Kaya als Hybrid-Stereo-SACD von Analogue Productions: Frank Arkwright und Ryan K. Smith haben das Album in den Abbey Road Studios in London direkt vom Originalmasterband nach DSD gemastert. Alle zehn Songs laufen am Stück – von „Easy Skanking“ bis „Time Will Tell“.
Londoner Sessions, jamaikanische Wurzeln
Kaya erschien 1978, doch seine Geschichte beginnt mit den Londoner Sessions, aus denen auch Exodus hervorging. Diese gemeinsame Arbeitsphase brachte zwei Platten mit unterschiedlichen Schwerpunkten hervor – und hier rücken Zuneigung, Sehnsucht und die Freuden des Alltags nach vorn. „Easy Skanking“ gibt vom ersten Takt an das Tempo vor: Lass dich in den Rhythmus fallen und die Songs sich entfalten.
Bob Marley & The Wailers geben dieser Gelassenheit ein sorgfältig gebautes Fundament. Bass und Schlagzeug tragen jeden Song, während Gitarre, Tasteninstrumente und Stimmen ihren Platz darum finden. Die Melodien ziehen dich sofort hinein; beim wiederholten Hören zeigt sich, wie genau die Begleitung ineinandergreift. „Is This Love“ und „Satisfy My Soul“ mögen die bekannten Wegmarken sein, doch der Weg dazwischen zählt ebenso.

Eine Band, die Raum lässt
Aston „Family Man“ Barrett am Bass und Carlton Barrett am Schlagzeug bilden das rhythmische Zentrum. Junior Marvin spielt die Leadgitarre, Tyrone Downie Tasteninstrumente, und Rita Marley, Marcia Griffiths und Judy Mowatt singen als I Threes. Achte darauf, wie eine gesungene Antwort eine Phrase verlängert oder ihr eine andere Färbung gibt – diese Begleitstimmen erzählen mit.
Einiges Material reicht in Marleys frühere Arbeit zurück. Wieder aufgegriffene Songs stehen neben neueren Kompositionen, verbunden durch den Zugriff dieser Band. So bietet Kaya mehr als eine Momentaufnahme von 1978: Das Album zeigt auch, wie Marley sein eigenes Repertoire weiterentwickelt und einem vertrauten Stück durch Begleitung, Tempo und Gesang einen neuen Akzent gibt.

Mehr als Liebeslieder
„Crisis“, „Running Away“ und „Time Will Tell“ weiten das Bild. Druck, Rückzug und Unsicherheit über die Zukunft bleiben in der insgesamt einladenden Stimmung des Albums präsent. Wer Kaya vor allem über seine Liebeslieder kennt, sollte der Folge bis zum Ende folgen: Das ganze Programm gibt diesen Songs einen weiteren Rahmen.
Genau darin liegt der bleibende Reiz dieses Albums – eine warme, lässige Oberfläche mit nachdenklicher Unterströmung. Die Schlusssongs geben der Platte ihre Tiefe und machen Lust, immer wieder zu einem Album zurückzukehren, dessen bekannteste Momente sonst leicht die Erinnerung beherrschen.
Die Hybrid-Stereo-SACD von Analogue Productions
CAPP 181 SA ist eine Hybrid-Stereo-SACD von Analogue Productions. Laut Herausgeber haben Frank Arkwright und Ryan K. Smith sie in den Abbey Road Studios in London direkt vom Originalmasterband nach DSD gemastert. Die SACD-Schicht spielst du auf einem SACD-fähigen Spieler ab, die CD-Schicht auf jedem gewöhnlichen CD-Spieler. Die Disc enthält die zehn Songs des Originalalbums.
Du bestellst bei Michael 45 in Deutschland. Wir organisieren den US-Import und versenden aus Hilden.
Auch in einer anderen Ausgabe: Kaya
Weitere SACDs von Bob Marley and The Wailers: Burnin’ · Natty Dread · Rastaman Vibration · Exodus · Uprising
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Kundenfrage: Analogue Productions in Europa kaufen
Beteiligte Musiker
Dokumentierte Auswahl der beteiligten Musiker. Die Besetzung kann je Titel wechseln; die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
| Name | Instrument / Rolle |
|---|---|
| Bob Marley | Leadgesang, Perkussion, Gitarre |
| Junior Marvin | Gitarre |
| Tyrone "Organ D" Downie | Perkussion, Tasteninstrumente |
| Aston "Family Man" Barrett | Perkussion, Bass |
| Carlton Barrett | Perkussion, Schlagzeug |
| Winston Grennan | Schlagzeug |
| Alvin "Seeco" Patterson | Perkussion |
| Vincent Gordon | Posaune |
| Rita Marley | Begleitgesang |
| Marcia Griffiths | Begleitgesang |
| Judy Mowatt | Begleitgesang |







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