Lynyrd Skynyrd – Pronounced Leh-nerd Skin-nerd

82,00 € inkl. MwSt.

Mastering Engineer
Sterling Sound
Geschwindigkeit
45 RPM
2 LPs
Quelle
Originale Masterbänder
Gewicht
180 Gramm
Presswerk
Quality Record Pressings
Genre
Pop/Rock

Lieferbar

✓ Versand meist in 1–2 Werktagen

LabelAnalogue Productions
KatalognummerAAPP 363-45
GenrePop/Rock
Anzahl Platten2

Was die Wäsche bringt

Auf Wunsch waschen wir deine Platte vor dem Versand in unserer Klaudio-Ultraschallmaschine und prüfen sie danach mit dem Auge. Nach meiner Erfahrung lohnt sich das auch bei neuen Platten: Beim Pressen können Rückstände bleiben, und eine saubere Rille schont deinen Tonabnehmer.

Dafür öffnen wir die Folie – die Platte kommt gewaschen in deinem Paket an. Ab 5 € pro Platte, je nach Album.

Mir ist bewusst und ich stimme zu, dass die Platte aus der Originalfolie genommen wird (die Folie liegt der Lieferung bei).

Artikelnummer: AAPP 363-45 Kategorien: , ,

Schutz für diese Ausgabe

Gatefold · 2 LPs

Das aufklappbare Cover lässt sich auf zwei Arten schützen:

Für die zwei Platten: zwei Innenhüllen. Außenhüllen schützen das Cover; Innenhüllen schützen jeweils eine Schallplatte. Bereits passende Innenhüllen kannst du weiterverwenden.

Ein Debüt, das seinen Namen gleich selbst erklärt

Der Titel ist eine kleine Einladung: (Pronounced ‚Lĕh-’nérd ‚Skin-’nérd) erklärt zunächst einmal, wie der Name dieser Band ausgesprochen wird. Die Musik muss sich danach nicht mehr umständlich vorstellen. Lynyrd Skynyrds Debüt von 1973 enthält mit Tuesday’s Gone, Simple Man, Gimme Three Steps und Free Bird bereits mehrere Stücke, die weit über ihren ursprünglichen Albumzusammenhang hinaus bekannt wurden. Gerade deshalb lohnt sich die Rückkehr zur vollständigen Platte. Hier stehen die vertrauten Titel zwischen anderen Songs und erzählen gemeinsam von einer Band, deren Möglichkeiten sich nicht auf eine einzige Gitarrenfigur oder ein einziges großes Finale reduzieren lassen.

Al Kooper produzierte das Album. Die Arbeit führte die Band ins Studio One in Doraville, Georgia, einen wichtigen Ort dieser frühen Aufnahmegeschichte. Kooper war dabei nicht nur der Mann hinter dem Mischpult, sondern selbst als Musiker beteiligt. Unter dem Namen Roosevelt Gook erscheinen seine Beiträge in den Credits. Diese doppelte Rolle ist für das Debüt aufschlussreich: Die Band bringt eine starke eigene Identität mit, während die Studioproduktion zusätzliche Farben und konkrete Hilfestellungen zulässt. Das Ergebnis ist ein Album mit acht Originaltiteln, dessen große Gesten auf vielen kleineren Entscheidungen im Arrangement beruhen.

Im Mittelpunkt steht Ronnie Van Zants Gesang. Um ihn herum wirken Gary Rossington, Allen Collins, Ed King, Billy Powell und Bob Burns in einer Besetzung, deren Aufgaben genauer betrachtet werden wollen. Wer die spätere Band mit drei Gitarristen vor Augen hat, sollte diese Erinnerung nicht unverändert auf jede Spur des Debüts übertragen. Ed King spielt hier überwiegend Bass; die Gitarrenarbeit verteilt sich anders, als ein Gruppenfoto zunächst vermuten lässt. Solche Details nehmen der Geschichte nichts von ihrer Energie. Sie machen vielmehr sichtbar, wie diese konkrete Platte entstand und warum ihre Besetzung nicht einfach aus einer vertrauten Bandliste abgeschrieben werden kann.

Ronnie Van Zant · Gesang · spätere Porträtvorlage 1976 · historisch inspirierte Illustration
Ronnie Van Zant · Gesang · spätere Porträtvorlage 1976

Von I Ain’t the One bis zur langen Bewegung von Free Bird

I Ain’t the One eröffnet die Platte, gefolgt von Tuesday’s Gone. Schon diese Nachbarschaft zeigt zwei unterschiedliche Wege, einen Song aufzubauen. Ein prägnanter Beginn und eine weiter ausgreifende Liedform müssen nicht gegeneinander ausgespielt werden; gemeinsam geben sie dem Album sein Format. Bei Tuesday’s Gone kommen besondere Credits hinzu: Robert Nix spielt Schlagzeug, Kooper liefert unter anderem Bass und Mellotron. Damit besitzt das Stück eine eigene innere Besetzung. Wer beim Hören auf die tragenden Stimmen achtet, kann die Liedentwicklung zugleich als Zusammenarbeit mehrerer Musiker verfolgen, statt nur auf die Wiederkehr des Refrains zu warten.

Gimme Three Steps und Simple Man bilden die zweite Seite dieser 45er-Ausgabe. Der eine Titel lebt als erzählendes Lied von einer konkreten Situation, der andere von der Kraft einer einfachen, direkt angesprochenen Lebenshaltung. Für den Zugang zur Musik ist dabei nicht entscheidend, ob jeder Textsatz sofort mitgelesen wird. Van Zants Vortrag, die Wiederholung einer musikalischen Figur und die Art, wie eine Strophe in den nächsten Abschnitt übergeht, geben bereits Orientierung. Die beiden Songs dürfen nebeneinander ihre unterschiedlichen Proportionen behalten. Ein Debüt, das solche Gegensätze aufnimmt, stellt nicht nur einen Stil, sondern auch seine Spannweite vor.

Auf Seite C folgen Things Goin‘ On, Mississippi Kid und Poison Whiskey, bevor Free Bird allein die vierte Seite erhält. Mississippi Kid bringt mit Koopers Mandoline und Steve Katz‘ Mundharmonika andere Farben ins Gitarrenbild; Ed King ist hier als Leadgitarrist beteiligt. Der Schluss mit Free Bird gehört wiederum zu einer größeren Form: Lied und instrumentale Ausdehnung bilden einen gemeinsamen Weg, den man gerade innerhalb des Albums neu wahrnehmen kann. Die Studiofassung steht hier an ihrem ursprünglichen Platz. Spätere Konzertfassungen, zusätzliche Demos oder Bonustitel werden nicht mit diesem achtteiligen Programm vermischt.

Allen Collins · E-Gitarre · spätere Porträtvorlage 1975 · historisch inspirierte Illustration
Allen Collins · E-Gitarre · spätere Porträtvorlage 1975

Wer auf dem Debüt tatsächlich welche Rolle übernimmt

Die Gitarrencredits verteilen die Aufgaben zwischen Gary Rossington und Allen Collins. Collins wird für die Leadgitarre auf I Ain’t the One und Free Bird genannt; Rossington übernimmt diese Rolle unter anderem bei Tuesday’s Gone, Gimme Three Steps, Things Goin‘ On und Poison Whiskey. Das bedeutet nicht, dass sich die Bedeutung eines Gitarristen allein an seinen Soli messen ließe. Rhythmusarbeit, Übergänge und das Zusammenführen mehrerer Linien gehören ebenso zum Charakter der Band. Ein guter Hörzugang ist deshalb, auch die Stimme zu verfolgen, die gerade keinen exponierten Auftritt hat: Sie bestimmt mit, was die andere überhaupt sagen kann.

Ed King spielt Bass auf allen Titeln außer Tuesday’s Gone und Mississippi Kid. Auf Tuesday’s Gone übernimmt Kooper den Bass; sein Basstrommel-Credit bei Mississippi Kid belegt dagegen keine Bassgitarre. Leon Wilkeson ist zwar auf dem Cover abgebildet und genannt, spielt aber auf diesen Aufnahmen nicht. Diese Unterscheidung bleibt sichtbar, statt ihn stillschweigend zum Bassisten jeder Albumspur zu machen. Billy Powells Tasteninstrumente und Bob Burns‘ Schlagzeug, mit Nix als Ausnahme auf Tuesday’s Gone, vervollständigen die wesentliche Bandbesetzung. Das ist eine bewegliche Studiokonstellation, keine Widersprüchlichkeit: Ein Album kann die Identität einer Gruppe tragen, obwohl seine einzelnen Stücke nicht von genau derselben Mannschaft eingespielt wurden.

Die zusätzlichen Mitwirkenden sind ebenfalls Teil dieser Geschichte. Bobbye Hall wird für Perkussion auf Gimme Three Steps und Things Goin‘ On genannt, Steve Katz für die Mundharmonika auf Mississippi Kid. Koopers Beiträge reichen von Bass, Mellotron und Begleitgesang auf Tuesday’s Gone über Mandoline und Basstrommel auf Mississippi Kid bis zur Orgel auf Simple Man, Poison Whiskey und Free Bird. Diese Zuordnung macht aus den Gästen keine dauerhaften Bandmitglieder. Sie zeigt, wie sorgfältig einzelne Songs ausgestattet wurden. Die Musikerporträts begleiten die Namen, während ihre jeweilige Bildvorlage als eigene zeitliche Ebene erkennbar bleibt.

Acht Studiotitel auf vier Seiten mit 45 Umdrehungen

Analogue Productions AAPP 363-45 verteilt das Debüt auf zwei LPs mit 45 U/min. Ryan K. Smith bei Sterling Sound schnitt die Ausgabe von den originalen analogen Masterbändern; Galvanik und Pressung werden Quality Record Pressings zugeordnet. Hinzu kommt ein Tip-on-Klappcover von Stoughton. Die aktuelle Herausgeberbeschreibung nennt 180-Gramm-Vinyl, während eine ältere dokumentierte Pressung mit derselben Katalognummer als 200-Gramm-Ausgabe geführt wird. Diese Differenz beschreibt verschiedene dokumentierte Ausgabestände und wird nicht als Beweis für das Gewicht einer ungeprüften Lagercharge verwendet. Entscheidend für die Auswahl ist die eindeutig bezeichnete 45er-Doppel-LP.

Die Seitenaufteilung ist besonders anschaulich: zwei Titel auf A, zwei auf B, drei auf C und Free Bird auf D. Vier Seiten bedeuten mehr Unterbrechungen als bei einer einzelnen 33⅓-LP. Dafür erhält das lange Schlussstück hier einen eigenen Plattenabschnitt, und die übrigen Songs stehen in kleinen Gruppen zusammen. Ob diese Form zum eigenen Hören passt, ist eine praktische Sammlerentscheidung. Eine Drehzahl allein ersetzt kein Urteil über eine konkrete Wiedergabe. Sie erklärt aber, warum diese Ausgabe anders organisiert ist und weshalb sich gerade beim abschließenden Titel ein bewusst gesetzter Seitenwechsel als Vorbereitung auf den letzten Teil des Albums anbieten kann.

Wer Lynyrd Skynyrd über einzelne Klassiker kennt, findet hier deren ursprüngliche Nachbarschaft wieder. Wer die frühen Alben sammelt, kann die Rollen von King, Collins, Rossington und Kooper mit späteren Besetzungen vergleichen. Das Debüt bleibt dabei mehr als eine Vorstufe: acht Songs mit unterschiedlichen Längen, Gästen und Ausdrucksformen, zusammengehalten durch Van Zants Stimme und die Arbeit einer Band, die ihren eigenen Namen selbstbewusst buchstabiert. Die genaue Besetzung und die vollständige Originalfolge machen diese Veröffentlichung zu einem klar zugeordneten Teil der Diskografie. Du bestellst bei Michael 45 in Deutschland. Wir organisieren den US-Import und versenden aus Hilden.

Kundenfragen: 45 oder 33⅓ RPM: Welche Ausgabe lohnt sich? · Analogue Productions in Europa kaufen

Beteiligte Musiker

Mitwirkende und dokumentierter Creditstand. Titelnummern beziehen sich auf die Tracklist.

  • Ronnie Van ZantSpätere Porträtvorlage 1976LeadgesangMitwirkung: Alle acht Titel
  • Gary RossingtonSpätere Porträtvorlage 2008Leadgitarre A2/B1/C1/C3; Rhythmusgitarre A1/B2/C2/D1Mitwirkung: Titelzuordnung aus den Liner Notes
  • Allen CollinsSpätere Porträtvorlage 1975Leadgitarre A1/D1; Rhythmusgitarre auf übrigen TitelnMitwirkung: Titelzuordnung aus den Liner Notes
  • Ed KingVorhandenes Porträt; keine SessionabbildungBass außer A2/C2; Leadgitarre C2Mitwirkung: Mississippi Kid: Leadgitarre; keine pauschale Drei-Gitarren-Besetzung
  • Billy PowellSpätere Porträtvorlage 1987TasteninstrumenteMitwirkung: Albumbesetzung
  • Bob BurnsFrühe 1970er; historische Werbefoto-VorlageSchlagzeugMitwirkung: Alle außer A2 Tuesday’s Gone
  • Leon WilkesonSpäteres Porträt 1977; hier kein SpieleinsatzAuf dem Cover genannt; kein SpieleinsatzMitwirkung: Kein Basscredit für die eigentlichen Aufnahmen
  • Al KooperSpätere Porträtvorlage 2009Bass, Mellotron, Begleitgesang A2; Mandoline/Basstrommel C2; Orgel B2/C3/D1Mitwirkung: Als Roosevelt Gook; auch Produktion. Bassdrum ist kein Bassgitarrencredit.
  • Robert NixSchlagzeugMitwirkung: A2 Tuesday’s Gone
  • Bobbye HallPerkussionMitwirkung: B1 Gimme Three Steps; C1 Things Goin’ On
  • Steve KatzMundharmonikaMitwirkung: C2 Mississippi Kid

Studio One, Doraville, 1973; Al Kooper: Produktion und Mitwirkung als Roosevelt Gook. Acht Original-Studiotitel. Leon Wilkeson ist nur auf dem Cover genannt und spielt nicht. Al Koopers Basstrommel auf Mississippi Kid nicht als Bassgitarre lesen. Free Bird ist die Studiofassung, ca. 9:09; die 11:09-Angabe der ergänzenden Discogs-Liste wird nicht übernommen.

Zusätzliche Informationen

Gewicht 0,8 kg

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Beteiligte Musiker

Mitwirkende und dokumentierter Creditstand. Titelnummern beziehen sich auf die Tracklist.

  • Ronnie Van ZantSpätere Porträtvorlage 1976LeadgesangMitwirkung: Alle acht Titel
  • Gary RossingtonSpätere Porträtvorlage 2008Leadgitarre A2/B1/C1/C3; Rhythmusgitarre A1/B2/C2/D1Mitwirkung: Titelzuordnung aus den Liner Notes
  • Allen CollinsSpätere Porträtvorlage 1975Leadgitarre A1/D1; Rhythmusgitarre auf übrigen TitelnMitwirkung: Titelzuordnung aus den Liner Notes
  • Ed KingVorhandenes Porträt; keine SessionabbildungBass außer A2/C2; Leadgitarre C2Mitwirkung: Mississippi Kid: Leadgitarre; keine pauschale Drei-Gitarren-Besetzung
  • Billy PowellSpätere Porträtvorlage 1987TasteninstrumenteMitwirkung: Albumbesetzung
  • Bob BurnsFrühe 1970er; historische Werbefoto-VorlageSchlagzeugMitwirkung: Alle außer A2 Tuesday’s Gone
  • Leon WilkesonSpäteres Porträt 1977; hier kein SpieleinsatzAuf dem Cover genannt; kein SpieleinsatzMitwirkung: Kein Basscredit für die eigentlichen Aufnahmen
  • Al KooperSpätere Porträtvorlage 2009Bass, Mellotron, Begleitgesang A2; Mandoline/Basstrommel C2; Orgel B2/C3/D1Mitwirkung: Als Roosevelt Gook; auch Produktion. Bassdrum ist kein Bassgitarrencredit.
  • Robert NixSchlagzeugMitwirkung: A2 Tuesday’s Gone
  • Bobbye HallPerkussionMitwirkung: B1 Gimme Three Steps; C1 Things Goin’ On
  • Steve KatzMundharmonikaMitwirkung: C2 Mississippi Kid

Studio One, Doraville, 1973; Al Kooper: Produktion und Mitwirkung als Roosevelt Gook. Acht Original-Studiotitel. Leon Wilkeson ist nur auf dem Cover genannt und spielt nicht. Al Koopers Basstrommel auf Mississippi Kid nicht als Bassgitarre lesen. Free Bird ist die Studiofassung, ca. 9:09; die 11:09-Angabe der ergänzenden Discogs-Liste wird nicht übernommen.


Seite A

  • A1 · I Ain’t The One
  • A2 · Tuesday’s Gone

Seite B

  • B1 · Gimme Three Steps
  • B2 · Simple Man

Seite C

  • C1 · Things Goin‘ On
  • C2 · Mississippi Kid
  • C3 · Poison Whiskey

Seite D

  • D1 · Free Bird (9:09)