Helen Humes – Songs I Like To Sing!

39,00 € inkl. MwSt.

Mastering Engineer
Geschwindigkeit
33⅓ RPM
Quelle
Rein analog (AAA)
Gewicht
180 Gramm
Presswerk
Quality Record Pressings
Genre
Jazz

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LabelContemporary Records (Acoustic Sounds Series)
KatalognummerACONC 714
GenreJazz
Anzahl Platten1

Was die Wäsche bringt

Auf Wunsch waschen wir deine Platte vor dem Versand in unserer Klaudio-Ultraschallmaschine und prüfen sie danach mit dem Auge. Nach meiner Erfahrung lohnt sich das auch bei neuen Platten: Beim Pressen können Rückstände bleiben, und eine saubere Rille schont deinen Tonabnehmer.

Dafür öffnen wir die Folie – die Platte kommt gewaschen in deinem Paket an. Ab 5 € pro Platte, je nach Album.

I am aware and agree, that the Record will be put out of the original shrink wrap (this will be included to the delivery).

Eine Sängerin wählt ihre Lieder

Der Titel Songs I Like To Sing! klingt nach einer einfachen persönlichen Auswahl. Hinter ihm steht jedoch eine Sängerin, deren Erfahrung bereits mehrere musikalische Welten umfasste. Helen Humes hatte bei Count Basie gesungen, Erfolge im Rhythm and Blues gefeiert und sich als eigenständige Interpretin etabliert. Als sie im September 1960 für Contemporary ins Studio ging, brachte sie diese Erfahrungen in zwölf Lieder ein. Das Programm enthält Standards, Blues und mit „Million Dollar Secret“ auch ein eigenes Stück.

Lester Koenig produzierte die Aufnahme; Marty Paich schrieb die Arrangements und leitete die Musiker. Am Klavier saß André Previn. Diese Rollen sind wichtig, denn Paichs Aufgabe bestand darin, den Rahmen für Humes’ Gesang zu gestalten. Die Platte entstand nicht mit einer einzigen unveränderten Großbesetzung. Paich stellte zwei verschiedene Gruppen zusammen, deren Aufnahmen auf der fertigen LP miteinander verschränkt wurden. So verändert sich die Begleitung innerhalb jeder Plattenseite, während Humes die verbindende Stimme bleibt.

Helen Humes · 1960 · freie Illustration
Helen Humes · 1960 · freie Illustration

Zwei Besetzungen an drei Tagen

Am 6. und 7. September 1960 wurden acht Titel mit einer großen Bläsergruppe aufgenommen. Unter den Beteiligten waren Art Pepper, Teddy Edwards und Ben Webster sowie die Trompeter Al Porcino, Jack Sheldon, Ray Triscari und Stu Williamson. Am folgenden Tag wechselte Paich zu einer kleineren Umgebung mit Streichquartett. James Getzoff und Joseph Stepansky spielten Violine, Alvin Dinkin Viola und Eleanor Slatkin Violoncello. Vier Balladen erhielten diesen anderen instrumentalen Rahmen.

Webster ist der einzige Bläser, der in beiden Besetzungen auftaucht. Previn, Barney Kessel, Leroy Vinnegar und Shelly Manne verbinden die beiden Gruppen ebenfalls. Darin liegt ein reizvoller Zugang zum Album: Achte darauf, wie eine vertraute Rhythmusgruppe auf die veränderte Umgebung reagiert. „If I Could Be With You“ eröffnet die erste Seite mit Streichern; „Don't Worry ’Bout Me“ führt anschließend zur Bläserbesetzung. Die Unterschiede wurden bewusst über das Programm verteilt, statt zwei getrennte Albumhälften daraus zu machen.

Streicher und Bläser · freies Instrumentenmotiv
Streicher und Bläser · freies Instrumentenmotiv

Ein eigener Erfolg kommt zurück

„Million Dollar Secret“ hatte Humes bereits 1950 einen Erfolg in den amerikanischen R&B-Charts gebracht. Zehn Jahre später nahm sie das Stück für dieses Album erneut auf, nun mit Paichs Bläserarrangement. Die Rückkehr ist mehr als eine zusätzliche bekannte Nummer im Programm. Sie führt eine eigene musikalische Geschichte in die Auswahl ein und zeigt, dass Humes hier nicht ausschließlich das Repertoire anderer Autoren interpretiert. Ihr Name steht auch als Komponistin auf der Platte.

Daneben reicht die Auswahl von W. C. Handys „St. Louis Blues“ bis zu „Imagination“ von Jimmy Van Heusen und Johnny Burke. „My Old Flame“ gehört zu den vier Streichertiteln, „Love Me or Leave Me“ zur Bläsergruppe. Wer die Instrumentierung verfolgt, lernt deshalb zugleich etwas über die Dramaturgie des Albums. Die Aufnahmen entstanden 1960, die erste Veröffentlichung folgte 1961. Howard Holzer betreute die Tontechnik; das Coverfoto stammt von William Claxton. Beide Namen gehören zur Identität dieser konkreten Produktion.

Die Quelle dieser Contemporary-Neuauflage

ACONC 714 ist eine 180-Gramm-Einzel-LP aus der Contemporary Records Acoustic Sounds Series von Craft. Bernie Grundman schnitt die Lackfolien, Quality Record Pressings presste die Platte; die Ausgabe steckt in einer Tip-on-Hülle. Sie enthält die zwölf ursprünglichen Albumtitel. Ein später auf CD veröffentlichter Alternativtake von „Don't Worry ’Bout Me“ gehört nicht zu diesem Programm. Die Neuauflage ist damit eine Rückkehr zur Albumfolge und keine erweiterte Session-Sammlung.

Craft bezeichnet den Schnitt als AAA und präzisiert im ausführlichen Produkttext die Quelle: eine flache Viertelzoll-Bandkopie des Originalmasters. An anderen Stellen findet sich die verkürzte Formulierung „Originalbänder“. Für diese Ausgabe ist die genauere Kopie-Angabe entscheidend. Eine analoge Kopie widerspricht der vom Hersteller angegebenen analogen Kette nicht; sie ist aber etwas anderes als ein direkter Schnitt vom Originalmaster. Genau diese Unterscheidung gehört zu einer belastbaren Beschreibung der Platte.

Du bestellst bei Michael 45 in Deutschland. Wir organisieren den US-Import und versenden aus Hilden.

Beteiligte Musiker

Die Besetzung dieser Albumfassung ist belegt. Angaben zu einzelnen Titeln stehen in der letzten Spalte.

Name Instrument / Rolle Mitwirkung
Helen Humes Gesang Album-Besetzung
Marty Paich Arrangement, Leitung (Dirigat) Album-Besetzung
Ben Webster Tenorsaxofon Album-Besetzung
André Previn Klavier Album-Besetzung
Barney Kessel Gitarre Album-Besetzung
Leroy Vinnegar Bass Album-Besetzung
Shelly Manne Schlagzeug Album-Besetzung
Al Porcino Trompete A2, A3, A5, A6, B1, B3, B4, B6
Jack Sheldon Trompete A2, A3, A5, A6, B1, B3, B4, B6
Ray Triscari Trompete A2, A3, A5, A6, B1, B3, B4, B6
Stu Williamson Trompete A2, A3, A5, A6, B1, B3, B4, B6
Harry Betts Posaune A2, A3, A5, A6, B1, B3, B4, B6
Bob Fitzpatrick Posaune A2, A3, A5, A6, B1, B3, B4, B6
Art Pepper Altsaxofon, Klarinette A2, A3, A5, A6, B1, B3, B4, B6
Teddy Edwards Tenorsaxofon A2, A3, A5, A6, B1, B3, B4, B6
Bill Hood Baritonsaxofon A2, A3, A5, A6, B1, B3, B4, B6
James Getzoff Violine A1, A4, B2, B5
Joseph Stepansky Violine A1, A4, B2, B5
Alvin Dinkin Viola A1, A4, B2, B5
Eleanor Slatkin Violoncello A1, A4, B2, B5

A2, A3, A5, A6, B1, B3, B4, B6: Bläsersessions vom 6./7. September 1960. A1, A4, B2, B5: Streichersession vom 8. September. Art Peppers Instrumentenwechsel ist nicht je Titel dokumentiert.

Zusätzliche Informationen

Gewicht 0,8 kg

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Beteiligte Musiker

Die Besetzung dieser Albumfassung ist belegt. Angaben zu einzelnen Titeln stehen in der letzten Spalte.

NameInstrument / RolleMitwirkung
Helen HumesGesangAlbum-Besetzung
Marty PaichArrangement, Leitung (Dirigat)Album-Besetzung
Ben WebsterTenorsaxofonAlbum-Besetzung
André PrevinKlavierAlbum-Besetzung
Barney KesselGitarreAlbum-Besetzung
Leroy VinnegarBassAlbum-Besetzung
Shelly ManneSchlagzeugAlbum-Besetzung
Al PorcinoTrompeteA2, A3, A5, A6, B1, B3, B4, B6
Jack SheldonTrompeteA2, A3, A5, A6, B1, B3, B4, B6
Ray TriscariTrompeteA2, A3, A5, A6, B1, B3, B4, B6
Stu WilliamsonTrompeteA2, A3, A5, A6, B1, B3, B4, B6
Harry BettsPosauneA2, A3, A5, A6, B1, B3, B4, B6
Bob FitzpatrickPosauneA2, A3, A5, A6, B1, B3, B4, B6
Art PepperAltsaxofon, KlarinetteA2, A3, A5, A6, B1, B3, B4, B6
Teddy EdwardsTenorsaxofonA2, A3, A5, A6, B1, B3, B4, B6
Bill HoodBaritonsaxofonA2, A3, A5, A6, B1, B3, B4, B6
James GetzoffViolineA1, A4, B2, B5
Joseph StepanskyViolineA1, A4, B2, B5
Alvin DinkinViolaA1, A4, B2, B5
Eleanor SlatkinVioloncelloA1, A4, B2, B5

A2, A3, A5, A6, B1, B3, B4, B6: Bläsersessions vom 6./7. September 1960. A1, A4, B2, B5: Streichersession vom 8. September. Art Peppers Instrumentenwechsel ist nicht je Titel dokumentiert.


If I Could Be With You
Don’t Worry ‚Bout Me
Mean To Me
Every Now And Then
I Want A Roof Over My Head
St. Louis Bles
You’re Driving Me Crazy
My Old Flame
Millon Dollar Secret
Love Me Or Leave Me
Imagination
Please Don’t Talk About Me When I’m Gone