Catch A Fire als Hybrid-Stereo-SACD von Analogue Productions, von Frank Arkwright und Ryan K. Smith in den Abbey Road Studios direkt vom Originalmasterband nach DSD gemastert. Die neun Songs laufen am Stück – von „Concrete Jungle“ bis „Midnight Ravers“.
Aufnahmen aus Jamaika, Feinschliff in London
Zur Geschichte von Catch A Fire, erschienen 1973, gehört eine Reise, die die Aufnahmen selbst gemacht haben. Die Wailers legten das Fundament in Kingston auf acht Spuren, oft mit mehreren Instrumenten auf einer Spur; in London bekamen diese Aufnahmen zusätzliche Parts und eine neue Mischung. So konnte Island die Gruppe einem größeren internationalen Publikum vorstellen – eine Identität, die aus musikalischer Arbeit an zwei Orten entstand.
Bob Marley, Peter Tosh und Bunny Wailer standen noch gemeinsam im Mittelpunkt, und Aston „Family Man“ Barrett und Carlton Barrett waren das Rückgrat der Band. Die Londoner Ergänzungen woben weitere Linien in die bestehende Darbietung – wer das beim Hören im Kopf hat, erlebt das Album als faszinierendes Beispiel dafür, wie ein Bandarrangement durch spätere Zusammenarbeit eine neue Gestalt annimmt.

Eine Gitarre aus Muscle Shoals
Wayne Perkins kam aus der amerikanischen Studiowelt von Muscle Shoals. Von ihm stammen das Solo in „Concrete Jungle“, die Slidegitarre in „Baby We’ve Got A Date“ und die Wah-Wah-Leadgitarre in „Stir It Up“ – eine greifbare Spur der internationalen Studioverbindungen hinter dem Album.
Tony Platt betreute die zusätzlichen Aufnahmen, und John „Rabbit“ Bundrick steuerte Keyboardparts bei, darunter Orgel, Clavinet und Synthesizer. Folge diesen Stimmen durch die Arrangements: Eine Linie kann in einer Passage den Sänger stützen und in der nächsten eine eigene melodische Rolle übernehmen.

Peter Tosh im Herzen des Albums
Die neun Songs vereinen mehrere Perspektiven: „400 Years“ und „Stop That Train“ schrieb Peter Tosh, die übrigen sieben tragen Marleys Namen – eine Erinnerung daran, dass Catch A Fire ein Album der Wailers ist. Die Folge führt von „Concrete Jungle“ über „Slave Driver“ zu Toshs beiden Songs, öffnet dann mit „Stir It Up“ ein neues Kapitel, bevor „No More Trouble“ und „Midnight Ravers“ das Programm abrunden.
Die später veröffentlichten jamaikanischen Fassungen erzählen eine ergänzende Geschichte – die Deluxe-Ausgabe von 2001 stellte ein Programm mit elf Titeln, darunter „High Tide Or Low Tide“ und „All Day All Night“, neben das Island-Album.
Die Hybrid-Stereo-SACD von Analogue Productions
CAPP 176 SA ist eine Hybrid-Stereo-SACD von Analogue Productions. Laut Herausgeber haben Frank Arkwright und Ryan K. Smith sie in den Abbey Road Studios in London direkt vom Originalmasterband nach DSD gemastert. Die SACD-Schicht spielst du auf einem SACD-fähigen Spieler ab, die CD-Schicht auf jedem gewöhnlichen CD-Spieler. Die Disc enthält die neun Songs in der Reihenfolge des Island-Albums.
Du bestellst bei Michael 45 in Deutschland. Wir organisieren den US-Import und versenden aus Hilden.
Auch in anderen Ausgaben: UHQR-Doppel-LP (45 RPM) · UHQR-LP (33⅓ RPM)
Weitere SACDs von Bob Marley and The Wailers: Burnin’ · Natty Dread · Rastaman Vibration · Exodus · Kaya · Uprising
Künstlerseite: Alle Titel von Bob Marley & The Wailers
Kundenfrage: Analogue Productions in Europa kaufen
Beteiligte Musiker
Dokumentierte Auswahl der beteiligten Musiker. Die Besetzung kann je Titel wechseln; die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
| Name | Instrument / Rolle |
|---|---|
| Bob Marley | Gesang, Gitarre |
| Peter Tosh | Gesang, Gitarre, Klavier, Orgel |
| Bunny Wailer | Gesang, Congas, Bongos |
| Aston "Family Man" Barrett | E-Bass |
| Rita Marley | Begleitgesang |
| Marcia Griffiths | Begleitgesang |
| Robbie Shakespeare | E-Bass |
| Tommy McCook | Flöte |
| Winston Wright | Orgel |







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