Heifetz, Sibelius und ein eingesprungener Dirigent
Jascha Heifetz spielt Sibelius’ Violinkonzert d-Moll op. 47 mit dem Chicago Symphony Orchestra. Am Pult steht Walter Hendl, eingesprungen für den erkrankten Fritz Reiner. Produziert hat John Pfeiffer, am Mischpult saß Lewis Layton.
Die dreispurige Überspielung hält den Solisten im Verhältnis zum Orchester: Heifetz bleibt präsent, ohne nach vorn geschoben zu werden.
Diese Ausgabe: Ultra Tape – und was du zum Abspielen brauchst
Analogue Productions bringt diese Aufnahme in der Reihe Ultra Tape heraus: ein Viertelzoll-Band mit 15 ips und IEC-Entzerrung, in Zweispur-Stereo (Halbspur). Jede Kopie entsteht in Echtzeit von einer Kopie des analogen Originalmasterbands, überspielt auf einer ATR-modifizierten Ampex-Maschine mit Flux-Magnetköpfen, geliefert in einem eigenen Schuber.
Zum Abspielen brauchst du eine Bandmaschine, die 15 ips läuft und zwei Spuren liest. Das Format lässt die Schritte weg, die eine Schallplatte zwischen Masterband und Rille nimmt – genau deshalb greifen Sammler danach.
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