Burnin’ als Hybrid-Stereo-SACD von Analogue Productions: Frank Arkwright und Ryan K. Smith haben das Album in den Abbey Road Studios in London direkt vom Originalmasterband nach DSD gemastert. Alle zehn Songs laufen am Stück – das letzte Studioalbum des ursprünglichen Wailers-Trios, von „Get Up, Stand Up“ bis „Rasta Man Chant“.
Drei Stimmen im Zentrum
Bevor Bob Marley zum weltweiten Bezugspunkt wurde, waren die Wailers die Begegnung dreier unverwechselbarer Persönlichkeiten. Burnin’ hält diese Beziehung 1973 fest: Marley, Peter Tosh und Bunny Wailer teilen sich noch das Zentrum der Musik. Es ist ihr letztes Studioalbum als ursprüngliches Trio – und es belohnt alle, die über die berühmteste Stimme hinaushören. Die unterschiedlichen Temperamente sind kein Problem, das die Gruppe lösen muss; sie machen die Platte so packend.

Zwischen Kingston und London
Die Grundaufnahmen entstanden in Harry J’s Studio in Kingston; Overdubs und Abmischung folgten in Islands Basing Street Studios in London. Beide Orte gehören zur Geschichte: Wer von einer Londoner Produktion spricht, übersieht das Fundament, und wer sich eine einzige unberührte jamaikanische Session vorstellt, übersieht die Arbeit, die danach kam.
Die Platte trägt auch eine Geschichte, die älter ist als ihr internationaler Durchbruch. „Put It On“, „Small Axe“ und „Duppy Conqueror“ waren keine neuen Erfindungen – die Wailers griffen frühere Songs auf und nahmen sie neu auf. Das macht Burnin’ besonders lohnend für langes Hören: Das Album schaut nach vorn, ohne wegzuwerfen, was die Musiker schon aufgebaut hatten.

Die Menschen in der Gruppe
„Get Up, Stand Up“ beginnt mit einer Forderung, doch das Album verharrt nie in einer einzigen Pose. „Hallelujah Time“ und „Pass It On“ sprechen auf andere Weise, und „One Foundation“ rückt Peter Tosh in den Mittelpunkt. Wer den wechselnden Stimmen folgt, hört das Trio als Beziehung statt als Namen auf einer Hülle. Achte beim zweiten Hören auf die Antworten rund um die Leadstimme: Hintergrundstimmen können ein Argument bekräftigen, seine Kanten abrunden oder eine persönliche Aussage zu einer gemeinsamen machen.
Bunny Wailer erinnerte sich später, „Pass It On“ um 1962 geschrieben zu haben – eine rund zehn Jahre alte Idee, die hier ihren Platz auf einem Album fand. Er nannte auch „Reincarnated Souls“ als geplanten Albumtitel, obwohl dieser Song nicht ins ursprüngliche Zehn-Titel-Programm kam. Neben „Get Up, Stand Up“ und „I Shot The Sheriff“, die ein enormes Eigenleben entwickelten, zeigt sein Song eine andere Art, Überzeugung auszudrücken – ein Grund, warum Burnin’ als echtes Gruppenalbum glänzt.
Die Hybrid-Stereo-SACD von Analogue Productions
CAPP 177 SA ist eine Hybrid-Stereo-SACD von Analogue Productions. Laut Herausgeber haben Frank Arkwright und Ryan K. Smith sie in den Abbey Road Studios in London direkt vom Originalmasterband nach DSD gemastert. Die SACD-Schicht spielst du auf einem SACD-fähigen Spieler ab, die CD-Schicht auf jedem gewöhnlichen CD-Spieler. Die Disc enthält die zehn Songs des Originalalbums.
Du bestellst bei Michael 45 in Deutschland. Wir organisieren den US-Import und versenden aus Hilden.
Auch in anderen Ausgaben: UHQR-LP (33⅓ RPM) · UHQR-Doppel-LP (45 RPM)
Weitere SACDs von Bob Marley and The Wailers: Kaya · Natty Dread · Rastaman Vibration · Exodus · Uprising
Künstlerseite: Alle Titel von Bob Marley & The Wailers
Kundenfrage: Analogue Productions in Europa kaufen
Beteiligte Musiker
Dokumentierte Auswahl der beteiligten Musiker. Die Besetzung kann je Titel wechseln; die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
- Bob MarleyGesang, Gitarre
- Peter ToshTasteninstrumente, Gesang, Gitarre
- Bunny WailerPerkussion, Gesang










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