ein wesentlicher Reiz großer Interpretinnen: Eine Stimme kann aus fremden Kompositionen ein erkennbares eigenes Repertoire bilden. Wer die Stücke nacheinander hört, kann auf Unterschiede im Aufbau und in der sprachlichen Perspektive achten, statt die Vertrautheit der Melodien nur als Wiedererkennungseffekt vorbeiziehen zu lassen.

Seite B beginnt mit „I Fall to Pieces“ von Hank Cochran und Harlan Howard. „So Wrong“ und „Strange“ folgen; „Strange“ war ursprünglich die Rückseite von „She’s Got You“. Die dritte Seite führt von „Back in Baby’s Arms“ zu „She’s Got You“ und schließlich „Faded Love“. Der Zusammenhang zwischen populären Haupttiteln und weniger hervorgehobenen Single-Rückseiten macht die Sammlung besonders interessant. Nicht jedes Stück muss denselben historischen Rang beanspruchen, um innerhalb der Abfolge einen eigenen Platz zu erhalten. Der Albumtitel beschreibt eine Auswahl, nicht eine vollständige Bestandsaufnahme aller erfolgreichen Singles.

Auf Seite D stehen „Why Can’t He Be You“, „You’re Stronger Than Me“ und „Leavin‘ on Your Mind“. Der letzte Titel war Clines letzte noch zu Lebzeiten veröffentlichte Single. Die Aufnahme von „You’re Stronger Than Me“ ist die schnellere Fassung, nicht einfach die zuvor auf Single veröffentlichte Version. Auch hier lohnt sich der Blick auf die konkrete Auswahl. Das Programm endet damit nicht in einer abstrakten Rückschau, sondern bei drei unterschiedlichen Songs, deren Fragen und Gefühle unabhängig vom Wissen um Clines kurzen Lebensweg verständlich bleiben.

Ein behutsamer Zugang muss die Musik nicht fortwährend durch ihren tragischen biografischen Hintergrund erklären. Die Sängerin starb 1963 im Alter von dreißig Jahren; die Sammlung erschien später. Doch die Aufnahmen entstanden als lebendige Arbeit an einzelnen Liedern. Wer ihnen diese Eigenständigkeit lässt, kann genauer auf Text, Phrasierung und die Beziehungen zum Arrangement achten. Gerade eine vertraute Zusammenstellung kann auf diese Weise wieder zu zwölf verschiedenen Begegnungen werden.

Zwei 45er-LPs und ein dokumentierter direkter Schnitt

Die angebotene AAPP 74854-45 von Analogue Productions verteilt die zwölf Titel auf zwei 200-Gramm-LPs mit 45 Umdrehungen. Jede der vier Seiten enthält drei Stücke. Der Herausgeber nennt Quality Record Pressings als Presswerk und eine aufgewertete, aufwendig gefertigte Tip-on-Klapphülle als Verpackung. Die vierseitige Anordnung unterscheidet diese Ausgabe von der einteiligen 33⅓-LP. Sie schafft kurze, klar abgegrenzte Hörabschnitte und verlangt entsprechend häufiger einen Seitenwechsel. Das ist eine konkrete Entscheidung für ein Format, keine Einladung zu einem pauschalen Qualitätsurteil über jede andere Veröffentlichung.

Besonders genau beschrieben ist der Schnitt: Ryan Smith bei Sterling Sound arbeitete laut Analogue Productions direkt vom originalen Masterband. Der Herausgeber erläutert, dass das Signal die Konsole umging und keine Entzerrung eingesetzt wurde; genannt wird eine VMS-80-Schneideanlage. Diese Angaben gehören zu dieser Veröffentlichung und werden als Herstellerbeschreibung wiedergegeben. Ein direkter Transfer beschreibt einen bewusst gewählten Weg vom Band zum Lackschnitt: Der vorhandene Klangcharakter der Vorlage soll ohne zusätzliche tonale Bearbeitung weitergegeben werden. Für Sammler ist dieser konkret dokumentierte Herstellungsweg eine aussagekräftige Information, die sich unabhängig von allgemeinen Qualitätsversprechen benennen lässt.

Die Verbindung aus zwölf sorgfältig ausgewählten Aufnahmen, der klar benannten 45-RPM-Ausgabe und einer vollständigen Übersicht der überlieferten Mitwirkenden macht diese Veröffentlichung zu einem konzentrierten Patsy-Cline-Porträt. Du bestellst bei Michael 45 in Deutschland. Wir übernehmen den US-Import und versenden aus Hilden. Im Mittelpunkt bleibt eine Sängerin, deren Repertoire auch jenseits der berühmtesten Titel Aufmerksamkeit verdient — und eine Sammlung, die genug Raum lässt, jedem einzelnen Lied seine eigene Geschichte zuzugestehen.

Kundenfrage: Analogue Productions in Europa kaufen

Beteiligte Musiker

Mitwirkende und dokumentierter Creditstand. Titelnummern beziehen sich auf die Tracklist.

  • Patsy ClinePorträtvorlage 1957GesangMitwirkung: Alle Titel
  • Harold BradleyE-BassMitwirkung: Kompilationscredits; einzelne Titel nicht zugeordnet
  • Floyd CramerPorträtvorlage 1965Klavier, OrgelMitwirkung: Kompilationscredits; einzelne Titel nicht zugeordnet
  • Ray EdentonRhythmusgitarreMitwirkung: Kompilationscredits; einzelne Titel nicht zugeordnet
  • Hank GarlandE-GitarreMitwirkung: Kompilationscredits; einzelne Titel nicht zugeordnet
  • Buddy HarmanSchlagzeugMitwirkung: Kompilationscredits; einzelne Titel nicht zugeordnet
  • Walter HaynesSteelgitarreMitwirkung: Kompilationscredits; einzelne Titel nicht zugeordnet
  • Randy HughesRhythmusgitarreMitwirkung: Kompilationscredits; einzelne Titel nicht zugeordnet
  • Joe JenkinsKontrabassMitwirkung: Kompilationscredits; einzelne Titel nicht zugeordnet
  • The JordanairesBegleitgesangMitwirkung: Kompilationscredits; einzelne Titel nicht zugeordnet
  • Doug KirkhamSchlagzeugMitwirkung: Kompilationscredits; einzelne Titel nicht zugeordnet
  • Millie KirkhamBegleitgesangMitwirkung: Kompilationscredits; einzelne Titel nicht zugeordnet
  • Grady MartinE-GitarreMitwirkung: Kompilationscredits; einzelne Titel nicht zugeordnet
  • Bob MooreKontrabassMitwirkung: Kompilationscredits; einzelne Titel nicht zugeordnet
  • Bill PursellOrgel, VibrafonMitwirkung: Kompilationscredits; einzelne Titel nicht zugeordnet
  • Hargus “Pig” RobbinsKlavierMitwirkung: Kompilationscredits; einzelne Titel nicht zugeordnet
  • Rita Faye WilsonAutoharpMitwirkung: Kompilationscredits; einzelne Titel nicht zugeordnet

Kompilation aus mehreren Nashville-Sitzungen 1960–1963. Die ergänzende Gesamtbesetzung ist nicht titelgenau: Kein Musiker wird dadurch für alle zwölf Aufnahmen beansprucht. Die Jordanaires sind ein Ensemble. Walking After Midnight ist die Neuaufnahme von 1961, nicht die Singleaufnahme von 1956/1957.

Zusätzliche Informationen

Gewicht 0,8 kg

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Beteiligte Musiker

Mitwirkende und dokumentierter Creditstand. Titelnummern beziehen sich auf die Tracklist.

  • Patsy ClinePorträtvorlage 1957GesangMitwirkung: Alle Titel
  • Harold BradleyE-BassMitwirkung: Kompilationscredits; einzelne Titel nicht zugeordnet
  • Floyd CramerPorträtvorlage 1965Klavier, OrgelMitwirkung: Kompilationscredits; einzelne Titel nicht zugeordnet
  • Ray EdentonRhythmusgitarreMitwirkung: Kompilationscredits; einzelne Titel nicht zugeordnet
  • Hank GarlandE-GitarreMitwirkung: Kompilationscredits; einzelne Titel nicht zugeordnet
  • Buddy HarmanSchlagzeugMitwirkung: Kompilationscredits; einzelne Titel nicht zugeordnet
  • Walter HaynesSteelgitarreMitwirkung: Kompilationscredits; einzelne Titel nicht zugeordnet
  • Randy HughesRhythmusgitarreMitwirkung: Kompilationscredits; einzelne Titel nicht zugeordnet
  • Joe JenkinsKontrabassMitwirkung: Kompilationscredits; einzelne Titel nicht zugeordnet
  • The JordanairesBegleitgesangMitwirkung: Kompilationscredits; einzelne Titel nicht zugeordnet
  • Doug KirkhamSchlagzeugMitwirkung: Kompilationscredits; einzelne Titel nicht zugeordnet
  • Millie KirkhamBegleitgesangMitwirkung: Kompilationscredits; einzelne Titel nicht zugeordnet
  • Grady MartinE-GitarreMitwirkung: Kompilationscredits; einzelne Titel nicht zugeordnet
  • Bob MooreKontrabassMitwirkung: Kompilationscredits; einzelne Titel nicht zugeordnet
  • Bill PursellOrgel, VibrafonMitwirkung: Kompilationscredits; einzelne Titel nicht zugeordnet
  • Hargus “Pig” RobbinsKlavierMitwirkung: Kompilationscredits; einzelne Titel nicht zugeordnet
  • Rita Faye WilsonAutoharpMitwirkung: Kompilationscredits; einzelne Titel nicht zugeordnet

Kompilation aus mehreren Nashville-Sitzungen 1960–1963. Die ergänzende Gesamtbesetzung ist nicht titelgenau: Kein Musiker wird dadurch für alle zwölf Aufnahmen beansprucht. Die Jordanaires sind ein Ensemble. Walking After Midnight ist die Neuaufnahme von 1961, nicht die Singleaufnahme von 1956/1957.


Seite A

  • A1 · Walking After Midnight (2:00)
  • A2 · Sweet Dreams (Of You) (2:33)
  • A3 · Crazy (2:41)

Seite B

  • B1 · I Fall To Pieces (2:47)
  • B2 · So Wrong (2:58)
  • B3 · Strange (2:10)

Seite C

  • C1 · Back In Baby’s Arms (2:00)
  • C2 · She’s Got You (2:58)
  • C3 · Faded Love (3:43)

Seite D

  • D1 · Why Can’t He Be You (3:21)
  • D2 · You’re Stronger Than Me (2:51)
  • D3 · Leavin‘ On Your Mind (2:24)