Ella Fitzgerald and Louis Armstrong – Ella & Louis Again

44,00 € inkl. MwSt.

Mastering Engineer
Sterling Sound
Geschwindigkeit
33⅓ RPM
Quelle
Originale Masterbänder
Gewicht
180 Gramm
Presswerk
Quality Record Pressings
Genre
Jazz

Nur noch wenige

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LabelVerve (Acoustic Sounds Series)
KatalognummerAVER 74701
GenreJazz
Anzahl Platten1

Was die Wäsche bringt

Auf Wunsch waschen wir deine Platte vor dem Versand in unserer Klaudio-Ultraschallmaschine und prüfen sie danach mit dem Auge. Nach meiner Erfahrung lohnt sich das auch bei neuen Platten: Beim Pressen können Rückstände bleiben, und eine saubere Rille schont deinen Tonabnehmer.

Dafür öffnen wir die Folie – die Platte kommt gewaschen in deinem Paket an. Ab 5 € pro Platte, je nach Album.

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Artikelnummer: AVER 74701 Kategorien: , , , ,

Schutz für diese Ausgabe

Gatefold · 1 LP

Das aufklappbare Cover lässt sich auf zwei Arten schützen:

Für die Platte: eine Innenhülle. Außenhüllen schützen das Cover; Innenhüllen schützen jeweils eine Schallplatte. Bereits passende Innenhüllen kannst du weiterverwenden.

Zwei Stimmen finden wieder zusammen

Ella Fitzgerald und Louis Armstrong stehen auf Ella and Louis Again erneut nebeneinander, doch der Titel bezeichnet mehr als die Wiederholung eines erfolgreichen Gedankens. Nach Ella and Louis von 1956 folgte 1957 ein gemeinsames Album mit größerem Umfang: neunzehn Titel auf zwei Platten. Norman Granz produzierte die Aufnahmen, die am 23. und 31. Juli sowie am 13. August 1957 in Hollywood entstanden. Die dokumentierten Studios sind Capitol und Radio Recorders. Im Oktober desselben Jahres erschien das Album bei Verve. Die Begegnung erhielt damit Raum für ein Programm, das Gemeinsamkeit und Eigenständigkeit gleichermaßen zulässt.

Fitzgerald und Armstrong bringen sehr unterschiedliche vokale Persönlichkeiten mit. Gerade deshalb wäre es zu wenig, ihre Zusammenarbeit nur als harmonisches Zusammentreffen zweier berühmter Namen zu beschreiben. Eine Liedzeile kann durch den Ansatz einer Silbe, durch rhythmische Verschiebung oder durch das Gewicht eines einzelnen Wortes ihre Bedeutung verändern. Im Duett begegnen sich zwei solche Möglichkeiten, einen Song zu gestalten. Das Repertoire bietet dafür Melodien und Texte, die bereits ein eigenes Leben außerhalb dieser Aufnahme besitzen. Die Kunst besteht nicht darin, diese Geschichte auszulöschen, sondern ihr mit einer persönlichen Stimme etwas hinzuzufügen.

Zur Besonderheit des Albums gehört, dass nicht jeder Titel ein Duett ist. Zwölf gemeinsame Gesangsstücke stehen neben drei Solotiteln Fitzgeralds und vier Solotiteln Armstrongs. „Again“ bedeutet also auch, den beiden jeweils allein Platz einzuräumen. Der Wechsel ist ein wichtiger Teil der Dramaturgie: Eine vertraute Stimme kann zunächst für sich stehen und später im Verhältnis zur anderen neu wahrgenommen werden. Das Album erhält dadurch mehr Beweglichkeit, als seine schlichte Namensformel zunächst vermuten lässt. Für eine Sammlung ist das ein reizvoller Zusammenhang: Man besitzt eine gemeinsame Aufnahme, die die Unterschiede ihrer Hauptfiguren ausdrücklich bewahrt.

Ella Fitzgerald · 1957 · historisch inspirierte Illustration
Ella Fitzgerald · 1957

Neunzehn Songs mit wechselnder Perspektive

„Don’t Be That Way“ eröffnet das Programm. Es folgen „Makin’ Whoopee“, „They All Laughed“, „Comes Love“ und „Autumn in New York“. Bereits auf dieser ersten Seite wechseln Duett und Solovortrag: Armstrong singt „Makin’ Whoopee“ allein, Fitzgerald „Comes Love“. Die zweite Seite führt über Cole Porters ausgedehntes „Let’s Do It (Let’s Fall in Love)“ zu „Stompin’ at the Savoy“, „I Won’t Dance“ und „Gee Baby Ain’t I Good to You“. „Let’s Do It“ gehört zu Armstrongs Solotiteln. Die Abfolge bietet damit unterschiedliche Beziehungen zwischen den Stimmen, ohne den Rahmen der gemeinsamen Veröffentlichung aufzugeben.

Auf der dritten Seite stehen „Let’s Call the Whole Thing Off“, „These Foolish Things“, „I’ve Got My Love to Keep Me Warm“, „Willow Weep for Me“ und „I’m Puttin’ All My Eggs in One Basket“. Hier singt Fitzgerald „These Foolish Things“ allein, Armstrong übernimmt „Willow Weep for Me“. Den Abschluss bilden „A Fine Romance“, „Ill Wind“, „Love Is Here to Stay“, „I Get a Kick Out of You“ und „Learnin’ the Blues“. Fitzgeralds „Ill Wind“ und Armstrongs „I Get a Kick Out of You“ setzen noch einmal eigene Akzente innerhalb der Duettfolge. Die Tracklist ist deshalb zugleich eine kleine Landkarte der wechselnden Perspektiven.

George und Ira Gershwin, Irving Berlin, Cole Porter, Jerome Kern und weitere Songautoren geben diesem Programm einen weit gespannten gemeinsamen Hintergrund. Der Reiz liegt nicht nur im Wiedererkennen bekannter Titel. Man kann darauf achten, wie ein Song im Solovortrag eine andere Gesprächssituation schafft als im Duett, wie viel Bedeutung in einer Pause liegen kann und wie die Begleitung auf unterschiedliche vokale Charaktere bezogen bleibt. Neunzehn Titel lassen diesen Gedanken in verschiedenen Konstellationen wiederkehren. Die Doppel-LP bewahrt dabei das vollständige Programm dieser Ausgabe; sie reduziert das Album nicht auf eine spätere Auswahl ausschließlich gemeinsamer Gesangsstücke.

Louis Armstrong · Illustration zum Album von 1957 · Porträtvorlage 1953 · historisch inspirierte Illustration
Louis Armstrong · Illustration zum Album von 1957 · Porträtvorlage 1953

Ein Begleitquartett mit eigener Persönlichkeit

Oscar Peterson am Klavier, Herb Ellis an der Gitarre, Ray Brown am Kontrabass und Louie Bellson am Schlagzeug bilden das instrumentale Fundament. Bellson wird in Quellen auch als Louis Bellson geführt; gemeint ist derselbe Musiker. Die vier sind nicht einfach eine namenlose Begleitung hinter zwei Stars. Ihre Instrumente bestimmen, welche harmonischen und rhythmischen Beziehungen unter den Stimmen möglich sind. Klavier und Gitarre besitzen unterschiedliche Anschläge und Ausklänge, während Kontrabass und Schlagzeug Zeit und Bewegung miteinander verbinden. Diese Aufgaben bleiben auch dann wesentlich, wenn die Aufmerksamkeit zunächst dem gesungenen Wort gilt.

Armstrong tritt außerdem als Trompeter hervor, jedoch nicht auf allen neunzehn Titeln. Der belegte Trompetencredit umfasst „Autumn in New York“, „Stompin’ at the Savoy“, „Gee Baby Ain’t I Good to You“, „Willow Weep for Me“, „Love Is Here to Stay“ und „Learnin’ the Blues“. Damit gehört die Trompete zu bestimmten Stationen des Albums und nicht als dauerhafte Zusatzstimme über das gesamte Programm gelegt. Für das Hören öffnet sich hier eine weitere Perspektive auf Armstrong: Gesang und Instrument sind zwei Ausdrucksformen derselben Persönlichkeit, aber ihre tatsächliche Verwendung folgt der jeweiligen Aufnahme. Die Musikerübersicht hält diese Titelzuordnung fest.

Norman Granz’ Produktion bringt die verschiedenen Beteiligten in einen überschaubaren Rahmen. Zwei Hauptstimmen, ein Begleitquartett, ausgewählte Trompetenbeiträge und ein breites Songprogramm reichen für ein Album von erheblichem Umfang. Die Musik braucht dafür kein hinzugefügtes großes Orchester in der Beschreibung. Gerade die kleine Besetzung macht es interessant, auf die Gewichtung zwischen Stimme und Instrumenten zu achten. Was trägt eine Phrase, wenn ein Sänger eine Silbe länger stehen lässt? Wie verändert sich die Aufmerksamkeit, wenn aus dem Duett ein Solotitel wird? Solche Fragen lassen die Begleitmusiker als Mitgestalter hervortreten und geben den vertrauten Songs mehr als nur Wiedererkennungswert.

Die vollständige Doppel-LP in Mono

Die angebotene Veröffentlichung AVER 74701 erscheint innerhalb der Acoustic Sounds Series als Doppel-LP mit 33⅓ Umdrehungen in Mono. Ryan K. Smith bei Sterling Sound verantwortet das Mastering von den Original-Analogbändern. Die 180-Gramm-Platten werden bei Quality Record Pressings gefertigt und in einer Stoughton-Tip-on-Klapphülle präsentiert. Die Monofassung ist ein wesentlicher Teil der Identität dieser Ausgabe. Historische Formulierungen auf der Hülle über „Panoramic True High Fidelity“ sollten deshalb nicht als Stereoangabe gelesen werden. Entscheidend ist das tatsächlich angebotene Format.

Vier Seiten geben den neunzehn Titeln ihre konkrete Anordnung: fünf Stücke auf Seite eins, vier auf Seite zwei und jeweils fünf auf den beiden übrigen Seiten. Das 33⅓-Format bewahrt längere Abschnitte des Programms zwischen den Seitenwechseln. Für dieses Album mit seinem Wechsel zwischen Duetten und Solotiteln ist das eine gut nachvollziehbare Präsentation. Die Abfolge kann sich entwickeln, ohne dass nach jedem einzelnen Song ein neuer Handgriff nötig wird. Daraus folgt kein pauschales Klangurteil über andere Drehzahlen; es beschreibt den praktischen Ablauf dieser Doppel-LP und die Form, in der das vollständige Programm vorliegt.

Du bestellst bei Michael 45 in Deutschland. Wir übernehmen den US-Import und versenden aus Hilden. Ella and Louis Again ist eine Einladung, zwei große Stimmen nicht nur als vertraute Namen zu betrachten, sondern in ihrer jeweiligen Beziehung zum Song. Die Solotitel sind dabei ebenso wichtig wie die Duette, Armstrongs Trompete ebenso konkret zu verorten wie Petersons Klavier oder Ellis’ Gitarre. Wer die Platte als Ganzes hört, kann diesen Wechseln folgen und die vier Seiten als zusammenhängende Begegnung erleben. Für Musikliebhaber und Sammler liegt darin ein beständiger Reiz: Die gemeinsame Geschichte gewinnt gerade dadurch an Tiefe, dass jede beteiligte Persönlichkeit ihren eigenen Platz behält.

Beteiligte Musiker

Mitwirkende und dokumentierter Creditstand. Titelnummern beziehen sich auf die Tracklist.

  • Ella Fitzgeraldspätere Porträtvorlage aus Paket 53GesangMitwirkung: Solistisch: A4, C2, D2 · Duette: übrige Titel außer A2, B1, C4, D4
  • Louis ArmstrongPorträtvorlage 1953Gesang; Trompete auf ausgewählten TitelnMitwirkung: Sologesang: A2, B1, C4, D4 · Gesang sonst außer A4, C2, D2 · Trompete: A5, B2, B4, C4, D3, D5
  • Oscar Peterson1978 · spätere PorträtvorlageKlavierMitwirkung: Alle Titel
  • Herb EllisGitarreMitwirkung: Alle Titel
  • Ray Brown1976 · spätere PorträtvorlageKontrabassMitwirkung: Alle Titel
  • Louie Bellson1978 · spätere PorträtvorlageSchlagzeugMitwirkung: Alle Titel

19 Titel: zwölf Duette, drei Ella-Solotitel und vier Armstrong-Solotitel. Armstrong spielt Trompete auf sechs gesondert genannten Titeln. Louie Bellson wird in Quellen auch als Louis Bellson geführt.

🎧 Review video: The 20 Best Audiophile Analogue Production Editions (Still in Print 2021)

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Zusätzliche Informationen

Gewicht 0,8 kg

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Beteiligte Musiker

Mitwirkende und dokumentierter Creditstand. Titelnummern beziehen sich auf die Tracklist.

  • Ella Fitzgeraldspätere Porträtvorlage aus Paket 53GesangMitwirkung: Solistisch: A4, C2, D2 · Duette: übrige Titel außer A2, B1, C4, D4
  • Louis ArmstrongPorträtvorlage 1953Gesang; Trompete auf ausgewählten TitelnMitwirkung: Sologesang: A2, B1, C4, D4 · Gesang sonst außer A4, C2, D2 · Trompete: A5, B2, B4, C4, D3, D5
  • Oscar Peterson1978 · spätere PorträtvorlageKlavierMitwirkung: Alle Titel
  • Herb EllisGitarreMitwirkung: Alle Titel
  • Ray Brown1976 · spätere PorträtvorlageKontrabassMitwirkung: Alle Titel
  • Louie Bellson1978 · spätere PorträtvorlageSchlagzeugMitwirkung: Alle Titel

19 Titel: zwölf Duette, drei Ella-Solotitel und vier Armstrong-Solotitel. Armstrong spielt Trompete auf sechs gesondert genannten Titeln. Louie Bellson wird in Quellen auch als Louis Bellson geführt.


Seite A

  • A1 · Don’t Be That Way (4:59)
  • A2 · Makin‘ Whoopee (3:56)
  • A3 · They All Laughed
  • A4 · Comes Love (2:25)
  • A5 · Autumn In New York

Seite B

  • B1 · Let’s Do It (Let’s Fall In Love) (8:41)
  • B2 · Stompin‘ At The Savoy (5:12)
  • B3 · I Won’t Dance (4:43)
  • B4 · Gee Baby Ain’t I Good To You (4:12)

Seite C

  • C1 · Let’s Call The Whole Thing Off (4:11)
  • C2 · These Foolish Things (Remind Me Of You)
  • C3 · I’ve Got My Love To Keep Me Warm (3:09)
  • C4 · Willow Weep For Me (4:18)
  • C5 · I’m Puttin‘ All My Eggs In One Basket

Seite D

  • D1 · A Fine Romance
  • D2 · Ill Wind
  • D3 · Love Is Here To Stay (3:58)
  • D4 · I Get A Kick Out Of You (4:17)
  • D5 · Learnin‘ The Blues (7:11)